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11.03.2021
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Pestizide: Wir wollen’s wissen!

Pestizide: Wir wollen’s wissen!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

alle Landwirt:innen in der EU müssen Buch darüber führen, wie viele Pestizide sie wann, wo und warum einsetzen. Bei Kontrollen oder auf Anfrage müssen sie die Aufzeichnungen den zuständigen Behörden zur Verfügung stellen. Die Dokumentation der Spritzeinsätze sind „Umweltinformationen“ im Sinne der EU-Gesetzgebung, und damit Daten, die die Behörden auf Nachfrage eigentlich an Journalist:innen, Betroffene oder Umweltverbände herausgeben müssen. Die Behörden sehen das jedoch fast immer anders. Damit wird uns die Möglichkeit verwehrt, herauszufinden, wieviel und welche Stoffe in sensiblen Bereichen wie Naturschutzgebieten, oder in der Nähe von Siedlungen gespritzt wird. Darum gehen wir jetzt vor Gericht. Unterstützen Sie uns dabei, den Zugang zu den Pestiziddaten zu erstreiten?

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Konkret geht es bei unserer Klage um Pestizideinsätze aus dem Jahr 2018 und 2019 im oder um das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Kaum irgendwo in Europa gibt es so viel Bio-Landwirtschaft wie in dieser Region nördlich von Berlin. Hier standen ab Herbst 2018 ein Jahr lang unsere Passivsammler, mit denen wir Pestizid-Wirkstoffe in der Luft suchen. Die dabei gesammelten Daten wollen wir mit Informationen darüber verbinden, wo und wann die Stoffe eingesetzt wurden. So entsteht ein viel genaueres Bild von der Verbreitung der Pestizide durch die Luft.

Da unsere Anfrage nach den Spritzdaten von der zuständigen Behörde abgelehnt wurde, wollen wir diese nun vor Gericht erstreiten. Dabei geht es uns nicht nur darum, unsere eigene Informationslage zu verbessern: Wir denken, dass Informationen über Pestizideinsätze für alle zugänglich sein sollten. Doch um Recht zu bekommen, braucht es einen langen Atem und das Geld für Anwaltskosten. Helfen Sie uns, die Klage zu finanzieren?
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Vielen Dank und herzliche Grüße!

Karl Bär

Referent für Agrarpolitik und Freihandel

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Glyphosat-Verbote, die keine sind
Wie auch in Deutschland wird in Österreich seit Jahren um ein Glyphosat-Verbot gerungen. Nun haben innerhalb kurzer Zeit die Regierungen beider Länder Pläne für einen vermeintlichen Glyphosat-Ausstieg vorgelegt. Doch weder in Deutschland noch in Österreich wird es in absehbarer Zeit ein umfassendes Verbot des umstrittenen Ackergifts geben. Mehr dazu und warum der Begriff „Verbot“ in diesem Zusammenhang sogar irreführend ist, erfahren Sie in unserer Meldung.
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Nie wieder Fukushima!
Auch zehn Jahre nach dem GAU im japanischen Fukushima bleibt Atomkraft ein unkalkulierbares Risiko und ein Hemmnis für die Energiewende. Um daran zu erinnern, haben wir an dutzenden Standorten in Deutschland zusammen mit .ausgestrahlt und zahlreichen Initiativen Großplakate aufgehängt: Der weltweite Atomausstieg ist jetzt nötig, damit es nicht zur nächsten Atomkatastrophe kommt! Allen, die für die Aktion gespendet haben sagen wir ein herzliches Dankeschön!
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Auf Ihren Beitrag kommt es an

Erst die Beiträge unserer Spender:innen und Fördermitglieder ermöglichen unsere Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns mit einem regelmäßigen Beitrag zu fördern, erhalten Sie von uns als Dankeschön unser Bienenretterpaket bestehend aus einem Glas Bio-Honig, einem Bienenwachstuch und einem Saatgut-Tütchen „Bienenweide“. Mit unserem Paket tun Sie sich und den fleißigen Bestäubern etwas Gutes: Sie erhalten ein Glas mit bestem Bio-Honig von einer kleinen Imkerei aus Oberbayern, ein vielfach wiederverwendbares Bienenwachstuch als umweltfreundliche Alternative zu Frischhaltefolien und eine Tüte Saatgut für eine bunte Blumenmischung mit der Sie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen Nahrung bieten können. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.

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