Donnerstag, 05. Juni 2014
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Neue Onlineaktion:
Deine Antwort auf TTIP

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

um Dampf aus der Debatte um das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP zu nehmen, kündigte EU-Handelskommissar Karel de Gucht eine Öffentlichkeitsbeteiligung an. Noch bis 7.7.2014 werden die Bürger und Bürgerinnen zum Investitionsschutz im TTIP befragt. Allerdings werden die entscheidenden Fragen nicht gestellt und das Verfahren ist so kompliziert, dass es kaum jemand nutzt. Durch unsere neue Onlineaktion haben wir für Sie eine Möglichkeit geschaffen, sich einfach daran zu beteiligen und das Konsultationsverfahren zum Protest zu nutzen.

Der Investitionsschutz würde es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn Gesetzesänderungen ihre Gewinnchancen mindern. Diese Streitfälle werden vor geheim tagenden Schiedsstellen verhandelt. So hat der Energiekonzern Vattenfall die Bundesrepublik auf der Basis von Investitionsschutzklauseln wegen des Atomausstiegs auf mehrere Milliarden Euro verklagt. Doch im Konsultationsverfahren wird nicht gefragt, ob die Bürgerinnen und Bürger in Europa Investitionsschutz wollen, noch ob sie TTIP überhaupt wollen. Stattdessen enthält es sehr viel Eigenlob und zynische Formulierungen. Die Investitionsschutzrechte für Konzerne werden gar mit Menschenrechten auf eine Stufe gestellt. Außerdem beziehen sich detailreiche Fragen auf einen juristischen Referenztext in ausschließlich englischer Sprache. Ernsthafte Bürgerbeteiligung sieht anders aus!

Das Umweltinstitut München hat deshalb für Sie Antwortvorlagen erstellt, mit der Sie einfach am Konsultationsverfahren mitmachen können. Wir machen es zu einem Protestinstrument gegen Sonderrechte für Konzerne und die Abkommen TTIP und CETA.

Gen-Raps im Senf

Die Zeitschrift ÖkoTest hat in deutschen Supermärkten 30 Gläser Senf gekauft und auf Spuren von genmanipuliertem Raps untersucht. Bei 7 Proben wurde man fündig - in 6 davon fanden sich sogar Erbgut von Gen-Raps, der in Europa nicht als Lebensmittel zugelassen ist.

Die Senfkörner für diese Senfsorten stammen aus Kanada, wo 90% des Raps gentechnisch verändert ist. Durch Auskreuzungen und Erntereste auf den Feldern kontaminiert Gen-Raps nicht nur konventionellen und ökologischen Raps, sondern auch Senf. Die geplanten Freihandelsabkommen CETA (EU-Kanada) und TTIP (EU-USA) werden solche Probleme noch verschärfen.  

Der Fund von Gen-Raps in Senf beweist, dass das Versprechen von einer friedlichen Koexistenz von Gentechnik mit bäuerlicher und ökologischer Landwirtschaft eine Lüge ist. Gentechnik lässt sich nicht kontrollieren, wenn sie einmal in die freie Wildbahn entlassen wurde. Daher ist es entscheidend, dass wir weiterhin für ein gentechnikfreies Europa kämpfen.  

Helfen Sie mit, über die Risiken der Gentechnik aufzuklären!

1.) Informationen verteilen

Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer und Broschüren an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten und anderen Veranstaltungen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Mit Ihrer Spende und ihren Beiträgen ermöglichen Sie unsere Aufklärungsarbeit zu Gentechnik.

 

3.) Fördermitglied werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

 

Harald Nestler
Vorstand

 

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