Donnerstag, 17. Juli 2014
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Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP registriert

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

am vergangenen Dienstag haben wir die Europäische Bürgerinitiative gegen die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA offiziell registriert. Nun hat die EU-Kommission zwei Monate Zeit, die Initiative zu prüfen. Damit das Bürgerbegehren Erfolg hat, müssen ab September binnen eines Jahres europaweit 1.000.000 Unterschriften gesammelt werden. Das Umweltinstitut ist an zentraler Stelle an der Durchführung der Europäischen Bürgerinitiative beteiligt. In unserem Newsletter werden wir Sie regelmäßig über den Start und Fortschritt der Initiative informieren.

Ein voller Erfolg war unsere Aktion "Deine Antwort auf TTIP" zum Konsultationsverfahren der EU: Mehr als 30.000 Menschen haben sich über unsere Homepage beteiligt und es dazu genutzt, ein NEIN! gegen TTIP auszusprechen. Wir bedanken uns bei allen, die daran teilgenommen haben! Die Kommission plant, im November ein Ergebnis bekannt zu geben.

Beim Widerstand gegen TTIP wird jede/r gebraucht! Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. und Sie erhalten eine unserer tollen Prämien.



Bio siegt im Wissenschaftsstreit

Britische Wissenschaftler der Universität von Newcastle haben knapp 350 Studien ausgewertet und dabei Bio und konventionelles Obst und Gemüse bezüglich ihrer Inhaltsstoffe verglichen. Das Ergebnis: Bioware hatte einen wesentlich niedrigeren Gehalt an Schwermetallen, Nitrat, Nitrit und Pestizidrückständen sowie einen bis zu 60 Prozent höheren Anteil an Antioxidantien.

Damit ist die 2009 von der UK Food Standards Agency (FSA) veröffentliche Studie wiederlegt. Diese hatte damals lediglich 46 Studien untersucht und kam zu der Schlussfolgerung, dass sich Bio-Produkte nicht von konventionellen Produkten unterscheiden.

Biologisch produzierte Lebensmittel haben aber auch noch weitere wesentliche Vorteile: sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Gesundheit von Böden, sauberem Trinkwasser und zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt. Es lohnt sich also in jedem Fall, sich für Bio zu entscheiden! Deshalb setzen wir uns für eine ökologische und nachhaltige kleinbäuerliche Landwirtschaft ein.

Mehr Informationen finden Sie auch in unserer Broschüre zum Ökolandbau und in den Münchner Stadtgesprächen zur Agrarindustrie.

Anti-Windkraft-Gesetz beschlossen: Seehofer ignoriert Expertenmeinungen

Vor genau zwei Wochen sprachen sich elf der zwölf geladenen Experten – Vertreter von IHK, Städtetag, Verband der kommunalen Unternehmen und anderen Organisationen – gegen die so genannte 10H-Regelung aus, die einen Abstand von zwei Kilometern zur Wohnbebauung für ein durchschnittliches 200 Meter hohes Windrad fordert.

Die CSU entschied sich jedoch dafür, den fachkundigen und eindeutigen Rat in den Wind zu schlagen und stimmte im Wirtschaftsausschuss nun trotzdem für den unsinnigen Gesetzesentwurf. Damit wird der Klimaschutz für alle gegen die Partikularinteressen einiger weniger eingetauscht. Wenn aber die Energiewende in Bayern nicht mehr im geplanten Tempo umgesetzt werden kann, fragt der Bayerische Rundfunk zu Recht: Gibt es eventuell doch Pläne in der CSU-Schublade, auf denen mit schwarzer Schrift Kohle oder Atom steht?

Mehr zu den Ergebnissen der Expertenanhörung im Bayerischen Landtag erfahren Sie in unserer Meldung zur 10H-Regelung.

 

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

 

Harald Nestler
Vorstand

 

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