Donnerstag, 10.12.2015

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Wann kommt TTIP?

 
 
 
TTIP & CETA: Der aktuelle Stand
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

im März 2015 verkündeten Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TTIP sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Doch an diesem Ziel sind die Staatschefs gescheitert – trotz aller Geheimverhandlungen, trotz industriefinanzierten PR-Offensiven und trotz einer gezielten Diffamierung der kritischen Stimmen in Presse und Öffentlichkeit.

Für uns Bürgerinnen und Bürger, die TTIP stoppen wollen und einen fairen Welthandel fordern, war es hingegen ein erfolgreiches Jahr: Immer mehr Menschen informieren sich über die Schattenseiten der Abkommen und lehnen sie rundheraus ab. Über drei Millionen Menschen haben gegen TTIP und CETA unterschrieben, Hunderttausende protestierten in ganz Europa dagegen.

Zum Jahresende gehen wir nun den vielen offenen Fragen auf den Grund: Wie steht es um die Verhandlungen der EU über die Freihandelsabkommen? Und was erwartet uns im kommenden Jahr? In unserer aktuellen Meldung erfahren Sie, was derzeit über den Verhandlungsstand bekannt ist. Unser Fazit: Bei TTIP ist bisher weder ein konkretes Ergebnis erreicht worden noch konnten unsere Befürchtungen ausgeräumt werden. Beim europäisch-kanadischen Abkommen CETA drängt nun jedoch die Zeit: Hier sind substantielle Nachverhandlungen unwahrscheinlich, die EU-Kommission wird das fertige Abkommen voraussichtlich schon nächstes Jahr den Parlamenten zur Abstimmung vorlegen.

Unser nächstes Ziel ist deshalb: Wir müssen die Ratifizierung von CETA verhindern!
Sie können uns dabei unterstützen, damit wir auch weiter über die drohenden Abkommen informieren und dem Protest eine Stimme geben können. Werden Sie Fördermitglied oder unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!

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Wenn Sie bis 31. Dezember Fördermitglied werden, können Sie zusätzlich zu einer Prämie nach Wahl eine Woche Urlaub auf dem Bio-Bauernhof gewinnen!

 
 
 

38 Argumente gegen TTIP & Co.

 
 

38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co.Wir werden nicht locker lassen, bis TTIP, CETA und Co. gestoppt sind. Doch erst die regelmäßigen Beiträge unserer Fördermitglieder ermöglichen unsere kontinuierliche Arbeit.

Jetzt gibt es 38 weitere Argumente, Fördermitglied zu werden: Wenn Sie sich jetzt dazu entscheiden, schenken wir Ihnen als Prämie das Buch "Für einen zukunftsfähigen Welthandel – 38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co". Hierzu haben Referenten des Umweltinstituts gleich zwei Beiträge beigesteuert.

Was bedeutet TTIP für das Vorsorgeprinzip und den Schutz vor gefährlichen Chemikalien? Verstößt CETA gegen das Grundgesetz? Und welche Auswirkungen haben die Abkommen auf die öffentliche Beschaffung in Europa und den USA? Diese und viele weitere Fragen werden in prägnanten Beiträgen beantwortet. Mit diesem Buch sind Sie fit für jede Diskussion über TTIP, CETA und Co!

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Patentamt genehmigt Bio-Patent auf "Schrumpeltomate"

 
 
 

Bio-Patent auf "Schrumpeltomate"Am Dienstag hat die Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts (EPA) das umstrittene Patent auf die sogenannte "Schrumpeltomate" bestätigt. Die konventionelle Tomate soll einen geringeren Wassergehalt haben und deshalb bereits am Strauch schrumpeln.

Die Entscheidung hat weitreichende Folgen, nicht nur für Saatgut und verarbeitete Lebensmittel, sondern auch für künftige Patente auf konventionell gezüchtetes Obst, Gemüse und auch Tiere. Patente auf Leben werden immer häufiger beantragt und auch erteilt. Diese skandalöse Praxis würdigt Lebewesen zu Waren herab und untergräbt das Recht auf Nahrung. Damit werden Konzerninteressen vor die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher gestellt. Wir fordern, dass Patente auf Leben generell verboten werden und alle bisher erteilten Patente zurückgenommen werden!

Erfahren Sie mehr in unserer aktuellen Meldung

 

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

Termine

 
 
 
 

"Wir haben es satt!" – Großdemo in Berlin
Wir haben es satt!

Samstag, 16. Januar 2016, ab 12:00 Uhr,
Potsdamer Platz, 10785 Berlin

Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern erzeugt oder von Agrarkonzernen, die auf Agrogentechnik und Tierfabriken setzen und zu Dumpingpreisen für den Weltmarkt produzieren?

Wir fordern einen anderen Weg! Wir wollen ökologisch hochwertige und gesunde Lebensmittel von Bauernhöfen mit fairen Preisen und Marktbedingungen weltweit!

Mehr Informationen gibt es hier

 
 
 
 
 
 

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