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15.04.2021
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Schmetterling
Was taugt das „Insektenschutzgesetz“?

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

die Bundesregierung feiert sich dafür, endlich das lang diskutierte  „Insektenschutzgesetz“ auf den Weg gebracht zu haben. Doch der mühsam ausgehandelte Kompromiss zwischen Landwirtschafts- und Umweltministerium erweist sich bei genauerem Hinsehen an vielen Stellen leider als Luftnummer.


Das fängt damit an, dass es sich nicht um ein „Gesetz“ im eigentlichen Sinne handelt, denn statt eines eigenständigen Gesetzes zum Insektenschutz sollen lediglich bestehende Gesetze angepasst werden. Weiter geht es damit, dass der Einsatz von Pestiziden in Schutzgebieten zwar eingeschränkt werden soll, es dabei jedoch so viele Ausnahmen gibt, dass auch zukünftig nur wenige Flächen vom Gifteinsatz verschont bleiben dürften.

Besonders viel Aufmerksamkeit erregte die Ankündigung der Ministerinnen Klöckner und Schulze, Glyphosat bis 2024 zu verbieten. Doch in Wirklichkeit endet zu diesem Zeitpunkt ohnehin fristgemäß die Erlaubnis, den Unkrautvernichter in der EU zu verwenden. Und es bleibt leider durchaus möglich, dass die Genehmigung noch einmal verlängert wird.

Diese und noch weitere Details führen dazu, dass die geplanten Änderungen für den Insektenschutz nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind. Mehr dazu und was jetzt getan werden muss, um die Insektenwelt wirklich zu schützen, lesen Sie in unserer aktuellen Meldung und unserem neuen Hintergrundpapier.

Mehr erfahren!
Ungarn erreicht das Quorum der EBI "Bienen und Bauern retten"
Bienen-EBI: Ungarn erreicht Quorum
Trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat Ungarn als sechstes von sieben notwendigen Ländern die Mindestanzahl an Unterschriften für den Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Save Bees and Farmers“ erreicht! Bald könnten Dänemark oder Lettland die Sieben vollmachen und Deutschland, Österreich, Belgien, Rumänien, Frankreich und jetzt Ungarn folgen. Bei der EBI können Sie bis zum 30. September mitmachen.
Hier unterschreiben!
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
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Zur Verstärkung unseres Teams in München suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

Referent:in für Energie- und Klimapolitik 
Gärtnern für die Artenvielfalt

Erst die Beiträge unserer Spender:innen und Fördermitglieder ermöglichen unsere Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns mit einem regelmäßigen Beitrag zu fördern, erhalten Sie von uns als Dankeschön das Buch „Wildbienenfreundlich gärtnern“. Der Ratgeber präsentiert anschaulich, wie man die Artenvielfalt im eigenen Garten oder auf dem Balkon fördern kann. Und damit Sie mit dem bienenfreundlichen Gärtnern gleich loslegen können, legen wir noch eine Tüte Saatgut „Bienenweide“ und unseren Aussaatkalender dazu. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.

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