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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Donnerstag, 31. Oktober 2013

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Beruhigungspille für Verbraucher statt wirksames Arzneimittelgesetz

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Agrarlügenflyer

der Antibiotikamissbrauch in der Massentierhaltung steigt seit Jahren und ist aufgrund der zunehmenden Resistenzen bei Mensch und Tier eine ernste Gefahr. Seit 2011 müssen an die Tiermedizin abgegebene Antibiotikamengen erfasst werden. Im selben Jahr waren das in Deutschland über 1700 Tonnen.

Am 1. April 2014 tritt zur Beruhigung der Öffentlichkeit ein neues Arzneimittelgesetz in Kraft, das angeblich den Antibiotikamissbrauch in der Tierhaltung stoppen soll. Konkrete Maßnahmen zur Verminderung des Antibiotikaeinsatzes werden allerdings nicht festgelegt. Rheinland-Pfalz hatte im Vermittlungsausschuss erfolglos die Halbierung der eingesetzten Mengen gefordert. Zwar können die Überwachungsbehörden durch das neue Gesetz erfassen, welche Mengen an Antibiotika an einzelne Mastbetriebe mit Rindern, Schweinen, Hühnern und Puten abgegeben wurden. Durch den Vergleich der Betriebe kann zudem festgestellt werden, wer die höchsten Mengen an Antibiotika eingesetzt hat. Dies bringt jedoch weder eine Verbesserung für die geschundenen Tiere, noch ist eine verbindliche Reduzierung des Missbrauchs vorgesehen.  

An der Brutalität der Haltungsformen, die oft die eigentliche Ursache für Erkrankungen der Tiere ist, ändert sich durch das Gesetz nichts. Auch die Behandlung ganzer Tierbestände wird nicht wirksam eingeschränkt.

Das Umweltinstitut fordert eine Umstellung auf eine bäuerliche ökologische Landwirtschaft und eine Abschaffung der Massentierhaltung sowie die Festlegung konkreter Maßnahmen für eine artgerechte Tierhaltung. Antibiotika dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn ein Tier tatsächlich erkrankt ist.

Lesen Sie jetzt die ausführlichen Argumente gegen die Lügen der Agrarlobby!

Beteiligen Sie sich an unserer Agrar-Infokampagne und bestellen und verteilen Sie Flyer, spenden Sie einen oder mehrere Kartons oder werden Sie Fördermitglied des Umweltinstitut München!


Sie haben drei Möglichkeiten, diese Aktion zu unterstützen:


1.) Agrarlügenflyer verteilen

Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen.

Agrarlügenflyer


2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Diese standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Broschüren viel Geld. Durch eine Spende von 30 € ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.

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3.) Förderer werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer.

Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm, wenn Sie bis 31.12.2013 Förderer werden, nehmen Sie zusätzlich an unserer Verlosung teil und können einen Kurzurlaub im Bio-Hotel gewinnen! (Mehr Informationen unten in diesem Newsletter)

Button Förderer werden


Klimakatastrophe mit Musik - politisches Theater in München

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Berliner CompagnieAm Freitag, 8. November, gastiert die Berliner Compagnie mit ihrem Theaterstück "So heiss gegessen wie gekocht - Klimakatastrophe mit Musik" im Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestr. 45, München.

Ein kleiner Gasthof gegen einen schier übermächtigen Stromkonzern, sechs ziemlich schräge Figuren, schmissige Songs, heiße Rhythmen - so ernst das Problem, so unterhaltsam das Stück der Berliner Compagnie.

Schauplatz des Stückes ist die Küche eines Gasthofs, in dessen unmittelbarer Nähe ein Kohlekraftwerk entstehen soll. Während die Honoratioren der Stadt im Gastraum mit den Managern mauscheln, werden nicht zuletzt durch den Spüler - ein „illegaler" Migrant aus Afrika - den Köchen einige Zusammenhänge bewusst. Bürgerprotest ist angesagt. Die Küche wird zum Widerstandsnest.

Die Veranstaltung vom Münchner Friedensbündnis wird vom Umweltinstitut München e.V. unterstützt und beginnt um 20:00 Uhr.

Weitere Infos und Tourdaten finden Sie auf der Homepage der Berliner Compagnie.



Fördermitglied werden und Kurzurlaub im Bio-Hotel gewinnen

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Landhotel

Das Umweltinstitut München verlost einen Kurzurlaub für zwei Personen im Bio-Landhotel "Zur Scheune" an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.

Sie haben drei Möglichkeiten, an der Verlosung teilzunehmen:

  • Sie werden bis zum 31.12.2013 Fördermitglied
  • Sie sind bereits Fördermitglied und erhöhen Ihren Beitrag
  • Sie bewegen einen Mitmenschen dazu, ebenfalls Fördermitglied zu werden

Erleben Sie einige romantische Tage an der Müritz: Unternehmen Sie ausgedehnte Spaziergänge, Radfahren und Wanderungen (z.B. an der Müritz, im Müritz-Nationalpark oder im Land Fleesensee). Danach bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die Scheune Bollewick mit den vielen Handwerksläden oder den einen oder anderen Saunagang und eine entspannende Massage im Biohotel...

Für die kostenlose Bereitstellung des Hauptgewinns bedanken wir uns herzlich beim Bio-Hotel „Zur Scheune“.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand


+ + + Termine + + +



Klimakatastrophe mit Musik - Ein Theaterstück der Berliner Compagnie

Freitag, 08. November 2013, 20:00 Uhr

Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestr. 45, München

Eine kleiner Gasthof gegen einen schier übermächtigen Stromkonzern, sechs ziemlich schräge Figuren, schmissige Songs, heisse Rhythmen - so ernst das Problem, so unterhaltsam das Stück der Berliner Compagnie.

Die Veranstaltung vom Münchner Friedensbündnis wird u.a. vom Umweltinstitut München e.V. unterstützt.

Weitere Informationen



Fukushima und die Folgen: Ein Vortrag von Kazuhiko Kobayashi

Montag, 25. November 2013, 19:00 Uhr

TU München, Arcisstr. 21, Raum 1100 (zum Lageplan)

Kazuhiko Kobayashi ist einer der führenden Köpfe in der jungen japanischen Anti-Atomkraft-Bewegung. Der studierte Germanist wohnte fast 30 Jahre in Deutschland. Heute lebt er in Tokio, befasst sich u.a. mit den Folgen von Globalisierung, Neoliberalismus und derzeit vorrangig mit den Nachwirkungen des Fukushima-Unglücks im März 2011. In seinem Vortrag klärt er über die aktuelle Lage in Fukushima und die drohenden Konsequenzen der Atomkraftkatastrophe auf. Außerdem spricht Kobayashi über die japanische Atompolitik, die notfalls auch über Leichen geht, und erklärt, weshalb die internationalen Atommächte diese noch immer stützen.

Veranstalter: Umweltinstitut München e.V. in Kooperation mit dem Umweltreferat der Studentischen Vertretung der TU München.


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