Freitag, 19.02.2016

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Erfolg: Umweltausschuss stimmt gegen Reserveantibiotika und Gentechnik in der Tierhaltung

 
 
 
Schweine im Stall
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

am Mittwoch stimmte der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über die neue Tierarzneimittelverordnung ab – mit erfreulichen Ergebnissen: Die Abgeordneten wollen die Verordnung an vielen Stellen verschärfen. Das ist auch ein Erfolg unserer inhaltlichen Arbeit im letzten Jahr und unserer Online-Aktion „Stoppt die Keime aus dem Stall“. Allein nach unserem letzten Aufruf haben die Abgeordneten über 40.000 E-Mails von BürgerInnen erhalten, die eine Verschärfung der Verordnung fordern. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben!

Der Umweltausschuss fordert ein Verbot gentechnisch veränderter Impfstoffe und eine Generalklausel, die Einsatzmöglichkeiten für homöopathische Präparate bewahrt. Mit einer Regel, die Arzneimittel mit Reserveantibiotika vom Markt nehmen soll, will der Umweltausschuss zudem eine große Lücke im Vorschlag der Kommission schließen.

Bei den meisten der über 900 Anträge einigten sich die Abgeordneten auf Kompromisse. An vielen Stellen hätten wir uns noch deutlich mehr gewünscht. Bis das gesamte Parlament im April darüber abstimmt, können wir noch Druck für weitere Verbesserungen machen. Doch auch die Pharma- und Agrarlobby steht in den Startlöchern und wird versuchen, das Erreichte in Frage zu stellen. Wir bleiben dran – und brauchen dabei weiter Ihre Hilfe:

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Erster Erfolg unserer Aktion: Keine Atomstiftung für E.ON & Co.

 
 
 

Unterschriftenübergabe "Keine Bad Bank für AKW"Die von der Regierung eingesetzte Finanz-Kommission für den Atomausstieg präsentiert erste Ergebnisse. Die gute Nachricht: Die von den Atomkonzernen favorisierte Stiftungslösung soll nicht zum Tragen kommen. Stattdessen sollen die Rückstellungen in einen öffentlich-rechtlichen Fonds fließen – und zwar in barer Münze und nicht in Form von Unternehmensanteilen. 

Die schlechte Nachricht: In den Fonds fließt nur etwa die Hälfte der Rückstellungen, die für die Entsorgung und Lagerung des Atommülls geplant war. Die andere Hälfte dürfen die Konzerne behalten, um den Rückbau ihrer Meiler zu finanzieren. Ob dies gelingt ist fraglich, da die Rückstellungen nicht auf Konten liegen, sondern konzernintern gebunden sind. Damit ist noch immer nicht gesichert, dass am Ende nicht doch die SteuerzahlerInnen auf einem Großteil der Milliardenkosten sitzen bleiben.

Mehr Details und unsere Forderungen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

 
 
 

Hals über Kopf: Neuzulassung von Glyphosat droht

 
 
 

Glyphosat-Einsatz kurz vor der ErnteÜber die Wiederzulassung des Totalherbizids Glyphosat könnte bereits Anfang März entschieden werden. Der zuständige EU-Kommissar Andriukaitis will die Neuzulassung offenbar möglichst schnell und noch dazu unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchdrücken.

Die Vorlage von Andriukaitis ist ein Blankoscheck für den gefährlichen Wirkstoff: Die Wiederzulassung soll ohne Einschränkungen erteilt werden und für 15 Jahre gelten. Das ist absolut inakzeptabel. Der Unkrautvernichter ist wahrscheinlich krebserregend und eine Gefahr für unsere Gesundheit und die Umwelt. Gemeinsam mit Verbündeten und 115.000 UnterstützerInnen unserer Aktion fordern wir: "Keine Neuzulassung von Glyphosat!" Die Bundesregierung muss bei der Abstimmung in Brüssel gegen die Wiederzulassung stimmen.

 

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 
 
 
 
 

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