Donnerstag, 07.04.2016

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Wir schmieren Ihnen Honig ums Maul!

 
 
 
Wir schmieren Ihnen Honig ums Maul
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

wenn wir die Regierung fragen, ist eigentlich alles in bester Ordnung:

  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat das Ackergift Glyphosat intensiv geprüft
    (aber dabei bewusst alle Hinweise auf eine krebserzeugende Wirkung ignoriert).
  • Die umstrittenen Investor-Staat-Schiedsgerichte wurden aus dem europäisch-kanadischen Abkommen CETA gestrichen (aber dafür wird ein neues Investitionsgericht geschaffen, vor dem Konzerne die Staaten genau wie vorher verklagen können).
  • Die Bundesregierung plant, die Steuern zu senken (aber nur für Energieriesen, die Atomkraftwerke betreiben).

Wer uns fragt, bekommt echte Informationen ohne Klammern und „aber“. Damit wir Sie auch in Zukunft auf dem Laufenden halten können, benötigen wir Ihre Unterstützung als Fördermitglied.

Neue Prämie: Bio-Honig aus der Region MünchenIm Gegenzug schmieren wir Ihnen jetzt echten Honig ums Maul: Wenn Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts werden, bekommen Sie von uns zwei Gläser Bio-Honig als Prämie.

Außerdem schenken wir Ihnen passend zur Jahreszeit drei Päckchen samenfestes Saatgut von ReinSaat für einen bienenfreundlichen Garten oder Balkon. Damit kann jede/r einen kleinen Beitrag leisten, um den Bienen Lebensraum und Nahrung zu geben, die sie in der industrialisierten Agrarlandschaft nicht mehr finden können.

Fördermitglied werden

 


Honig ist das bekannteste Produkt, das uns die Bienen schenken. Doch sie tun sehr viel mehr für uns: Über 80 Prozent der Nutzpflanzenarten in Europa sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Ohne sie haben wir ein Problem. Das große Bienensterben hat in den letzten Jahren viele wachgerüttelt. Wir Menschen merken: Die Zerstörung der Natur trifft am Ende auch uns selbst.

In diesem Jahr möchten wir mit folgenden Maßnahmen zur Rettung der Bienen und ihrer wilden Verwandten beitragen:

  • Mit einer Kampagne wollen wir die Honigsammler vor der (Wieder-)Zulassung von extrem bienengefährlichen Insektengiften aus der Klasse der Neonicotinoide schützen.
  • Wir wollen die Kommunen in Deutschland dazu bringen, aus tausenden Hektar tristem „Straßenbegleitgrün“ echte Lebensräume für Insekten zu machen.
  • Wir wollen ein umfangreiches Paket mit Info- und Kampagnenmaterial zum Bienensterben schnüren und kostenlos versenden.

Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie jetzt Fördermitglied und sichern Sie so die langfristige unabhängige Arbeit des Umweltinstituts.

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Glyphosat: Herstellerstudien nur im Leseraum?

 
 
 

Glyphosat: Herstellerstudien nur im Lesesaal?Im Zuge der aktuellen Auseinandersetzung um die Wiederzulassung des Unkrautvernichters Glyphosat hat EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis die Hersteller aufgefordert, bisher nicht öffentlich zugängliche Krebsstudien transparent zu machen. Die Antwort der Hersteller erfolgte prompt, nämlich noch am selben Tag. Der Vorschlag: Die Studien sollen nur in Lesesälen mit strikten Zugangsregeln bereitgestellt werden.

So schnell können sich die mehr als 20 Unternehmen, die sich in der „Glyphosate Task Force“ zusammengeschlossen haben, aber kaum abgestimmt haben. Das legt den Verdacht nahe, dass Kommission und Industrie gemeinsame Sache machen, um der Öffentlichkeit vorzutäuschen, ihre Bedenken wären jetzt ausgeräumt. Zudem erinnert der Leseraum-Vorschlag fatal an die Pseudo-Transparenz bei den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen TTIP und ist absolut inakzeptabel.

 
 
 

Fünf Milliarden Euro Steuergeschenk für AKW? Nicht mit uns!

 
 
 

5 Milliarden: Umfrage in Berlin

Soll diese Gesellschaft sich nicht irgendwann endgültig zerlegen zwischen Arm und Reich, braucht es einen funktionierenden Sozialstaat. Der kostet Geld. Es gibt keinen Spielraum für Steuergeschenke.

Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes

Auch Atomkraftwerke müssen für ihre Brennstoffe Steuern zahlen – die sogenannte Brennelementesteuer. CDU und CSU aber wollen diese Steuer Ende 2016 abschaffen. Damit würden sie den AKW-Betreibern mehr als fünf Milliarden Euro schenken! Und das, obwohl die Stromkonzerne bereits versuchen, den Großteil der Kosten für ihren Atommüll auf die Allgemeinheit abzuwälzen.

Wir haben Menschen auf der Straße direkt dazu befragt, welche Projekte sie mit dem Geld unterstützen würden, wenn sie BundeskanzlerIn wären. Auf unserer Aktionsseite finden Sie das Video mit unserer Umfrage und die Statements prominenter MitbürgerInnen.

 

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

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Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n Mitarbeiter/in Öffentlichkeitsarbeit

eine/n Referent/in und Campaigner/in für Landwirtschaft und Gentechnik

 
 
 

Termine

 
 
 
 

Obama und Merkel kommen: Großdemo gegen TTIP & CETA

Samstag, 23. April 2016, Opernplatz, Hannover

Eine Viertelmillion Menschen hat am 10. Oktober 2015 in Berlin gegen TTIP und CETA und für einen gerechten Welthandel demonstriert. Jetzt geht der Protest weiter: Eine Initiative aus dem Trägerkreis ruft zur Demonstration am 23. April 2016 vor der Eröffnung der Hannover-Messe auf. Das Motto: TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!

Weitere Infos zur Veranstaltung

 
 
 
 
 
 

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