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17.10.2019
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Aktion gegen Pesitzide in Mals
Verbot gekippt: Die Pestizidrebellen von Mals geben nicht auf!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

vor fünf Jahren schrieben die Bürgerinnen und Bürger im Südtiroler Dorf Mals Geschichte. Denn damals beschlossen sie mit großer Mehrheit in einem Bürgerentscheid, die erste pestizidfreie Gemeinde Europas zu werden. Daraufhin erließ der Malser Gemeinderat eine Verordnung, die das Ausbringen von Pestiziden in dem Ort praktisch untersagt.

Das Verwaltungsgericht Bozen will diesen Traum nun platzen lassen und setzte die Verordnung vergangene Woche außer Kraft. Doch die Malserinnen und Malser lassen sich nicht unterkriegen: Vor dem Staatsrat in Rom, dem obersten Verwaltungsgericht Italiens, wollen sie das Urteil aus Bozen anfechten.

In ihrem Urteil verfügen die Bozener RichterInnen, dass die Malser Pestizidverordnung rechtswidrig sei, da die Gemeinde damit ihre Kompetenzen überschritten habe. Dabei bezieht sich das Gericht unter anderem auf ein Landesgesetz aus dem Jahr 2016, das just an dem Tag erlassen wurde, als das Pestizid-Verbot in Mals in Kraft trat. Dieses Gesetz wurde von der Südtiroler Landesregierung gezielt entworfen, um weitere Gemeinden daran zu hindern, dem Beispiel von Mals zu folgen und Maßnahmen gegen das Ausbringen von Pestiziden zu ergreifen.

Bitte zeigen Sie den Malser Pestizidrebellen, dass sie nicht alleine stehen: Schreiben Sie jetzt eine Nachricht an den Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher und fordern Sie ihn dazu auf, das Malser Pestizidverbot nicht weiter zu bekämpfen! Mals hat ein Recht auf Pestizidfreiheit!


Jetzt mitmachen!

Lesen Sie mehr über den Kampf der Pestizidrebellen in unserer aktuellen Meldung.
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Der Verlust von Lebensräumen sowie der massive Einsatz von Pestiziden sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Vielfalt unserer Insektenwelt schwindet. Wir halten dagegen: Mit unabhängigen Pestizidmessungen, Gerichtsverfahren und Protestaktionen bringen wir das Thema in die Öffentlichkeit und schieben die Politik zum Handeln an. Doch unsere Aufklärungs- und Kampagnenarbeit ist nur durch die Unterstützung von Menschen wie Ihnen möglich.

Wenn Sie jetzt Fördermitglied werden, erhalten Sie von uns als Dankeschön ein Set Blumenzwiebeln, mit dem Sie ganz praktisch etwas für Bienen und andere Insekten tun können. Frühblütler wie Krokusse und Tulpen sind nach dem kargen Winter nicht nur schön anzusehen, sondern für Insekten als erste Nahrungsquelle nach der kalten Jahreszeit besonders wichtig. Zusammengestellt haben wir Blumenzwiebeln aus ökologischem Anbau, die besonders gerne angeflogen werden. Darin enthalten sind purpurfarbene Krokusse, Tulpen mit rosa-bläulichen Kelchen und auffallend dunkelblau-violette Traubenhyazinthen.

Werden Sie jetzt Fördermitglied und machen Sie Ihren Garten zum Frühjahrsparadies für Bienen!
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
Termine
Sa, 26. Oktober
12 Uhr, Bahnhof Lingen
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