Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
07.05.2020
Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Spenden | Fördermitglied werden | Über uns | Kontakt
Keine Staatshilfen für Steuertrickser und Klimasünder
Keine Staatshilfen für Steuertrickser und Klimasünder!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

in der Corona-Krise mobilisiert die Bundesregierung Milliardenbeträge. Mit einem massiven Rettungspaket aus Steuermitteln soll die Wirtschaft gestützt werden. Doch ein Großteil dieser Wirtschaftshilfen wird womöglich nicht an die kleinen und mittleren Unternehmen gehen, die durch den Corona-Lockdown vielfach um ihre Existenz kämpfen. Denn besonders laut nach staatlicher Hilfe rufen jetzt ausgerechnet Konzerne, die mit Briefkastenfirmen Steuern vermeiden, die weiterhin Dividenden an ihre AktionärInnen ausschütten und millionenschwere Manager-Boni zahlen. Unter ihnen sind auch etliche Unternehmen, deren Geschäftsmodell die Klimakrise maßgeblich verschärft.  



Wir fordern: Die Politik muss Wirtschaftshilfen an klare Bedingungen knüpfen, wie es in Dänemark oder Frankreich schon geschieht: Keine Profite aus der Staatskasse! Keine Steuermittel an Steuerflüchtige! Nur wer Klimaschutz ernst nimmt, darf Staatshilfen erwarten.

Schreiben Sie jetzt an Bundeskanzlerin Merkel, Finanzminister Scholz und Wirtschaftsminister Altmaier!

Jetzt mitmachen!
Um die sozialen Folgen der Corona-Krise abzufedern, muss der Staat der Wirtschaft unter die Arme greifen – keine Frage. Doch unsere Steuergelder dürfen nicht dazu missbraucht werden, AktionärInnen und Vorstände in der Krise noch reicher zu machen oder veraltete Technologien am Leben zu halten, die die Klimakrise weiter verschärfen. 



Ende Mai will Finanzminister Scholz ein umfassendes Programm zur Belebung der Konjunktur vorlegen. Die Rettungspakete müssen dabei für den dringend notwendigen sozial-ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft genutzt werden. Ansonsten droht eine verheerende Abwärtsspirale in die ungebremste Klimakrise. Laut einer Studie der Oxford University sind ökologisch ausgerichtete Hilfspakete ökonomisch sogar deutlich günstiger als solche, die den Klimawandel weiter anheizen.



Deswegen haben wir gemeinsam mit Campact und der Bürgerbewegung Finanzwende eine Eil-Aktion gestartet: Fordern Sie jetzt mit uns den grünen Neustart und eine gerechte Verteilung der Wirtschaftshilfen! Ihre Unterschriften wollen wir mit einer bildstarken Aktion an die Bundesregierung übergeben – jede Stimme zählt. Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.
Jetzt mitmachen!

Mit herzlichen Grüßen,

Philip Bedall

Referent für Energiepolitik

Umweltinstitut München e.V.
Goethestr. 20 • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München