Donnerstag, 12.05.2016

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Jetzt geht's der Kohle an den Kragen!

 
 
 
Protest gegen Kohle, Bild: Ruben Neugebauer, Campact
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

in der Lausitz geht es um etwas: Klimagerechtigkeit oder Klimawandel, Raubbau an Natur und Heimat oder nachhaltige Zukunftsperspektiven. Schon seit vielen Jahren kämpfen die Menschen vor Ort gegen das zerstörerische Geschäft mit der Kohle in ihrer Region. An Pfingsten ist die Lausitz Schauplatz von Protesten der Anti-Kohle-Bewegung. Menschen aus ganz Deutschland fordern hier den Kohleausstieg als Konsequenz aus dem Pariser Klimavertrag.

Als Teil eines breiten Bündnisses ruft das Umweltinstitut am Pfingstsamstag zu einer bunten Anti-Kohle-Demo auf. So zeigen wir: Unser Widerstand ist breit, er kommt aus der Mitte der Gesellschaft!

Hier finden Sie alle Infos zur Demo

 

Auf der KippeMensch und Natur "auf der Kippe":

Welche weitreichenden Auswirkungen der Kohleabbau auf die Menschen in der Lausitz und die lokale Umwelt hat, zeigt auch der kürzlich erschienene Dokumentarfilm „Auf der Kippe“. Das Filmteam um Marco Kühne hat die Landstriche besucht, die neuen Tagebau-Gebieten zum Opfer fallen sollen und die Betroffenen begleitet. Zu Wort kommt dabei auch unsere Energie-Referentin Franziksa Buch.

Werden Sie jetzt Fördermitglied und erhalten Sie den Film von uns als Dankeschön!

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Glyphosat stoppen? Hendricks und Schmidt haben es in der Hand!

 
 
 
Bauer spritzt Pestizide, Bild: fotolia
 

Nächste Woche fällt die Entscheidung über die Wiederzulassung des Ackergifts Glyphosat in Europa. Jetzt wurde uns die Beschlussvorlage der EU-Kommission zugespielt: Glyphosat soll für ganze neun Jahre wiederzugelassen werden! Auch von den Forderungen des Europäischen Parlaments, die Glyphosat-Anwendung einzuschränken, ist fast nichts übrig geblieben. Und das, obwohl Glyphosat "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ ist und gravierende Auswirkungen auf die Artenvielfalt hat.

Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben angekündtigt, gegen die Glyphosat-Zulassung zu stimmen. Wenn Deutschland dazu stößt, könnte das den Ausschlag für ein Verbot geben und Glyphosat würde endlich von unseren Feldern und Tellern verschwinden. Wir haben Umweltministerin Barbara Hendricks und Agrarminister Christian Schmidt deshalb in einem offenen Brief aufgefordert, bei der Abstimmung in Brüssel am 18. oder 19. Mai gegen die Wiederzulassung zu stimmen.

Lesen Sie hier unsere Analyse der Beschlussvorlage der EU-Kommission. In unserer aktuellen Meldung finden Sie auch die Links zu den Originaldokumenten.

 
 

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

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eine/n Mitarbeiter/in Öffentlichkeitsarbeit

eine/n Referent/in und Campaigner/in für Landwirtschaft und Gentechnik

 
 
 

Termine

 
 
 
 

In den nächsten Wochen sind unsere ReferentInnen wieder unterwegs, um bei öffentlichen Veranstaltungen über verschiedene Themen aufzuklären:

Was steckt im kanadisch-europäischen Freihandelsabkommen CETA?

Di., 17.05.2016 ab 19:00 im Katholischen Bildungswerk in Freising

Glyphosat – Unser täglich Gift

Do., 19.05.2016 ab 19:00 im Reichlesaal im Augsburger Zeughaus
Mo., 23.5.2016 ab 18:00 in Hörsaal 14 (Juridicum) an der Universität Passau

 
 
 
 
 
 

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