Donnerstag, 11.09.2014

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Ölmultis bauen auf CETA-Abkommen

 
 
 
Sandwüste und giftiger Ölschlick
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

in Kanada lagert mehr Öl als in Saudi-Arabien. Doch es kann nicht aus der Erde gepumpt werden, sondern muss mit viel Wasser und Chemikalien aus dem Sand gelöst werden. Die Folge: Eine Fläche von der Größe Frankreichs steht vor der völligen Zerstörung, zurück bleiben Sandwüsten und Seen voller giftigem Ölschlick. Ein Beitrag aus dem ARD-Magazin plusminus zeigt erschreckende Bilder der zerstörten Landschaften.

Die geplante Kraftstoff-Qualitätsrichtlinie der EU würde die Einfuhr des schmutzigen Öls verhindern. Doch in den Verhandlungen um das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA machte die Lobby der Energiekonzerne massiv Druck. Die Ölmultis könnten CETA nutzen, um gegen die geplante Richtlinie zu klagen - wenn es ratifiziert wird.

Das darf nicht passieren! Noch können wir CETA verhindern. In einem offenen Brief haben wir Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel aufgefordert, CETA noch vor dem Ratifizierungsprozess zu stoppen. Auch die europäischen Parlamente können das Abkommen ablehnen. Außerdem steht die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA in den Startlöchern. Wir müssen jetzt möglichst viele Menschen über die Gefahren informieren, die durch CETA drohen.

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Infokampagne und helfen Sie mit, eine breite Öffentlichkeit zu schaffen und den Druck auf die Politik zu erhöhen!

 

Sie haben drei Möglichkeiten, sich an unserer Freihandel-Infokampagne zu beteiligen:

1.) Verteilen Sie die Flyer an Nachbarn und Kollegen, in Bioläden, Kinos, Gaststätten oder bei Veranstaltungen. Aber bitte vergessen Sie nicht zu fragen, bevor Sie auslegen. Auf jeden Aktionskarton kommt es an.

 
Infomaterial bestellen
 

2.) Mit Ihrer Spende und Ihren Beiträgen ermöglichen Sie unsere Aufklärungsarbeit zu TTIP und CETA sowie die Durchführung der Europäischen Bürgerinitiative. Mit 30 Euro ermöglichen Sie den Versand eines großen Infopaketes.

 
Online spenden

Alternativ können Sie jetzt auch schnell und bequem per PayPal-Logospenden.

 

3.) Fördermitglied werden: Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie.

 
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Suffizienz: Münchner Stadtgespräche zum Klimaherbst erschienen

 
 
 
Münchner Stadtgespräche "Suffizienz"

Die Kritik an der Konsum- und Wegwerfgesellschaft ist beinahe so alt wie sie selbst. Doch die moralischen Appelle zum Maßhalten finden nur begrenzte Resonanz, solange die Politik auf Wachstum ausgerichtet ist und der Konsum als Wachstumsmotor dient.

In der neuen Ausgabe der Münchner Stadtgespräche geht es deshalb um die Frage, wie unser zukünftiges Leben und Wirtschaften aussehen soll. Es geht um den Abschied vom Wachstumszwang und um die Entwicklung eines Lebensstils, der Ressourcen intelligent einsetzt, anstatt sie zu verschwenden. Dazu haben wir zahlreiche Autorinnen und Autoren gebeten, mit ihren Denkanstößen, Ideen und praktischen Beispielen zu zeigen, wie wir eine suffiziente und wirklich nachhaltige Gesellschaft gestalten können.

 

Themen dieser Ausgabe sind u.a.:

•    Abschied von der Wachstumsidee: Damit einfacher leben einfacher wird
•    Plastikfreie Zone: Verpackungsfrei einkaufen liegt im Trend
•    Grün ist die Stadt: Urbane Gemeinschaftsgärten
•    Haben oder Teilen: „Sharing Economy“ als neue Konsumkultur

Das Themenheft begleitet thematisch die Veranstaltungsreihe Münchner Klimaherbst mit dem diesjährigen Motto „Es reicht. Wie viel Haben braucht das Sein?“

Jetzt online lesen und im pdf-Format herunterladen

Die Printausgabe der Münchner Stadtgespräche können Sie hier bestellen.

