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11.01.2018
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Keine Visionen und gebrochene Versprechen
Klimaziel 2020: eine Chronik des Versagens
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

das Versprechen von Angela Merkel zum Erreichen des Klimaschutzziels für 2020 hat nicht einmal vier Monate gehalten. Sang- und klanglos haben sich die SondiererInnen der Großen Koalition von Union und SPD schon am ersten Verhandlungstag von diesem Ziel verabschiedet. Und das, obwohl seit vielen Jahren klar ist, dass noch nicht einmal das Beschlossene ambitioniert genug ist. Auch der SPD-Vorsitzende Schulz hatte noch im Dezember erklärt, seine Partei wolle das Klimaschutzziel erreichen.

Das ist das vorläufige Ende einer nun 23 Jahre währenden Geschichte des Versagens deutscher Klimapolitik. Klimaziele wurden formuliert und gebrochen, die nötigen Maßnahmen in vielen Fällen zugunsten von Klientelpolitik verschoben. Die „KlimaversagerInnen“ der GroKo sitzen auf einem Scherbenhaufen.

Lesen Sie mehr über die unrühmliche Historie der deutschen Klimaziele in unserer aktuellen Meldung.

Aktuelle Meldung lesen
Weihnachtsgeschenk für die Gen-Lobby
Still und beinahe unbemerkt verlief die Zulassung von sechs gentechnisch veränderten Pflanzen für den Import als Lebens- und Futtermittel nach Europa. Über dieses Weihnachtsgeschenk der EU-Kommission durfte sich die Gen-Lobby kurz vor den Feiertagen freuen. Laut Kommission gab es für die Zulassungen innerhalb der Mitgliedsstaaten keine qualifizierte Mehrheit, weshalb sie sich – wie so häufig bei genmanipulierten Pflanzen – im Alleingang für die Genehmigung entschied.

Die Pflanzen sind für Umwelt und Gesundheit besonders problematisch, weil sie teilweise mit gleich mehreren Resistenzen gegen hoch giftige Pestizidwirkstoffe ausgestattet wurden, darunter auch gegen das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat.

Mehr dazu in unserer aktuellen Meldung.
Wir haben es satt
Demo: Wir haben es satt

Das Ackergift Glyphosat ist für fünf weitere Jahre zugelassen, trotz aller Skandale, trotz der Gefahren für Mensch und Natur und trotz des Vetos der Umweltministerin. Derweil kauft Bayer Monsanto und ChemChina Syngenta – die chemische Industrie eignet sich die wichtigsten Saatgutfirmen an. Die Profitinteressen der Konzerne setzen sich zu oft gegen das Gemeinwohl durch. Das haben wir satt!

Deshalb gehen wir am 20. Januar in Berlin auf die Straße. Der Macht des vielen Geldes setzen wir die Macht der vielen Menschen entgegen. Wir sind stark, weil wir zusammenhalten: Wir kommen mit Traktoren und Kochtöpfen und zeigen, dass sich ProduzentInnen und KonsumentInnen von Lebensmitteln nicht gegeneinander ausspielen lassen.

Im Video zur Demo erklären Bauern und Gärtnerinnen, Umwelt-, Menschenrechts- und Tierschutzaktivistinnen, ein Flüchtling, ein Imker, ein Kaffeeröster und ein Koch, warum sie mit zur Demo kommen. Sehen Sie hier das Video und helfen Sie uns, es zu verbreiten.

Video anschauen
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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