Donnerstag, 03.12.2015

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Drohende Glyphosat-Zulassung: Kritik aus Wissenschaft und Parlament

 
 
 
Spritzmittel-Einsatz
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der Streit um das Totalherbizid Glyphosat ist momentan in der heißesten Phase. Die Risikobewertung für den Wirkstoff ist abgeschlossen. Nun muss die EU-Kommission endgültig entscheiden: Soll das Pflanzengift zehn weitere Jahre zugelassen werden oder endgültig vom Acker verschwinden? 96 renommierte ForscherInnen haben sich deshalb in einem offenen Brief an die Kommission gewandt: Sie werfen der zuständigen Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) Unwissenschaftlichkeit vor. Ihre Forderung lautet: Die EU-Kommission darf sich bei ihrer Bewertung nicht auf diese wissenschaftlich inakzeptable Bewertung verlassen.

Auch bei einer Sitzung des Umweltausschusses im Europaparlament geriet die Behörde schwer unter Druck: Die EFSA und die Weltgesundheitsorganisation haben unterschiedliche Einschätzungen zu der Frage abgegeben, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht. Viele Abgeordnete empfinden die Lage als extrem unübersichtlich und verwirrend, und fordern deshalb die Kommission auf, das Vorsorgeprinzip anzuwenden und Glyphosat vom Markt zu nehmen.

Mehr über den offenen Brief und die kontroverse Sitzung im Parlament erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

 
Stoppt die Keime aus dem Stall!
 

Ist es normal, dass Hühnerfutter Medikamente enthält? Sollten Kühe Antibiotika bekommen, nur um die Stickstoffausbeute bei der Verdauung und damit die Milchproduktion zu erhöhen?

In der industriellen Tierhaltung sind solche Fälle an der Tagesordnung. Tiere werden mit Medikamenten nicht nur geheilt, sondern an das System angepasst. Das scheint billiger als eine artgerechte Haltung. Doch das System ist Tierquälerei und der ständige Einsatz von Medikamenten birgt große Gefahren für Mensch und Umwelt.

Tiere sollten nur Medikamente bekommen, wenn sie wirklich krank sind. Die EU-Kommission hat einen anderen Plan: Um „Innovation“ in der Pharmaindustrie zu fördern, möchte sie die Zulassung und den Einsatz von Tierarzneimitteln vereinfachen. Anfang nächsten Jahres muss das Europäische Parlament sich dazu positionieren.

Um Druck für ein zeitgemäßes, restriktives Tierarzneimittelrecht zu machen, haben wir eine Online-Aktion gestartet. Darüber wurden in einem Monat schon mehr als 80.000 E-Mails an die Abgeordneten in Brüssel verschickt.

Schreiben auch Sie Ihren Abgeordneten, damit unsere Aktion Erfolg hat!

Jetzt mitmachen

 
 
 

COP21 in Paris: die Klimabewegung wächst!

 
 
 

Klimaproteste nehmen weltweit an Fahrt aufAm Montag begann die 21. UN-Klimakonferenz, kurz COP21, auf der Beschlüsse für die künftige Ausgestaltung der internationalen Klimapolitik gefasst werden sollen.

Doch schon jetzt ist klar: Auch die COP21 wird den Durchbruch in der Klimadiplomatie nicht bringen, denn schon die in den Vertragsentwürfen formulierten Beschlüsse hinken den notwendigen Schritten drastisch hinterher. Und nun zeigt auch noch „Klimakanzlerin“ Angela Merkel mit neuen Zugeständnissen an die Kohle-Lobby ihr wahres Gesicht.

Doch ein Erfolg ist trotzdem absehbar: Es formiert sich eine immer stärkere globale Klimabewegung, die entschlossen ist, sich vom Klimazirkus der Staatschefs und großen Konzerne nicht länger einlullen zu lassen. Auch das Umweltinstitut wird in den letzten Tagen des Klimagipfels in Paris an einer internationalen Anti-Fracking-Konferenz und Vernetzungstreffen teilnehmen. Paris ist dabei nur der Auftakt zu einer Serie von dezentralen Aktionen im Laufe des nächsten Jahres. Mit Demonstrationen, Aktionen zivilen Ungehorsams und politischen Forderungen werden Menschen in Deutschland und überall auf der Welt sowohl der Politik wie auch der fossilen Industrie zeigen: Klimaschutz ist nicht nur einmal im Jahr auf der Tagesordnung!

Erfahren Sie mehr in unserer aktuellen Meldung

 

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 Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

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"Wir haben es satt!" – Großdemo in Berlin
Wir haben es satt!

Samstag, 16. Januar 2016, ab 12:00 Uhr,
Potsdamer Platz, 10785 Berlin

Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt oder von Agrarkonzernen, die auf Agrogentechnik und Tierfabriken setzen und zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt produzieren?

Wir fordern einen anderen Weg! Wir wollen ökologisch hochwertige und gesunde Lebensmittel von Bauernhöfen mit fairen Preisen und Marktbedingungen weltweit!

Mehr Informationen gibt es hier

 
 
 
 
 
 

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