 
 
 

NDR-Sendung verharmlost Fracking

 
 
 
Fracking

„Prost!“: Mitarbeiter von ExxonMobil trinken in einem Beitrag des Magazins „Panorama“ Fracking-Flüssigkeit aus dem Schnapsglas - so wird suggeriert, dass durch Fracking keine schädlichen Substanzen in die Umwelt gelangen. Zahlreiche Risiken des Fracking wie Trinkwasser-, Boden- und Luftverschmutzung, Erdbebengefahr und immenser Flächenverbrauch werden zwar in dem Fernsehbeitrag kurz erwähnt, jedoch verharmlost oder verkürzt dargestellt. Aus der Wissenschaft werden vor allem Meinungen zitiert, welche die Risiken durch Fracking als gering einschätzen - auch entgegen bereits bestehender Forschungsergebnisse. So vermittelt der Beitrag den Eindruck, Fracking sei keine Risikotechnologie.

Brisant ist das Thema aktuell, weil Wirtschafts- und Umweltministerium noch in diesem Monat einen Gesetzesentwurf vorlegen wollen, der Fracking regulieren soll. Unsere vollständige Stellungnahme zum NDR-Bericht finden Sie hier.

Wenn Sie sich für ein generelles Fracking-Verbot in Deutschland einsetzen wollen, beteiligen Sie sich an unserer Online-Aktion.

 
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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

Termine

 
 
 
 

Streetlife-Festival und BioErleben

Samstag, 13. September - Sonntag, 14. September 2014

Odeonsplatz, Ludwigstraße, Leopoldstraße, München

Seit dem Jahr 2000 informiert das Streetlife-Festival anlässlich des europaweiten autofreien Tages in München an verschiedenen Orten auf entspannte Art über nachhaltige Mobilitätsformen und alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums. Im Rahmen von "BioErleben" können die Besucher am Odeonsplatz in München ganz ökologisch Genuss, Kultur, Kunst, Kochshows und einen BIOMarkt inkl. Streichelzoo mitten im verkehrsberuhigten München genießen.

Auch das Umweltinstitut ist mit einem Infostand zu den Themen Freihandel, Gentechnik und Ökolandbau sowie einem spannenden Getreiderätsel für kleine und große Bio-Fans dabei.

Weitere Infos zur Veranstaltung

 

Nacht der Umwelt 2014

Freitag, 19. September 2014

Werkstattkino, Fraunhoferstraße 9, München

Auch dieses Jahr lädt das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München zusammen mit vielen Kooperationspartnern zur Nacht der Umwelt ein. Einmal mehr erwarten die Besucher viele spannende, unterhaltsame und informative Veranstaltungen für kleine und große Umweltinteressierte. Das Umweltinstitut München e.V. veranstaltet in diesem Jahr die "Lange Nacht der Umweltfilme".

Im Rahmen dieser Veranstaltung zeigt das Umweltinstitut die Filme "Das liebe Rindvieh" und "Der Bauer und sein Prinz" des Filmemachers Bertram Verhaag.

Weitere Infos zur Veranstaltung

 

Hoffest Riem

Sonntag, 21. September 2014

Städtisches Gut Riem, Isarlandstr. 1, München

Seit 1998 findet das ökologische Hoffest auf dem Gut Riem statt. Reichhaltige Schmankerl und Leckereien aus der Bio-Landwirtschaft, wertvolle Informationen über Ökologie, Landwirtschaft und Klimaschutz oder die Chancen zur Nutzung erneuerbarer Energien und nicht zuletzt ein Vielerlei an kunsthandwerklichen Produkten bietet das Fest.

Auch das Umweltinstitut ist wieder mit einem Infostand dabei und klärt auf über Gentechnik, Freihandel und die Vorzüge des ökologischen Landbaus.

Weitere Infos zur Veranstaltung

 
 
 
 
 
 

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