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03.06.2022
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Kein grüner Anstrich für Atom und Gas!
Jetzt mitmachen: Verhindern Sie mit uns den Greenwashing-GAU!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

mit einem neuen Regelwerk möchte die Europäische Union Standards für nachhaltiges Wirtschaften festlegen. Doch wenn es nach der EU-Kommission geht, sollen in der so genannten „Taxonomie“ auch Erdgas und Atomkraft als nachhaltige Formen der Energieerzeugung eingestuft werden! Das wäre ein Greenwashing-GAU, denn dieser Etikettenschwindel würde milliardenschwere Fehlinvestitionen in veraltete Technologien lenken. Milliarden, die wir dringend für den Aufbau eines erneuerbaren Energiesystems brauchen.

Doch noch kann das EU-Parlament sein Veto einlegen! Dabei kommt es insbesondere auf die Stimmen der konservativen EVP-Fraktion (in Deutschland: CDU/CSU) und der Liberalen (FDP und Freie Wähler) an. Machen Sie mit und schreiben Sie jetzt den Europaabgeordneten dieser Fraktionen aus Ihrem Bundesland, damit Erdgas und Atomkraft keinen grünen Anstrich bekommen.

Jetzt mitmachen!
Die Kommission hat das „Ökolabel“ für Gas und Atomkraft als „delegierten Rechtsakt“ auf den Weg gebracht. In diesem Verfahren können sowohl der Ministerrat als auch das EU-Parlament ein Veto einlegen. Während vom Rat in dieser Sache nichts zu erwarten ist, läuft der Prozess für ein Veto im Parlament auf Hochtouren: Ein fraktionsübergreifendes Bündnis hat im Mai eine Resolution zur Ablehnung des Vorschlages entworfen. Mitte Juni werden sich die Ausschüsse für Wirtschaft und Umwelt dazu beraten. Jetzt ist die Zeit, die nötige Mehrheit von mindestens der Hälfte der Abgeordneten zu organisieren, sich hinter einer entsprechenden Resolution zu versammeln. Dies wird nicht einfach, aber es bestehen durchaus Chancen auf einen Erfolg!

Denn die Fraktionen der Sozialdemokraten, Grünen und Linken haben bereits öffentlich gemacht, dass sie den Kommissionsvorschlag voraussichtlich ablehnen werden. Und auch aus den Reihen der Konservativen EVP-Fraktion gab es bereits massive Kritik. Dabei geht es nicht nur um die Inhalte: Viele Abgeordnete sind unzufrieden mit der Vorgehensweise der EU-Kommission, weil sie das Parlament zu wenig einbezogen hat. Deshalb haben wir eine echte Chance, sie zu überzeugen, gegen die Pläne der Kommission zu stimmen.

Machen Sie mit und schreiben Sie jetzt den Europaabgeordneten der konservativen EVP-Fraktion (in Deutschland: CDU/CSU) und der Liberalen (FDP und Freie Wähler) aus Ihrem Bundesland, damit sie den Greenwashing-GAU verhindern!
Jetzt Aktion unterstützen!
Hauke Doerk

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Dr. Hauke Doerk

Referent für Radioaktivität und Energiepolitik

Meldungen



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Gene Drives: Fast 300.000 Unterschriften
Mehr als 295.000 EU-Bürger:innen fordern einen globalen Aufschub für Freiland-Experimente mit Gene-Drive-Organismen. Mit dieser neuen Gentechnologie könnten zukünftig wildlebende Arten manipuliert oder gar ausgerottet werden. Am Dienstag konnten wir mit unseren Bündnispartner:innen die gemeinsamen Forderungen an die Umweltministerin übergeben. Diese positionierte sich dabei klar gegen Gene Drives und für das Vorsorgeprinzip!
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Klimaschädlich trotz CO2-Abscheidung
Aus erneuerbaren Energien hergestellter „grüner“ Wasserstoff ist noch deutlich teurer als fossile Rohstoffe. Die Gas-Industrie möchte dies mittels CO2-Abscheidung ändern: Aus Erdgas soll billiger Wasserstoff werden, das dabei anfallende CO2 dauerhaft unter der Erde eingelagert werden. Trotzdem fallen dabei klimaschädigende Emissionen an. Warum die Technik keine Lösung ist, erfahren Sie auf unserer neuen Themenseite.
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Termine
Sa., 25. Juni
12:00 Uhr
München, Theresienwiese 

G7 Demo: Auf nach München! 


 

Klimakrise, Artensterben, Ungleichheit. Ende Juni kommen die größten Verursacher der eskalierenden sozialen und ökologischen Krisen, abgeschirmt von der Öffentlichkeit auf Schloss Elmau zusammen. Doch nicht nur sie werden sich treffen. Am 25. Juni wollen wir gemeinsam mit Zehntausenden ein konsequentes Handeln gegen Klimakrise und Artensterben, Hunger, Armut und Ungleichheit einfordern! 

Zur Demo-Webseite


Sommer 2022 
 

Dem Ausstieg entgegen: Anti-Atom Radtour


 

Vom 9. Juli bis 31. Juli 2022 (Nord) und vom 13. August bis 4. September 2022 (Süd) feiert .ausgestrahlt mit zwei Radtouren zu atompolitisch bedeutenden Orten die Abschaltung der letzten AKW. Gleichzeitig geht es um die bleibenden Herausforderungen und aktuelle Konflikte.

Mehr Informationen und Anmeldung

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