Donnerstag, 19.03.2015

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Aktionslogo: Zähne zeigen gegen TTIP


Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

schon mehr als 110.000 E-Mails gegen TTIP haben die Mitglieder des Europäischen Parlaments in den letzten zwei Wochen über unsere neue Online-Aktion erhalten. Darin fordern Sie die Abgeordneten auf, mit der aktuell verhandelten TTIP-Resolution „Zähne“ zu zeigen: Das Parlament muss klarstellen, dass es ein Abkommen, das unsere Demokratie schwächt, mit ihm nicht geben wird.

Inzwischen haben Abgeordnete verschiedener Parteien auf unsere Aktion geantwortet:Zähne zeigen: Bernd Lange übt schon mal

Während ParlamentarierInnen der CDU/CSU unverdrossen weiter für TTIP werben, teilen die Abgeordneten der Grünen und Linken Fraktion unsere Bedenken. Selbst einige Abgeordnete der SPD haben angekündigt, dass sie TTIP und CETA ablehnen werden. Bernd Lange (SPD), der federführende Berichterstatter für den Resolutionsentwurf, hat ein Foto (s. Bild) verschickt, auf dem er selbst „Zähne zeigt“. Allerdings gilt das nicht für seinen Resolutionsentwurf, denn der hat noch zu wenig Biss. So heißt es dort zum Beispiel, Sonderklagerechte für Konzerne (ISDS) seien „nicht nötig". Es fehlt aber die Festlegung, dass das Parlament keinem Abkommen zustimmen wird, das ISDS enthält.

Wenn auch Sie Post von Ihren Abgeordneten erhalten haben, können Sie uns deren Reaktionen direkt an info@umweltinstitut.org weiterleiten. Wir sammeln und kommentieren die Antworten auf unserer Aktionsseite.

Für die kommenden Wochen heißt es: weiter Druck machen! Nutzen auch Sie unser praktisches Online-Tool, um Ihren Abgeordneten zu schreiben.

Schreiben Sie jetzt Ihren Abgeordneten aus Deutschland und Österreich:

Aktion mitmachen: Zähne zeigen gegen TTIP

 
 
 
 

Lügengebäude der TTIP-Befürworter stürzt ein

 
 
 

Das TTIP-Lügengebäude stürzt einDas geplante Freihandelsabkommen TTIP erweist sich immer mehr als Luftnummer: Wie jetzt herausgekommen ist, haben der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), die CDU und weitere wirtschaftsnahe Organisationen die angenommenen Wachstumseffekte massiv aufgebauscht.

So hieß es auf der BDI-Website, „dass EU und USA jeweils mit rund 100 Mrd. Euro Wirtschaftswachstum pro Jahr rechnen können". Das Problem: die Studie, auf die sich der BDI beruft, stellt diesen Effekt nur einmalig und erst nach zehn Jahren in Aussicht. Bei BDI & Co wurde daraus dann einfach ein jährlich wiederkehrender Effekt. So wurde der erwartete Wachstumszuwachs verzehnfacht.

Auch an anderer Stelle haben Industrie und CDU die Öffentlichkeit getäuscht, um TTIP besser verkaufen zu können. Mehr darüber lesen Sie in unserer aktuellen Meldung

 

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 Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 
 

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Konzerne auf Kaperfahrt: Vortragsreihe zu Freihandelsabkommen

"Konzerne auf Kaperfahrt" ist der Titel der Vorträge, mit denen unser Referent Karl Bär in den nächsten Tagen wieder auf Tour ist, um über Freihandelsabkommen wie TTIP oder CETA zu informieren.

Der nächste Termin ist:

Do., 19.03.2015 ab 19:30 Uhr im Hotel Gäubodenhof in Straubing

 
 
 
 
 
 

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