Freitag, 08.01.2016

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Wir haben es satt! Kommen Sie zur Großdemo am 16. Januar

 
 
 
Wir haben es satt!
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

auf der "Wir haben es satt"-Demonstration gegen die Agrarindustrie beweisen jedes Jahr wieder Zehntausende TeilnehmerInnen, dass ihnen Überzeugungen wichtiger sind als das Wetter. Auch dieses Mal werden wir am 16. Januar wieder im Berliner Regierungsviertel demonstrieren. Seien Sie dabei, wenn wir gemeinsam mit Bäuerinnen und Bauern auf die Straße gehen und eine andere Landwirtschaft fordern!

Wir haben es satt!Wir haben es satt, dass Tiere wie Maschinen behandelt, in Reih' und Glied eingesperrt, mit Medikamenten vollgepumpt, möglichst billig gefüttert, im Akkord geschlachtet und für ein paar Cent auf dem Weltmarkt verkauft werden. Wir haben es satt, dass die Bundesregierung nach jedem Schlupfloch sucht, um die Agro-Gentechnik doch noch einzuführen, anstatt Gentechnikfreiheit offensiv als Zukunftsmodell zu vertreten. Wir haben es satt, dass immer mehr Ackergifte auf den Feldern und in unseren Lebensmitteln landen. Wir haben Freihandelsabkommen satt, die die Armen noch ärmer und die Reichen noch reicher machen. 

"Wir haben es satt" bedeutet, dass wir demonstrieren, weil wir etwas ändern können. Wir wollen eine ökologische Landwirtschaft ohne Gift und Gentechnik. Wir wollen eine echte Beziehung zwischen ProduzentInnen und VerbraucherInnen. Das sind die technischen und sozialen Innovationen, die uns alle langfristig satt machen. Denn unser Planet hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Auf unserer Demoseite finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ablauf und Anreise

 
 
 

Erfolg für die kritische Wissenschaft

 
 
 

Gilles-Éric Séralini, © Alberto NoviDer Wissenschaftler Gilles-Éric Séralini hat einen bedeutenden Beitrag zur unabhängigen Forschung über Gentechnik und das Pestizid Glyphosat geleistet. Weil seine kritischen Forschungen der Industrie aber überhaupt nicht passen, sah er sich in den letzten Jahren einer beispiellosen Diffamierungskampagne ausgesetzt.

Nun ist sein guter Ruf wiederhergestellt: Der Gentechnik-Befürworter Marc Fellous, ehemaliger Vorsitzender der Französischen Kommission für Biomolekulartechnik, hatte versucht, Séralinis Arbeit mit offenbar erfundenen Behauptungen in den Dreck zu ziehen. Nun wurde der Gentechnik-Verfechter vom Obersten Gericht in Paris wegen »Fälschung« und »der Verwendung von Fälschungen« in einem Verleumdungsprozess verurteilt.

Séralini und sein Team konnten erst kürzlich beweisen, dass viele Industrie-Studien wegen grober Fehler in der Durchführung als unseriös eingestuft werden müssen. Weil sich die behördliche Zulassungspraxis fast ausschließlich auf solche Studien verlässt, ist unabhängige Forschung besonders wichtig. Wegen seines unermüdlichen Einsatzes erhielt Séralini deshalb zu Recht den Whistleblower-Preis 2015.

Erfahren Sie mehr in unserer aktuellen Meldung

 
 

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Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

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Ringvorlesung Umwelt: Dienen Freihandelsabkommen wirklich dem freien Handel?

Mittwoch, 13. Januar 2016, 19:30 Uhr
Hauptgebäude TU München, Karl-Max-v.-Bauernfeind-Hörsaal 2750,
Arcisstraße 21, 80333 München

Durch die intensiven Diskussionen um das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA ist Handelspolitik wieder in der Öffentlichkeit angekommen. TTIP ist auch Thema des Vortrags von Karl Bär, Referent für Handels- und Agrarpolitik am Umweltinstitut München. Thematisiert werden auch die Abkommen der EU mit ehemaligen Kolonien in Afrika, Asien und Lateinamerika. Jenseits der einzelnen Beispiele wird geklärt, wo die Freihandelsidee herkommt, welche Kritik es daran gibt und wem Freihandelsabkommen nutzen.

Weitere Infos zur Veranstaltung

 
 
 
 
 
 
 

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