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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Donnerstag, 13. Februar 2014

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TTIP: Ein Paradies für die Konzern-Lobby

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

TTIP-Flyerdiese Woche verhandeln in Brüssel die Delegationen der EU und der USA das vierte Mal offiziell über das geplante Freihandelsabkommen TTIP. Dank der Veröffentlichung eines geheimen Dokuments durch Abgeordnete des Europäischen Parlaments sind inzwischen die Verhandlungsleitlinien der europäischen Delegation bekannt. Durch extrem komplizierte und schwammige Formulierungen wird das Vorsorgeprinzip ausgehebelt. So droht eine noch industriefreundlichere Politik bei den ohnehin zu laschen Zulassungsverfahren für Chemikalien und Gentechnik in Europa.

Zugleich soll das TTIP durch die Schaffung neuer Gremien zu einem sich ständig selbst verändernden Regelwerk werden. Diese Gremien wären natürlich weit von der Öffentlichkeit und Wahlen entfernt und damit ein Paradies für multinationale Konzern-Lobbygruppen. Ein solches "lebendes Abkommen" darf es nicht geben!

Unser Faltblatt Konzerne auf Kaperfahrt haben wir in den letzten Wochen über eine halbe Million Mal verschickt. Vielen herzlichen Dank an alle, die diesen Informationsschub ermöglicht haben, sei es durch ihre Spende, ihren Beitrag oder durch das Verteilen der Flyer. Inzwischen hat unsere Druckerei neue Faltblätter geliefert. Sie können jetzt wieder mitmachen und uns helfen, TTIP zu verhindern!

Sie haben drei Möglichkeiten, diese Aktion zu unterstützen:

1.) TTIP-Flyer und Aufkleber verteilen

Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer und Aufkleber an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen oder Aufkleber anbringen.

TTIP-Faltblätter bestellen

2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Diese standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Aufkleber viel Geld. Durch eine Spende von 30 Euro ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.

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3.) Förderer werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer.

Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.

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Einwendefrist gegen tschechisches Atomprogramm läuft aus

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Kein Atomprogramm in Tschechien!Das neue tschechische Energiekonzept sieht nicht nur Neubauten von AKWs an den bestehenden Standorten Dukovany und Temelín vor, sondern es sollen auch weitere Standorte geprüft und erschlossen werden. Außerdem sind Leistungserhöhungen und Laufzeitverlängerungen der bestehenden AKWs auf 60 Jahre geplant. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit schwerer Unfälle mit grenzüberschreitenden Auswirkungen.

Auch wenn in Deutschland jetzt die Evakuierungszonen um die Atomkraftwerke bis auf 20 km ausgeweitet werden sollen, so bleiben die Menschen im Ernstfall - wie bisher auch - ohne jede Hilfe.

Nur noch bis Dienstag, den 18. März läuft die Einwendefrist. Schon über 17.000 Menschen haben sich mit einer Einwendung beteiligt. Machen auch Sie mit und senden Sie eine Online-Einwendung gegen das Atomprogramm an das tschechische Ministerium!



70.000 Einsprüche gegen die Patentierung von Brokkoli

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Brokkoli-PatentGestern überreichte das Umweltinstitut München gemeinsam mit einer breiten Koalition von zivilgesellschaftlichen Organisationen mehr als 70.000 Einsprüche gegen die Patentierung von Brokkoli an das Europäische Patentamt in München.

Im Juni 2013 hatte das Amt ein Patent auf eine konventionell gezüchtete Brokkolisorte an eine Tochterfirma von Monsanto erteilt - obwohl die europäischen Patentgesetze keine Patentierung von Pflanzensorten erlauben.

Angesichts der fortschreitenden Konzentration des Saatgutmarktes in den Händen weniger Konzerne fordern wir die deutsche Bundesregierung auf, sich im Verwaltungsrat des Patentamts gegen die Patentierung von Leben einzusetzen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Menschen, die das Anliegen unterstützt haben!

Hier können Sie den Flyer "Patente auf Pflanzen & Tiere" bestellen



Europa-Parlament weist Saatgutverordnung zurück

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Bunte MöhrenMit einer überwältigenden Mehrheit von 650 zu 15 Stimmen hat das Plenum des Europa-Parlaments am Dienstag die umstrittene Saatgutverordnung zurückgewiesen, die die Weitergabe von bäuerlichen Saaten erschwert hätte. GärtnerInnen, SaatguterhalterInnen und Umweltschutzorganisationen in ganz Europa haben sich gegen die Verordnung eingesetzt und begrüßen diesen Schritt.

Nach den Europa-Wahlen im Mai wird die Saatgutindustrie voraussichtlich einen zweiten Anlauf starten – weshalb es wichtig ist, dass BürgerInnen und Zivilgesellschaft weiterhin Druck ausüben und den politischen Prozess genau beobachten.

Zum Thema unser TV-Tipp am Freitag, 14. März um 22 Uhr auf ARTE: Die Dokumentation "Die Saatgut-Retter" zeigt, was auf dem Spiel steht, wenn die Vielfalt an Kulturpflanzen weiter abnimmt.



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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand



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Glyphosat - Fluch oder Segen?

Mittwoch, 19. März 2014

Aula der Landwirtschaftsschule, Richard-Strauß-Str. 1, 91154 Roth

Veranstalter: Bund Naturschutz, Kreisgruppe Roth

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Heute wird Glyphosat in verschiedenen Varianten und von zahlreichen Unternehmen produziert und vertrieben. Das Herbizid wird nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Obstbau, im Hausgarten, beim Anbau von Weihnachtsbäumen, auf industriell genutzten Flächen und auf Bahngleisen eingesetzt. Über die Risiken des Pflanzengifts referiert Melanie Eben vom Umweltinstitut München e.V.



Energiewende retten!

Samstag, 22. März 2014

Am 22. März finden in sieben Landeshauptstädten – Kiel, Potsdam, Hannover, Düsseldorf, Mainz/Wiesbaden und München – Aktionen und Demos für eine echte, ernsthafte Energiewende statt. Die Demonstrationen organisiert wieder ein großes Bündnis aus Umweltverbänden und -organisationen.

Von 12:00 bis 14:00 Uhr findet die Aktion in München am Fuß des Fröttmaninger Windrades statt. Ein buntes Programm mit Musik, Informationen und Aktionen wartet auf alle, die Horst Seehofers Wendungen satt haben und sich dafür einsetzen, dass in Bayern die erneuerbaren Energien ausgebaut und nicht ausgebremst werden. Auch das Umweltinstitut München ist mit dabei.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen


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