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12.09.2019
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Gentechnik 2.0 – Infopaket zu neuer Gentechnik
Gentechnik 2.0 – Infopaket zu neuer Gentechnik
Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit bereitet die Biotech-Industrie gerade das Comeback der Gentechnik in Europa vor: Sie drängt die Politik dazu, Gesetze aufzuweichen, damit Pflanzen und Tiere, die mit neuen Methoden der Gentechnik manipuliert wurden, nicht mehr einer Risikoprüfung unterzogen werden müssen. Geht es nach dem Willen der Konzerne, sollen wir VerbraucherInnen dabei im Dunkeln gelassen werden. Denn auch die Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Organismen soll für so gewonnene Lebensmittel entfallen.

Dabei sind die neuen Gentechnologien weitaus mächtiger als die alten: Mit CRISPR/Cas und anderen neuen Methoden können nicht nur Gene aus anderen Arten in ein Tier oder eine Pflanze eingebaut werden. Es können auch neue, am Computer modellierte DNA-Stücke ins Erbgut geschrieben oder Gene abgeschaltet werden. Mit Hilfe der selbst-replizierenden „Gene Drives“ lassen sich sogar gezielt ganze Arten ausrotten.

Obwohl es bei jedem vierten Versuch mit CRISPR/Cas in Pflanzen zu unvorhergesehenen Nebeneffekten im Genom kommt, spielen die Risiken in der öffentlichen Debatte bisher fast keine Rolle. Deshalb setzen wir der Industrie nun unabhängige, fundierte und kritische Informationen entgegen: Mit unserer neuen Infokampagne wollen wir möglichst viele Menschen über die Gefahren der neuen „Gentechnik 2.0“ aufklären. Dabei setzen wir auch auf Ihre Unterstützung: Bitte bestellen Sie jetzt unser kostenloses Infopaket und helfen Sie mit, die Menschen in Ihrem Umfeld zu informieren.

Sie haben drei Möglichkeiten, uns bei unserer Infokampagne zu unterstützen:
1) Info-Materialien bestellen!
Infopaket Gentechnik 2.0
Bestellen Sie noch heute Ihr Infopaket mit Argumentationshilfe und Flyern. Erstere macht fit für die kommende Debatte und liefert Quellenangaben. Die Flyer liefern in aller Kürze die wichtigsten, kritischen Informationen. Verteilen Sie sie an FreundInnen und Bekannte, oder legen Sie sie in Geschäften, im Kindergarten oder beim Vereinsfest aus.
Jetzt Mobi-Materialien bestellen! 
2) Eines oder mehrere Pakete spenden!
Unsere Pakete sind kostenlos, doch Druck und Versand kosten uns viel Geld. Mit einer Spende von 20 Euro finanzieren Sie Herstellung und Verschickung eines Pakets.
Online spenden!
oder schnell und bequem per
3) Fördermitglied werden!
Werden Sie jetzt Fördermitglied und unterstützen Sie unsere Arbeit dauerhaft. Als Dankeschön schenken wir Ihnen den Bestseller „Die Wiese“ von Jan Haft oder eine andere Prämie Ihrer Wahl.
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Unser Jahr 2018
Unser Jahr 2018
Im vergangenen Jahr sorgten wir für Transparenz bei den Pestizidzulassungen, klagten gegen Geheimniskrämereien um CETA und setzten uns für ein Ende der Brennelemente-Exporte aus Deutschland ein. Und natürlich brachten wir unseren Protest auf die Straße – für die Agrarwende, für einen schnellen Kohleausstieg, für den Erhalt des Hambacher Walds. Mehr über unsere Arbeit im Jahr 2018 erfahren Sie in unserem Jahresbericht.
Zum Jahresbericht 
Glyphosat-Ausstieg ab 2024
Glyphosat-Ausstieg ab 2024
Nach Jahren löst die Bundesregierung ihr Versprechen ein und beschließt mit dem kürzlich verabschiedeten „Aktionsprogramm Insektenschutz“ den Ausstieg aus der Anwendung von Glyphosat – allerdings erst ab 2024 und erst nach einem ohnehin erwarteten Verbot auf EU-Ebene. Warum das mit dem im Koalitionsvertrag vereinbarten „schnellstmöglichen Ausstieg“ nichts zu tun hat, lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.
Mehr erfahren 
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
Termine
Fr., 13. September ab 19.30 Uhr
EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, München
Vortrag zu neuen Gentechnikmethoden - Nacht der Umwelt
Für alle in München und Umgebung, die sich intensiv mit der neuen Gentechik-Debatte vertraut machen wollen, bieten wir im Rahmen der „Nacht der Umwelt“ am morgigen Freitag einen Vortrag mit Diskussion.
Weitere Informationen hier
Sa., 14. September ab 11.30 Uhr
Frankfurt a.M.
#aussteigen: Demo & Sternfahrt
Größere Autos, mehr PS, höherer Verbrauch – dafür steht die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Autokonzerne feiern ihre Spritschlucker. Und die Bundesregierung applaudiert, anstatt Konsequenzen aus Klimakrise und Abgasskandal zu ziehen. Deshalb demonstrieren wir am 14. September, wenn die IAA für BesucherInnen eröffnet, für die schnelle Verkehrswende.
Weitere Informationen hier
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

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