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10.08.2019
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Weltklimarat fordert Kehrtwende in der Agrarpolitik
Weltklimarat fordert Kehrtwende in der Agrarpolitik
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

an diesem Donnerstag hat der Weltklimarat IPCC einen alarmierenden Sonderbericht veröffentlicht: Die Kernbotschaft lautet: Ohne eine radikale Kehrtwende in der Agrarpolitik bekommen wir die globale Klimakrise nicht in den Griff. Um überhaupt noch eine Chance zu haben, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, müssen wir schleunigst auf eine nachhaltige Landwirtschaft umsteigen.

Doch nicht nur das Klima ist auf die Agrarwende angewiesen. Andersherum gilt ebenso: Ohne konsequenten Klimaschutz werden Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren oder starke Regenfälle immer mehr landwirtschaftlich nutzbare Flächen zerstören und damit weltweit zu mehr Hunger und Armut führen.

Der Bericht zeigt, dass sich die großen Umweltfragen unserer Zeit nicht getrennt voneinander beantworten lassen. Klima- und Agrarwende müssen jetzt gemeinsam angegangen werden. Und die Zeit drängt. Denn das Fazit der 107 WissenschaftlerInnen aus 52 Ländern lautet: Nur sofortiges Handeln kann die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch abmildern. Nur mit einer naturnahen Landwirtschaft, dem Ende der Waldzerstörung und weniger Fleischkonsum lässt sich die Ernährung der Menschheit sichern.

Wir fordern die Bundesregierung zum sofortigen Handeln auf: Raus aus den fossilen Energieträgern und der industriellen Landwirtschaft, hin zu erneuerbaren Energien und einer nachhaltigen Landwirtschaft! Dafür muss das Klimakabinett jetzt die Weichen stellen.

Eine ausführliche Zusammenfassung des IPCC-Berichts lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.
Gefährliche Handelsabkommen
Gefährliche Handelsabkommen
Gemeinsam könnten die Handelsabkommen mit Kanada und den Mercosur-Staaten die europäischen Rindfleisch-Importe mehr als verdoppeln. Für das Klima und die Bäuerinnen und Bauern in Europa sind diese Abkommen eine Katastrophe. Eine Idee, wie die schädlichen Folgen des Welthandels eingedämmt werden könnten, kam nun auf einem Kongress von „Fridays for Future“ auf. Mehr dazu finden Sie in unserer aktuellen Meldung.
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AKW Isar 2: Gefahrenstelle Heizrohre
AKW Isar 2: Gefahrenstelle Heizrohre
In den Atomkraftwerken (AKW) in Neckarwestheim und Lingen zeigten sich in den vergangenen Jahren Schäden an zahlreichen Heizrohren. Ursache: die so genannte Spannungsrisskorrosion. Risse können dabei urplötzlich entstehen und unvorhersehbar schnell wachsen. Auch im AKW Isar 2 nahe Landshut sind derartige Schäden prinzipiell möglich. Doch für die bayerische Atomaufsicht ist dies kein Grund für umfassende Sicherheitschecks der Heizrohre.
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Mit herzlichen Grüßen,

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Fr., 20. September
Globaler Klimastreik
Bisher sind es vor allem junge Menschen, die jeden Freitag für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Für den 20. September rufen die Jugendlichen nun uns Erwachsene auf, sich dem Klimastreik anzuschließen. Machen auch Sie mit: Regen Sie am Arbeitsplatz an, sich gemeinsam als Betrieb zu beteiligen, nehmen Sie sich den Tag frei oder legen Sie eine verlängerte Mittagspause für das Klima ein.
Weitere Informationen hier
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
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