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07.10.2021
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Helfen Sie uns, das Aus für Glyphosat zu besiegeln?
Helfen Sie uns, das Aus für Glyphosat zu besiegeln?

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

wenn wir unsere Ernährung auch für kommende Generationen sicherstellen wollen, dürfen wir Landwirtschaft nicht weiter auf Kosten der Artenvielfalt betreiben. Doch obwohl neue Untersuchungen weitere Hinweise dafür liefern, dass Glyphosat zum dramatischen Insektensterben beiträgt, ist der Unkrautvernichter auch heute noch das meist eingesetzte Ackergift auf deutschen Feldern.

Jetzt steht die EU wieder einmal vor der Entscheidung, ob Glyphosat erlaubt bleiben soll: Für weitere 15 Jahre könnte das Pestizid genehmigt werden, wenn sich die Herstellerkonzerne durchsetzen. Mit einer breit angelegten Kampagne wollen wir das verhindern. Bitte unterstützten Sie uns jetzt dabei mit einer steuerlich absetzbaren Spende!

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Vielleicht haben Sie sich beim Lesen der ersten Zeilen gewundert: Hatte die Bundesregierung nicht erst kurz vor der Wahl verkündet, dass in Deutschland bald Schluss sein soll mit der Anwendung von Glyphosat? Doch das deutsche „Glyphosat-Verbot“ erweist sich bei genauerem Hinsehen leider als Mogelpackung. Es ist alles andere als sicher, dass Glyphosat tatsächlich 2024 von den Äckern in Deutschland verschwindet.

Denn die deutsche Regelung ist eng an die Zulassung des Wirkstoffs auf EU-Ebene geknüpft. Sollte Glyphosat dort erneut zugelassen werden, wird es höchstwahrscheinlich auch in Deutschland weiter ausgebracht werden. Und die Pestizid-Lobby macht schon jetzt erheblichen Druck, damit Glyphosat erneut genehmigt wird.

Um dies abzuwenden, wollen wir uns öffentlichkeitswirksam mit Fakten und Aktionen in das Zulassungsverfahren einmischen. Zum Auftakt werden wir uns noch in diesem Jahr an Konsultationen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) beteiligen. Dafür wollen wir so viele wissenschaftliche Belege wie möglich zusammentragen. Deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung!

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Seit mehr als zehn Jahren sprechen wir uns öffentlich gegen das Pestizid aus – mit Demos und Unterschriftensammlungen, eigenen Gutachten und wissenschaftlichen Untersuchungen. Wir haben Rückstände von Glyphosat im Bier nachgewiesen – in einer von uns unterstützten Studie wurde das Pestizid bei 99,6 Prozent der Teilnehmer:innen im Urin gefunden. Und wir haben aufgezeigt, dass sich der Unkrautvernichter kilometerweit durch die Luft verbreitet – in private Gärten, auf Bio-Felder und sogar in Nationalparks.

Das nächste Jahr wird entscheidend, um Glyphosat endlich von den Feldern zu verbannen. Bitte helfen Sie uns dabei mit Ihrer Spende!

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Vielen Dank und herzliche Grüße!

Christine Vogt

Referentin für Agrarpolitik

Umweltinstitut München e.V.
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