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15.11.2018
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Glyphosat und Krebs: Bayer täuscht Öffentlichkeit
Glyphosat und Krebs: Bayer täuscht Öffentlichkeit

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der Bayer-Konzern versucht, die Öffentlichkeit mit allen Mitteln davon zu überzeugen, dass kein Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Glyphosat besteht. Dabei scheut das Unternehmen auch nicht vor irreführenden Falschaussagen zurück.

So sprach Bayer mehrfach von 800 Studien, die belegen würden, dass von dem Herbizid kein Krebsrisiko ausgehe. Recherchen der Tageszeitung taz haben nun jedoch aufgedeckt, dass diese Zahl maßlos übertrieben ist. Denn von den rund 800 von Bayer ins Feld geführten Studien befassen sich nur etwa 50 mit der Krebsgefahr von Glyphosat. Und die geben keineswegs allesamt Entwarnung. Damit konfrontiert, rudert Bayer nun zurück und will die Aussage plötzlich ganz anders gemeint haben.

Dieses Verhalten zeigt, wie verzweifelt der Chemiekonzern das umstrittene Ackergift auf dem Markt halten möchte, das von der Internationalen Krebsforschungsagentur als wahrscheinlich krebserregend eingestuft wurde. Zweifel gegenüber der Unbedenklichkeit von Glyphosat werden so sicher nicht ausgeräumt.

Mehr dazu erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

EU: CSU bremst Umweltschutz aus
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Der CSU ist in Brüssel ein Meisterstück der Lobbyarbeit gelungen. Die EU-Kommission hatte eine Richtlinie entworfen, mit der die Verhandlungsposition von Bäuerinnen und Bauern gegenüber Supermarktketten gestärkt werden sollte. Auf Antrag eines CSU-Abgeordneten wurde die Richtlinie nun so abgeändert, dass daraus eine Bremse für den Umwelt- und Verbraucherschutz wird. Im Videobeitrag von „Quer“ sehen Sie, um was es geht und welches Dilemma daraus folgt.
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Neues Atommüll-Konzept gefordert
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Schon heute entsprechen einige der bestehenden Atommüll-Zwischenlager in Deutschland nicht mehr den Sicherheitsanforderungen. Die Betriebsgenehmigungen werden zudem auslaufen, bevor die Einlagerung hoch radioaktiver Abfälle in ein tiefengeologisches Lager beginnen kann oder mögliche Alternativen umsetzbar sind. 71 Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände, zu denen auch das Umweltinstitut gehört, fordern deshalb ein neues Konzept für die Zwischenlagerung.
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Sa., 1. Dezember, ab 12 Uhr
Berlin, Kanzleramt & Köln, Deutzer Werft
Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt!
Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Deswegen demonstrieren wir am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin vor der Haustür der Bundesregierung für Kohleausstieg und Klimaschutz!
Weitere Informationen hier.

Sa., 8. Dezember

Freie Waldorfschule Rieselfeld, Freiburg im Breisgau
Workshop "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" - Nyéléni Kongress für Ernährungssouveränität
Verena Schmitt, unsere Referentin für Ökolandbau und Ernährung, diskutiert mit den TeilnehmerInnen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingen kann und stellt Unterrichtsmaterialien zu den Themen gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft vor.
Weitere Informationen hier.
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