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05.10.2017
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Kritik an Pestiziden unerwünscht: Südtiroler Landesrat zeigt Umweltinstitut an
Kritik an Pestiziden unerwünscht: Südtiroler Landesrat zeigt Umweltinstitut an!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der Südtiroler Landesrat Arnold Schuler hat Strafanzeige gegen das Umweltinstitut gestellt. Der absurde Vorwurf: Unsere Kritik am massiven Pestizideinsatz in Südtirol sei „üble Nachrede“, mit der wir der Landwirtschaft in der Region schaden würden.

Schon lange ist der Landesregierung unser Engagement gegen Ackergifte ein Dorn im Auge. Südtirol ist das größte Apfelanbaugebiet Europas. Die Plantagen werden bis zu zweimal wöchentlich gespritzt – ein wahrer Giftnebel, dem AnwohnerInnen und TouristInnen zu Spitzenzeiten ausgesetzt sind.

Unter anderem mit einer Plakataktion und der Website pestizidtirol.info hatten wir im Sommer auf den Widerspruch zwischen der idyllischen Südtiroler Tourismus-Werbung und der intensiven Obstwirtschaft aufmerksam gemacht.

Die Strafanzeige gegen uns ist nun ein vorläufiger Höhepunkt in einer Reihe von Maßnahmen, die die Landesregierung ergriffen hat, um die Arbeit der Gegnerinnen und Gegner der chemischen Landwirtschaft zu behindern. Doch wir lassen uns durch die Anzeige nicht einschüchtern und werden mit den AktivistInnen vor Ort weiter gegen den massiven Einsatz von Pestiziden kämpfen!

Kritik muss in einem demokratischen Rechtsstaat erlaubt sein und darf nicht mit Hilfe von Gerichten mundtot gemacht werden. Wir sind deshalb optimistisch, dass der Südtiroler Landesrat mit seiner Anzeige keinen Erfolg haben wird. Trotzdem könnte es zu einem langwierigen Verfahren kommen.

Bitte helfen Sie uns jetzt mit einer Spende dabei, die Auseinandersetzung mit der Südtiroler Landesregierung zu gewinnen!

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P.S.: Auch der Buchautor und Filmemacher Alexander Schiebel wurde von Landesrat Schuler angezeigt. In seinem Buch „Das Wunder von Mals“ dokumentiert Schiebel, wie das Südtiroler Dorf Mals der Agrarindustrie als erste pestizidfreie Gemeinde Europas die Stirn bietet. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns dauerhaft als Fördermitglied zu unterstützen, schenken wir Ihnen das Buch als Dankeschön.
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Gerechtigkeit in Zeiten des Klimawandels: Jetzt die neuen Stadtgespräche lesen
Das "gute Leben": Gut essen, häufig verreisen, Freunde treffen, sich viele Dinge kaufen, das Leben genießen, grenzenlos mobil sein. Wer möchte das nicht? Aber dürfen wir in Zeiten des Klimawandels überhaupt noch ein solches Leben führen? Die Antwort dürfte so bekannt wie schmerzhaft sein. Es ist also an der Zeit, das "gute Leben" neu zu definieren und über die globale Gerechtigkeit in Zeiten des Klimawandels zu sprechen.

In der neuen Ausgabe der Münchner Stadtgespräche zum Thema "Gerechtigkeit" finden sie unter anderem folgende Artikel:

•    Ganz normale Katastrophe
•    Wem gehört die Saat?
•    Klagen fürs Klima
•    Auf großem Fuß
•    Gerechtigkeit? Nicht für Afrika

Die Münchner Stadtgespräche können Sie jetzt hier kostenlos bestellen oder als PDF herunterladen.


Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Termin

04.-27.10.2017,

München


Münchner Klimaherbst 2017


Der Wohlstand in den Industrieländern geht allzu oft zu Lasten von Mensch und Natur im globalen Süden. In seinem elften Jahr widmet sich der Münchner Klimaherbst daher besonders dem Thema Gerechtigkeit. Vom 04.-27. Oktober gibt es dazu rund 100 spannende Veranstaltungen überall in München.


Einen Online-Kalender mit allen Terminen finden Sie hier.

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
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