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01.09.2022
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Patente auf Saatgut stoppen – Biervielfalt retten!
Patente auf Saatgut stoppen – Biervielfalt retten!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

noch gibt es über 1.500 Brauereien in Deutschland, die zusammen rund 7.000 verschiedene Biere herstellen. Doch Patente auf Braugerste bedrohen diese Biervielfalt. Seit Jahren beobachten kleine und mittelständische Brauereibetriebe mit Sorge, dass internationale Konzerne systematisch Patente auf konventionell gezüchtete Braugerste anmelden. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat Carlsberg mehr als ein Dutzend derartiger Patente beantragt. Drei wurden bereits vom Europäischen Patentamt (EPA) erteilt. Die Patente erstrecken sich auf die Pflanzen, die Ernte, das Brauverfahren, das Malz, die Bierwürze und alle Getränke, die mit dieser Methode hergestellt werden.

Derartige Patente können weitreichende Folgen haben: Kleinere Brauereien werden zunehmend vom Markt gedrängt, die Entwicklung von neuen Gerstensorten wird blockiert und wenn Patentgebühren fällig werden steigen die Bierpreise.

Ändern könnten das die Vertragsstaaten des EPA. Deutschland wird dabei von Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann (FDP) vertreten. Bitte beteiligen Sie sich jetzt an unserer Aktion und fordern Sie Herrn Buschmann auf, sich für ein wirksames Verbot von Patenten auf Saatgut einzusetzen.

Jetzt mitmachen!

Rund 300 Patente auf Nutzpflanzen wurden vom EPA bereits erteilt. Die Patente ermöglichen einer Handvoll internationaler Konzerne zunehmend die Kontrolle über die Produktion unserer Lebensmittel zu übernehmen. Doch gerade im Hinblick auf Kriege, Hungerkrisen und den Klimawandel sind vielfältige, souveräne und an die lokalen Bedingungen angepasste Ernährungssysteme entscheidend für die zuverlässige und ausreichende Versorgung aller Menschen mit Lebensmitteln. Bitte unterschreiben Sie deshalb jetzt unseren Aufruf an den Justizminister, Patente auf Saatgut zu stoppen.

Verena Schmitt

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Verena Schmitt

Referentin für Ökolandbau und Ernährung

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