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15.09.2022
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Symbolbild für Pesitzidexporte: Mann verprüht Ackergifte
Schluss mit dem Export verbotener Pestizide!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Pestizide, die in der EU wegen ihrer gesundheitsschädigenden Wirkung verboten sind, verschwinden vom Markt und können keinen Schaden mehr anrichten – das erscheint jedem von uns logisch, ist bisher jedoch leider eine Wunschvorstellung. Denn Konzerne wie Bayer oder BASF können in der EU verbotene Pestizide bisher in andere Länder exportieren und so weiter satte Gewinne mit ihren Giften einfahren.

Einen großen Teil ihrer toxischen Produktpalette verkaufen die Herstellerfirmen in die Länder des Globalen Südens, wo die Menschen der gefährlichen Wirkung der Stoffe oft schutzlos ausgesetzt sind. So exportiert beispielsweise allein die Firma Bayer siebzehn Pestizide nach Brasilien, die in Deutschland und der EU keine Zulassung haben. Dort werden sie von Arbeiter:innen häufig ohne angemessene Schutzkleidung ausgebracht, oder aus dem Flugzeug über ganze Landstriche versprüht. Als wäre die Gesundheit der Menschen vor Ort nicht in gleichem Maße schützenswert wie diejenige von EU-Bürger:innen!

Diese unsägliche Doppelmoral wird seit langem von vielen Umweltverbänden und Menschenrechtsorganisationen kritisiert. Auch das Umweltinstitut protestierte immer wieder gegen den Export von Ackergiften, die bei uns aus guten Gründen verboten sind.

Und endlich zeigt unser Druck Wirkung: Die deutsche Bundesregierung plant, den Export bestimmter Pestizide in Drittländer zu verbieten. Dies ist ein wichtiger Schritt, Menschen auch außerhalb der EU besser vor den Gefahren gesundheitsschädigender Pestizide zu schützen. Warum die Pläne des Agrarministeriums trotzdem nicht weit genug gehen und wo dringend nachgebessert werden muss, lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
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