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11.02.2021
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10 Jahre Fukushima: Atomkraftwerke abschalten!

10 Jahre Fukushima: Atomkraftwerke abschalten!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

am 11. März 2021 jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum zehnten Mal. Doch ausgestanden ist sie noch lange nicht. Noch immer verhindern radioaktive Hotspots eine sichere Rückkehr in evakuierte Gebiete. Und demnächst sollen große Mengen verstrahlten Wassers ins Meer geleitet werden. Ausgestanden ist die Atomkatastrophe noch lange nicht. Dabei hätte es noch viel schlimmer kommen können. Nur knapp entkam der Großraum Tokio mit 50 Millionen Einwohnern der Verstrahlung. Nicht auszumalen welche Folgen es gehabt hätte, wenn der größte Teil der radioaktiven Wolke nicht zufällig aufs Meer gezogen wäre.

Zehn Jahre nach dem GAU von Fukushima werden AKW wieder als vermeintlich sichere und saubere Energiequelle im Kampf gegen den Klimawandel propagiert. Doch Atomkraft bleibt ein unkalkulierbares Risiko. Um das zu unterstreichen, starten wir zusammen mit .ausgestrahlt eine bundesweite Plakat-Aktion. An dutzenden Standorten in Deutschland machen wir mit Großplakaten deutlich: Nie wieder Fukushima! Für die Buchung einer Plakatwand entstehen dabei Kosten zwischen 120 und 600 Euro. Helfen Sie mit Ihrer Spende, so viele Plakate wie möglich aufzuhängen! Gemeinsam mit Ihnen zeigen wir: Der weltweite Atomausstieg ist jetzt nötig, damit es nicht zur nächsten Atomkatastrophe kommt!

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Illegale Brennelmente-Exporte: Wir stellen Strafanzeige!

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Obwohl Deutschland nach der Katastrophe von Fukushima beschlossen hat, aus der Atomkraft auszusteigen, werden Atomkraftwerke im Ausland weiterhin mit Brennstoff aus Deutschland betrieben. Besonders brisant: die Lieferungen an marode Altreaktoren in Grenznähe, denn bei einem schweren Unfall wären Menschen in ganz Europa massiv betroffen. Zusammen mit anderen Organisationen und Anti-Atom-Initiativen gehen wir deshalb rechtlich gegen die Brennelementexporte vor. 
Doch mit Dreistigkeit und Arroganz setzt sich der Betreiber der Atomfabrik in Lingen über die laufenden Verfahren hinweg. Obwohl es gegen den Export einen Widerspruch mit aufschiebender Wirkung gab, lieferte das Unternehmen Ende Januar mehrmals Brennelemente an den Reaktor Doel in Belgien. Ein Eklat, denn mit dem Export begeht der Betreiber zum wiederholten Male Rechtsbruch. Bereits im Dezember exportierte er illegal Brennelemente in die Schweiz. Wir haben den Fabrikbetreiber nun wegen Export ohne Genehmigung angezeigt.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für einen konsequenten Atomausstieg und die rechtliche Auseinandersetzung mit der Atomindustrie jetzt mit einer Spende.
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Insektenschutz: Zu wenig, zu spät
Eigentlich wollte die Bundesregierung schon im letzten Jahr Gesetzesänderungen auf den Weg bringen, um Insekten besser zu schützen. Doch das Landwirtschaftsministerium blockierte die Vorschläge von Umweltministerin Schulze. Nach langen Diskussionen haben sich die Ministerinnen nun auf einen Kompromiss geeinigt. Die beschlossenen Maßnahmen dürften jedoch nicht ansatzweise ausreichen, um den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt aufzuhalten.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
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