Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
06.02.2020
Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Spenden | Fördermitglied werden | Über uns | Kontakt
Ackergifte? Nein Danke!
Pestizidreduktion: Minus 30 % reichen nicht!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

an diesem Dienstag wurde ein Entwurf der neuen Biodiversitätsstrategie der EU öffentlich: Aus den geleakten Dokumenten geht hervor, dass die EU-Kommission den Pestizideinsatz bis 2030 um 30 Prozent reduzieren will.

Das ist ein Anfang, wird
aber nicht reichen, um das dramatische Artensterben bei Insekten und Vögeln zu stoppen. Was Europa braucht, ist der schrittweise Ausstieg aus der Nutzung chemisch-synthetischer Pestizide, wie wir es in unserer Europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ fordern: Nicht 30 Prozent, sondern 80 Prozent weniger Pestizide bis 2030 und ein generelles EU-weites Pestizidverbot bis spätestens 2035 sind nötig, damit sich die Artenvielfalt erholen kann. 

Allein in Deutschland sind bereits mehr als 75 Prozent der Gesamtmasse an Fluginsekten verschwunden. Mit halbherzigen Zielen wird sich dieser erschreckende Trend nicht umkehren lassen. Die EU-Kommission muss die Zeichen der Zeit erkennen und nun eine konsequente Agrarwende einläuten. Eine ausführliche Einordnung der Zielvorgaben der neuen Biodiversitätsstrategie lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

Protest gegen Kohlekraftwerk Datteln 4
Datteln: Protest gegen Kohlekraftwerk

Trotz gerade erst beschlossenem Kohleausstieg soll diesen Sommer im Rheinland ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb gehen. Als eines der zehn dreckigsten Kraftwerke in Deutschland würde „Datteln 4“ die Klimakrise weiter befeuern. Dagegen regt sich immer mehr Protest: Am Wochenende besetzten KlimaaktivistInnen das Kraftwerk. Wird Datteln zum neuen Kristallisationspunkt der Klimabewegung?

Mehr erfahren 
Herzlichen Glückwunsch!
Wir gratulieren!
„Jetzt fördern und gewinnen!“, so lautete wieder das Motto unserer Weihnachtsverlosung. Viele haben mitgemacht und sich entschieden, uns als Fördermitglied dauerhaft zu unterstützen oder ihren Beitrag zu erhöhen. Dafür herzlichen Dank! Der erste Preis – ein Gutschein für natürliches Wohnen von allnatura – geht an Bettina B. Als zweiten Preis hat Doris Konrad-Rückel den praktischen Hänge-Wäscheständer von Hangbird gewonnen. Glückwünsche auch an die GewinnerInnen der Preise 3-12!
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
Auf Ihren Beitrag kommt es an

Erst die Beiträge unserer SpenderInnen und Fördermitglieder ermöglichen unsere Aufklärungs- und Kampagnenarbeit für die Agrar- und Klimawende. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns mit einem regelmäßigen Beitrag zu fördern, erhalten Sie von uns als Dankeschön den Film „Unsere große kleine Farm“ auf DVD. Der Film erzählt in bewegenden Bildern, wie die Großstädter John und Molly ihr geregeltes Leben aufgeben, um ihren Traum von der eigenen Farm zu leben. Schritt für Schritt bauen sie auf zunächst völlig ausgelaugtem Land ein kleines Paradies auf, das heute 75 verschiedenen Obstsorten sowie unzähligen Haus- und Wildtieren Lebensraum bietet. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.

Jetzt Fördermitglied werden!
Fördermitglied werden!
Online spenden!
oder schnell und bequem per
Termine

Fr., 21. Februar,

ab 11 Uhr

Hannover, Raschplatzpavillon

Unterschätzte Risiken - gefährliche Flickschusterei:
Fachtagung zu den Problemen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle

Falsch deklarierte und rostende Fässer, vollgestopfte Zwischenlager und völlig veraltete Sicherheitsanforderungen kennzeichnen die Probleme beim Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Wie kann die Sicherheit verbessert werden? Darüber spricht unter anderem

Dr. Hauke Doerk, Referent für Radioaktivität beim Umweltinstitut München.
Weitere Informationen hier

Umweltinstitut München e.V.
Goethestr. 20 • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München