Donnerstag, 10.03.2016

  Newsletter
 
 
 
 
 
 

Sieg der Vernunft: Abstimmung über Wiederzulassung von Glyphosat verschoben

 
 
 
Erfolg: Glyphosat-Wiederzulassung vorerst verhindert
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

bis Anfang der Woche wähnten sich Monsanto und die anderen Hersteller des Unkrautvernichters Glyphosat in Sicherheit: In einem Ausschuss der EU-Staaten sollte die Zulassung für weitere 15 Jahre problemlos durchgewunken werden. Die Behörden hatten sich bei der Bewertung des Wirkstoffes einseitig auf die Studien der Industrie verlassen, die dem Gift völlige Unbedenklichkeit attestiert. Doch am Dienstag folgte der Paukenschlag: Weil immer mehr Mitgliedsstaaten sich weigerten, für die Neuzulassung zu stimmen, wurde die Entscheidung auf unbestimmte Zeit verschoben!

Frankreich, Italien, Schweden und die Niederlande sprachen sich zuletzt gegen eine erneute Zulassung aus. Und auch Dänemark, Belgien und Bulgarien meldeten Medienberichten zufolge schwere Bedenken an. Selbst Deutschland plante, sich bei der Abstimmung zu enthalten. Und das, obwohl das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) federführend verantwortlich war für die skandalöse und einseitige Bewertung des Ackergifts.

Seit Jahren kämpfen wir gemeinsam mit Ihnen gegen Glyphosat und weisen darauf hin, dass der Stoff überall in der Nahrungskette nachweisbar ist. Wenn wir jetzt nicht nachlassen, haben wir eine echte Chance, dass dieses Gift endgültig aus dem Verkehr gezogen wird! Wir wollen deshalb weiterhin Druck ausüben, damit Glyphosat von unseren Äckern verschwindet. Dazu werden wir uns unter anderem einer Strafanzeige gegen die Behörden und Herstellerfirmen anschließen.

Unterstützen Sie unseren Kampf gegen Glyphosat jetzt langfristig als Fördermitglied des Umweltinstituts. Mit einer Spende ermöglichen Sie den Ausbau unserer Kampagnenarbeit.

Foerdermitglied werden

Online spenden

Alternativ können Sie auch schnell und bequem per PayPalspenden.

 
 
 

Österreichs Brauereien fordern Glyphosat-Verbot in Europa

 
 
 
Glyphosat raus aus dem Bier!
 

Erst vor zwei Wochen haben wir 14 deutsche Biere auf Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat untersucht – und sind überall fündig geworden. Der Deutsche Brauer-Bund zeigte sich darüber jedoch eher verärgert als besorgt und schloss sich reflexartig der Argumentation des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) an, das die wahrscheinlich krebserregende Wirkung von Glyphosat komplett ignoriert.

Der österreichische Brauereiverband sieht das völlig anders und sprach sich am Dienstag öffentlich für ein europaweites Glyphosat-Verbot aus. Mit Kopfschütteln reagierte Verbandschef Siegfried Menz auf das Argument des BfR, man müsse jeden Tag tausend Liter Bier trinken, damit die nachgewiesenen Pestizidmengen gesundheitlich bedenklich wären. Sein Standpunkt: In Bier und anderen Lebensmitteln habe Glyphosat nichts verloren.

Daran sollten sich die deutschen Bierbrauer ein Beispiel nehmen! Machen Sie deshalb mit bei unserer Online-Aktion und fordern Sie von den großen deutschen Brauereien: „Glyphosat raus aus dem Bier!“


Jetzt mitmachen

 
 
 

Neuer Flyer: Strahlende Zukunft für Europa?

 
 
 

Themenflyer - "Strahlende Zukunft" Derzeit häufen sich Meldungen über Störfälle in Atomkraftwerken unserer Nachbarländer. Seien es die belgischen Schrottmeiler Tihange und Doel oder die maroden französischen AKW Fessenheim und Cattenom, sie alle sorgen derzeit für berechtigte Ängste vor einem neuen GAU mitten in Europa.

Erst letzte Woche wurde bekannt, dass es 2014 einen gravierenden Störfall im AKW Fessenheim gab. Ein verstopftes Abflussrohr sorgte für eine spontane Abschaltung des Reaktors, doch die Steuerstäbe waren manövrierunfähig. Nur mit einer Notmaßnahme, der Einleitung von Bor in das Kühlsystem, konnte eine Katastrophe verhindert werden. Von dieser wären auch weite Teile Deutschlands direkt betroffen gewesen. Die Öffentlichkeit erfuhr davon nichts.

In vielen EU-Ländern werden Atomkraftwerke weit über ihre geplanten Betriebszeiten hinaus betrieben – und das trotz schwerer Sicherheitsmängel. Gleichzeitig werden hoch subventionierte und absurd teure Neubauprojekte geplant, die das Atomzeitalter für weitere Jahrzehnte zementieren sollen.

Wie es um die Atomkraft in Europa steht, haben wir für Sie in unserem neuen Flyer „Strahlende Zukunft? – Atomkraft in Europa“ zusammengefasst.

Hier können Sie den Flyer direkt bestellen.

 

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 
 
 
 

Spenden

Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.

Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft München

Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20 Prozent Ihrer persönlichen Einkünfte.

Fördern

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Fördermitglied werden.

Weiterempfehlen

Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link: www.umweltinstitut.org/newsletter

Anregungen

Anregungen und Kritik sind immer willkommen!
newsletter@umweltinstitut.org

 

Wenn Sie diesen Newsletter nicht länger beziehen möchten, können Sie sich hier abmelden.

   
 
 

Umweltinstitut München e.V. · Landwehrstraße 64a · 80336 München · umweltinstitut.org