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18.05.2017
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Erfolgreicher Aktionstag gegen Glyphosat

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

tausende Menschen sammelten am Samstag überall in Europa mehr als 100.000 Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen Glyphosat. Zusammen mit den rund 750.000 Online-Unterschriften sind wir unserem Ziel jetzt schon ziemlich nahe: Eine Million Unterschriften sind nötig.

Doch die Zeit drängt. Denn damit die Bürgerinitiative wirksam ist, muss sie anerkannt werden, noch bevor die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten erneut über die Zukunft von Glyphosat entscheiden. Gestern haben wir erfahren, dass die EU-Kommission ihnen eine Verlängerung der Zulassung um zehn weitere Jahre vorschlagen möchte. Damit ignoriert sie die Warnungen der Wissenschaft vor einer krebserzeugenden Wirkung und die massiven Umweltschäden ebenso, wie Hinweise auf gefälschte Studien.

Das müssen wir verhindern! Zeigen wir den Regierungen mit so vielen Unterschriften wie möglich, dass wir Bürgerinnen und Bürger Europas kein Glyphosat auf unseren Äckern und Tellern wollen! Denn je mehr Unterschriften wir einreichen, desto stärker wird unsere Forderung.

Unterschreiben Sie die Europäische Bürgerinitiative jetzt online. 

P.S. Wenn Sie am Aktionstag Unterschriften auf Papier gesammelt haben, schicken Sie uns die Listen bitte so bald wie möglich zurück. Vielen Dank für Ihr großartiges Engagement!
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Was wäre wenn...
…es in Deutschland zu einem Super-GAU käme?

Neben den immensen gesundheitlichen Risiken für hunderttausende von Menschen würden von jetzt auf gleich ganze Landstriche, Dörfer und Städte auf Jahrzehnte hin unbewohnbar werden. Der Fotograf Alexander Tetsch macht dieses unvorstellbare Szenario in einer Fotoausstellung auf drastische und anschauliche Weise greifbar. Er stellt Bildern aus der Sperrzone um Tschernobyl analoge Situationen aus der (noch unverstrahlten) Umgebung von Deutschlands unsicherstem Atomkraftwerk Gundremmingen gegenüber.

Sie können die Fotoausstellung in Form von sechs Plakaten (A2) bei uns bestellen. Machen Sie andere Menschen in der Schule, im Klassenzimmer, Verein, Geschäft oder Café auf die von Atomkraftwerken ausgehende Gefahr aufmerksam.

Jetzt Fotoplakate bestellen.

In eigener Sache
Harald Nestler
Seit mehr als zehn Jahren habe ich  den Newsletter des Umweltinstitut München e.V.  persönlich mit viel Herzblut betreut.

In dieser Zeit hat sich die Zahl der Empfänger des Newsletters von etwa 4000 im Jahr 2006 auf heute über 220.000 erhöht. Dadurch sind wir in der Lage, in kurzer Zeit wirksame und schlagkräftige Kampagnen zu starten.

Gemeinsam haben wir schon viel erreicht: Europa ist fast frei von Gentechnikanbau. Der zweite Atomausstieg scheint nun ein endgültiger zu sein. Das Freihandelsabkommen TTIP wurde durch eine machtvolle Gegenwehr erstmal ausgebremst. Und noch einiges mehr.

Natürlich bleibt noch viel zu tun. Zum Beispiel die weltweite Umstellung auf eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft voranzutreiben, die sich im Einklang mit unserer Umwelt und Natur befindet. Deshalb meine Bitte: Bleiben Sie weiterhin kritisch, mutig und engagiert.

Aus gesundheitlichen Gründen werde ich die Verantwortung für den allwöchentlichen Newsletter in die Hände unseres jungen Öffentlichkeitsteams übergeben.

Ich  bedanke mich ganz herzlich für Ihre jahrelange Unterstützung, die vielen aufmunternden Zuschriften und die massenhafte Beteiligung an unseren Aktionen. Und ganz besonders bei Allen, die unsere Arbeit durch Ihre Fördermitgliedschaft und Spenden erst ermöglichen.
Mit herzlichen Grüßen, Ihr
Harald Nestler
Harald Nestler
Vorstand
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2. - 6. August 2017
in der Bundesakademie Wolfenbüttel
Sommerakademie „Atomares Erbe“

Das Fachportal „Atommüllreport“ veranstaltet im August eine Sommerakademie zum Thema „Atomares Erbe – Herausforderungen für die nächste Generation“. Ziel ist es, junge AkademikerInnen und StudentInnen für die Hinterlassenschaften des Atomzeitalters zu interessieren, sie in die Atommülldebatte einzubinden und zum aktiven Mitmachen zu bewegen. Ausgewiesene ExpertInnen geben eine Einführung in die Probleme bei Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und zeigen berufliche Perspektiven auf.
Das Umweltinstitut unterstützt diese Veranstaltung.

Anmeldung unter: info@atommuellreport.de
Bewerbungsschluss: 15. Juni 2017
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

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