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12.03.2020
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Radioaktivität: Das Umweltinstitut misst nach
Radioaktivität: Das Umweltinstitut misst nach

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

am 11. März 2011 ereignete sich der nukleare Super-GAU im japanischen Fukushima. Neun Jahre später soll die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Japan der Weltöffentlichkeit Normalität vorspielen. Doch die Menschen vor Ort leiden noch immer unter erhöhter radioaktiver Belastung.

Wir hoffen, dass sich eine Atomkatastrophe solchen Ausmaßes nie wiederholt. Doch solange es Nuklearanlagen wie Atomkraftwerke und Wiederaufarbeitungsanlagen gibt, kann es auch bei uns in Europa zu schweren Unfällen und zur Freisetzung großer Mengen von Radioaktivität kommen. Im Ernstfall sind wir dank unseres eigenen Labors in der Lage, die Bevölkerung unabhängig und zuverlässig zu informieren.

Mittels Gammaspektroskopie können wir Umweltproben und Lebensmittel genau auf den Gehalt an radioaktiven Stoffen analysieren und auf potenzielle Gesundheitsgefahren hinweisen. So messen wir auch heute – mehr als 30 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe – immer wieder Proben von Pilzen, die deutlich über den Grenzwerten liegen. Als unabhängige Messstelle überwachen wir zudem rund um die Uhr die Radioaktivität in der Münchner Außenluft. Bei erhöhter Strahlung gehen wir unverzüglich an die Öffentlichkeit.

Unsere Messergebnisse finden Sie tagesaktuell auf unserer Website.

Wir fordern: Keine Gift-Importe!
Wir fordern: Keine Gift-Importe!
„Einfuhrtoleranzen“ machen den Import von Lebensmitteln möglich, die mit Rückständen von bei uns verbotenen Pestiziden belastet sind. Auf Druck der Chemielobby erwägt die EU-Kommission nun, die Kriterien dafür aufzulockern. Rückstände sollen demnach z. B. auch bei krebserregenden Stoffen bis zu einer bestimmten Höhe erlaubt sein. Dagegen protestieren wir in einem offenen Brief (auf Englisch) an Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.
Zum offenen Brief 
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
Zum Anhören:
Klimawandel? Um was es geht
Radio Lora
Mit der aktuellen Klimapolitik steuern wir auf eine um mindestens drei Grad erwärmte Welt zu. Eine Welt, wie wir sie nicht kennen. Was bedeutet das konkret? Warum steigen die globalen Emissionen trotz Klimazielen weiter an? Und was bedeutet eigentlich Klimagerechtigkeit? Unser Referent Philip Bedall widmet sich im Rahmen eines Interviews bei Radio Lora München diesen Fragen.

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Wir informieren unabhängig und kostenlos in Sachen Strahlenbelastung, doch das hat seinen Preis: In diesem Jahr war es beispielsweise nötig, unsere Sonde zur Messung der Radioaktivität in der Außenluft zu ersetzen. Mit einer Fördermitgliedschaft ermöglichen Sie uns, unsere Messkapazitäten dauerhaft aufrechtzuerhalten. Wenn Sie sich jetzt dazu entschließen, uns mit einem regelmäßigen Beitrag zu unterstützen, bedanken wir uns bei Ihnen mit einer praktischen Trinkflasche aus Edelstahl als Willkommensgeschenk. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.

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