Mittwoch, 08.02.2017

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Jetzt mitmachen: Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat startet!

 
 
 

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Glyphosat ist das am häufigsten eingesetzte Pestizid weltweit. Allein in Deutschland werden jährlich rund 6000 Tonnen davon ausgebracht. Das Mittel ist allgegenwärtig: Es ist in Nahrungsmitteln, wie Brot und Bier genauso zu finden, wie in unserem Körper und in unserer Umwelt. Dabei ist das Ackergift alles andere als unbedenklich. Glyphosat gilt als wahrscheinlich krebserregend und erbgutverändernd und trägt wesentlich zum Rückgang der Artenvielfalt bei.

Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen starten wir deshalb heute eine Europäische Bürgerinitiative, mit der wir ein EU-weites Glyphosat-Verbot und den Schutz von Menschen und Umwelt vor giftigen Pestiziden fordern. Mit mindestens einer Million Stimmen aus ganz Europa wollen wir der EU-Kommission zeigen, dass die Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kein Glyphosat auf ihren Äckern und Tellern haben will!

Dank unserer bisherigen Proteste konnten wir im letzten Jahr erreichen, dass die EU-Kommission die Zulassung von Glyphosat nicht wie geplant um 15 Jahre erneuert hat, sondern lediglich die bisherige Zulassung provisorisch bis Ende 2017 verlängerte. Dann wird erneut über die Zukunft von Glyphosat entschieden. Deshalb ist es so wichtig, dass wir jetzt nicht in unserem Engagement nachlassen.

Machen Sie jetzt mit und unterschreiben Sie hier!

Jetzt mitmachen!

 
 
 

Fracking-Gesetzespaket tritt in Kraft

 
 
 
Aktuelle Meldung
 

Im Juni 2016 beschloss die Große Koalition nach erbittertem Widerstand aus der Bevölkerung ein umstrittenes Fracking-Gesetzespaket. Am 11. Februar treten diese gesetzlichen Regelungen nun in Kraft. Es ist zu befürchten, dass es auf dieser Grundlage nach dem sechs Jahre währenden Moratorium nun bald wieder erste Fracking-Vorhaben im dichten Sandstein geben wird.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Nordrhein-Westfalen hat letzte Woche der Firma Wintershall die Aufsuchungserlaubnis für zwei Erdgasfelder versagt. Die Begründung: Die dort geplante Gasförderung mit Hilfe von Fracking sei nach der neuen Bundesgesetzgebung sowie gemäß den neuen Festlegungen im Landesentwicklungsplan nicht zulässig. Das Beispiel zeigt: Die Bundesländer verfügen über Spielräume, um Fracking auf ihrem Gebiet zu verhindern. Sie sollten sie nutzen!

Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Meldung

 
 
 
 

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Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

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Podiumsdiskussion: CETA - wie geht es weiter?

Donnerstag, 9. Februar 2017 um 19:30 Uhr

Karl Bär (Umweltinstitut München), Ewald Schurer (SPD, MdB), Andreas Lenz (CSU, MdB) und Henning Hintze (Attac München) diskutieren, wie es mit dem europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen CETA weitergeht.

Ort: Kastenwirt, Marktplatz 21, Grafing

 
 
 
 
 
 

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