Donnerstag, 08.12.2016

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Jetzt mitmachen: Schluss mit dem Agrar-Monopoly

 
 
 

Schluss mit dem Agrar-Monopoly

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

nur fünf Unternehmen teilen sich 95 Prozent des Markts für Gemüsesaatgut in ganz Europa. Drei davon, Monsanto, Syngenta und DuPont/Pioneer, wurden dieses Jahr von Global Playern aus der chemischen Industrie übernommen. Sie bestimmen in Zukunft, was gezüchtet wird und was nicht. Der Startpunkt aller landwirtschaftlichen Arbeit wird so den Profitinteressen von Chemiekonzernen unterworfen.

Durch diese Konzentration von Marktmacht und Verflechtung von Unternehmen entlang der Produktionskette entsteht eine Macht, die die Regeln der Marktwirtschaft außer Kraft setzen und von der Demokratie nicht mehr beherrscht werden kann. Um das zu verhindern, gibt es das Kartellrecht. Die Politik muss Fusionen und Übernahmen wie die von Monsanto durch Bayer nicht genehmigen. Sie kann sie untersagen.

Mit unserer Aktion „Schluss mit dem Agrar-Monopoly“ fordern wir Kartellamtschef Mundt, Wirtschaftsminister Gabriel und Wettbewerbskommissarin Vestager auf, keine weitere Konzentration auf dem Saatgutmarkt zuzulassen, sondern diese Mega-Konzerne zu entflechten. Machen auch Sie mit und helfen Sie uns, die Macht der Chemieindustrie über unser Essen zu brechen!

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Zu recht abgeschaltet

 
 
 
Aktuelle Meldung
 

Das Bundesverfassungsgericht fällte am Dienstag ein weitreichendes Urteil: Der beschleunigte Atomausstieg ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Damit bestätigt das Gericht: Der Gesetzgeber hat jederzeit das Recht, aus einer Risikotechnologie auszusteigen.

Nicht nur die vorzeitige Abschaltung auch aller übrigen Atomkraftwerke ist so verfassungsrechtlich abgesichert. Auch für andere hochriskante und als Gefahr für das Gemeinwohl eingeschätzte Techniken wie Fracking oder Gentechnik ist das Urteil relevant. Vollständige Verbote und politische Neubewertungen sind nach dem Urteil der VerfassungsrichterInnen möglich, auch wenn sie mit wirtschaftlichem Schaden für Unternehmen verbunden sind.

Gleichzeitig sind die milliardenschweren Schadenersatzforderungen der Energiekonzerne vom Tisch. Allerdings spricht das Verfassungsgericht den Unternehmen in einigen Bereichen das Recht auf "angemessene Entschädigung" zu. Diese wird aber viel geringer ausfallen als von den AKW-Betreibern gefordert.

Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Meldung.

 
 

"Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen"

 
 
 
Buchvorstellung: Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen
 

Markus Bogner ist Bauer - nicht aus Tradition, sondern aus Leidenschaft. Zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern bewirtschaftet er zehn Hektar Land und damit viel weniger als das, was man angeblich braucht, um als Landwirt davon leben zu können. Trotzdem ist sein Hof gesund und floriert: Schweine suhlen sich in ihrem Dreck, im Gemüsegarten herrscht Vielfalt und wirtschaftlich steht er weit besser da als viele Kollegen, die auf Masse setzen. Bogner ist sich sicher, dass in seiner Art der Landwirtschaft - kleinbäuerlich, experiementierfreudig und ökologisch - die Keimzelle für eine bessere Welt steckt.

Über seinen Quereinstieg in die Landwirtschaft hat Markus Bogner ein sehr lesenswertes Buch geschrieben, das wir neuen Fördermitgliedernals kleines Dankeschön aus unserem Buchprogramm anbieten und auch solchen,die ihren Fördermitgliedsbeitrag erhöhen.

"Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen" erzählt von der Suche nach dem "guten Leben", von den 2.000 Quadratmetern Ackerfläche, die jedem von uns zustehen und von dem Hofcafé, das aus guten Gründen sonntags nie geöffnet hat.

 

 
 

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Polaroids: Urlaub in Südtirol

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Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
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