Donnerstag, 15. Mai 2014
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Jetzt mitmachen: Neue Onlineaktion

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

die Atomkonzerne wollen aussteigen ...

... nur verstehen sie "Atomausstieg" ganz anders als wir. E.ON, RWE und EnBW wollen sich ihrer Atommeiler entledigen, bevor die milliardenschweren Abriss- und Entsorgungskosten das lukrative Geschäft belasten. Als Deal schlagen sie vor, ihre Rückstellungen in eine Stiftung zu überstellen und darüber nachzudenken, ihre Schadensersatzklagen aufgrund der Zwangsabschaltung ihrer Meiler nach der Fukushima-Katastrophe zurückzuziehen - wenn dafür die Steuerzahler die Verantwortung und Kosten für den Rückbau übernehmen.

An Dreistigkeit ist der Vorschlag kaum zu überbieten. Haben die Konzerne doch über Jahrzehnte satte Gewinne mit ihren subventionierten und längst abgeschriebenen Atommeilern eingefahren, die nur den Aktionären zugute kamen. So nicht! Nicht wir, sondern die Verursacher müssen für ihren Müll aufkommen!

Einen Einblick in die ungelösten Probleme, die bei den Rückbauten der AKW anstehen, können Sie in unserer Einwendung gegen den Antrag von E.ON zum Abbau von Isar 1 nachlesen. Hintergrundinformationen finden Sie hier.


Beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion, die wir zusammen mit der Organisation .ausgestrahlt durchführen und fordern Sie von der Bundesregierung eine eindeutige Ablehnung des Ablasshandels!

Jetzt mitmachen:
Schluss mit Gentechnik wider Willen!

In Europa lehnen die Menschen gentechnisch veränderte Lebensmittel mehrheitlich ab. Doch Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier von Tieren, die mit genmanipulierten Pflanzen gefüttert wurden, müssen in der EU nicht gekennzeichnet werden. Aufgrund dieser Kennzeichnungslücke erfahren wir beim Einkauf nicht, ob tierische Produkte aus Gen-Fütterung stammen – so werden wir unfreiwillig zu Unterstützern der Agro-Gentechnik.

Unser Ziel ist ein generelles Verbot von genmanipuliertem Tierfutter. Die Kennzeichnung von Produkten, die mit genmanipulierten Futtermitteln hergestellt wurden, ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Denn in Europa existiert kein Markt für Gen-Food.

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Online-Aktion, die wir gemeinsam mit der Verbraucherschutzorganisation foodwatch durchführen: Fordern Sie die EU-Kommission auf, endlich für eine klare Kennzeichnung von Gentechnik zu sorgen!

100.000 Unterschriften gegen TTIP geschafft!

Mit unserer Aktion gegen das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP haben wir über 100.000 Unterschriften gesammelt. Vielen Dank an alle, die diesen Erfolg ermöglicht haben, indem sie online oder auf Listen gesammelt haben.

Am 22. Mai, drei Tage vor der Europawahl, werden wir die Unterschriften gemeinsam mit anderen Organisationen im Bündnis ‚ttip-unfairhandelbar‘ in Berlin an die Politik übergeben. Wer noch ausgefüllte Unterschriftenlisten hat, sollte diese bitte jetzt an uns zurückschicken. Für alle, die noch nicht unterschrieben haben, ist das die letzte Chance. Beteiligen Sie sich jetzt!

 

Im Herbst starten wir eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen CETA. Inzwischen liegt ein Rechtsgutachten vor, das bestätigt, dass eine EBI gegen die beiden Abkommen zulässig ist.

Die Vorbereitung der Europäischen Bürgerinitiative kostet bereits jetzt viel Geld und Arbeitskraft. So hat sich das Umweltinstitut München am Rechtsgutachten beteiligt und arbeitet aktiv am Aufbau eines europaweiten Bündnisses mit. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, die Abkommen zu verhindern, die beiderseits des Atlantiks Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutzstandards bedrohen.

 

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.

Energiewende, Freihandel, Agrarkonzerne:
Das Umweltinstitut München e.V. auf Tour

Mit unserem Infomaterial zu Energie und Klima, Gentechnik oder Verbraucherschutz erreichen wir jährlich Millionen Menschen. Bei vielen Veranstaltungen sind wir auch vor Ort, um unsere Forderungen auf die Straße zu tragen:

Am 8. Mai standen wir in München unter dem Motto "Stoppt Freihandelsabkommen für Konzerne!" vor der Vertretung der EU-Kommission in München. Zusammen mit vielen anderen Organisationen übergaben wir dem Vertreter der Kommission unsere Forderung: Stoppt die Verhandlungen über das TTIP. Der bayerischer Rundfunk berichtete.

 

Am 10. Mai waren wir unter dem Motto „Energiewende nicht kentern lassen!“ zusammen mit 12.000 Menschen in Berlin, um an Land und zu Wasser für die Erneuerbaren, für eine klimafreundliche Politik und gegen die Demontage der Energiewende durch die Große Koalition zu demonstrieren.

Stoppt den Saustall!“, forderten wir am gleichen Tag mit AnwohnerInnen, Tier- und Umweltschutzvereinen sowie Bauern und Bäuerinnen in Donauwörth bei einer Demonstration gegen Tierfabriken. Dort will Europas größter Schweinezüchter einen riesigen Stall für die Aufzucht von jährlich 75.000 Ferkeln bauen. Einige Fotos der gelungenen Aktion finden Sie in unserer Bildergalerie, einen Nachbericht zur Veranstaltung veröffentlichte die Augsburger Allgemeine.

Und auch am „March against Monsanto“ am 24. Mai in München können Sie uns wieder an unserem Infostand besuchen. Dann versammeln sich Aktivisten weltweit, um gegen den Konzern Monsanto und Konsorten zu protestieren. Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

 

Harald Nestler
Vorstand

 

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Termine

 

March against Monsanto

Samstag, 24. Mai 2014, 12:00 Uhr

Stachus, München

Am 24. Mai gehen auch dieses Jahr wieder Tausende Menschen auf der ganzen Welt unter dem Motto "March against Monsanto" gegen die Monopolisierung unserer Lebensgrundlagen durch die großen Konzerne der Agrar- und Lebensmittelindustrie auf die Straße. In München legen die Veranstalter dieses Jahr den Schwerpunkt auf die Macht der Verbraucherinnen und Verbraucher. Ab 12 Uhr ist auch das Umweltinstitut München mit einem Infostand am Stachus präsent.

Auch in Berlin, Ingolstadt, Hamburg, Freiburg, Hannover, Krefeld, Leer, Düsseldorf, Frankfurt, Saarbrücken, Stuttgart, Wien, Bregenz und Klagenfurt finden zum March against Monsanto Demonstrationen und Straßenfeste statt. Mehr Informationen gibt es auf www.march-against-monsanto.com.

 
 

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