Donnerstag, 20. März 2014
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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

im Koalitionsvertrag hat Schwarz-Rot einen Frontalangriff auf die Energiewende vereinbart. Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot auf Kohlekraft – etwa mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet werden. Damit haben sich RWE, E.ON und Vattenfall so massiv durchgesetzt wie lange nicht mehr.

Doch noch steht dies alles nur im Koalitionsvertrag und nicht im Gesetz. Noch haben wir eine Chance, die Energiewende zu retten!

Deshalb gehen wir am 22. März mit zehntausenden Menschen in sieben Landeshauptstädten auf die Straße - in Düsseldorf, Kiel, Hannover, Mainz/Wiesbaden, München und Potsdam. Gemeinsam fordern wir, dass der Atomausstieg beschleunigt und der Kohleausstieg eingeleitet wird, Kohle-Tagebaue stillgelegt werden, Gas nicht mittels Fracking gefördert und die Energiewende nicht ausgebremst wird!

Die Münchner Aktion am Fröttmaninger Windrad organisiert das Umweltinstitut München e.V. gemeinsam mit weiteren Bündnispartnern. Mit Ihrer Spende können Sie unsere Arbeit unterstützen.

Gen-Honig: Taschenspielertrick der EU-Kommission verhindern!

2011 hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Honig, der genmanipulierten Pollen enthält, als "gentechnisch verändert" gekennzeichnet werden muss. Über einen Definitions-Trick versucht nun die EU-Kommission, dieses Urteil auszuhebeln: Pollen soll künftig nicht mehr isoliert betrachtet, sondern "nur" als natürlicher Bestandteil von Honig definiert werden. Kontaminierter Honig, wie etwa Raps-Honig aus Kanada, könnte dann ungekennzeichnet in europäischen Supermarktregalen landen.

Nachdem der Umweltausschuss gestern der Vorlage der Kommission mit knapper Mehrheit zugestimmt hat, fordert das Umweltinstitut die EU-Abgeordneten und die Bundesregierung nun auf, sich gegen diesen Vorschlag und für die Wahlfreiheit der Verbraucher einzusetzen. Statt weitere Hintertürchen für Gentechnik zu öffnen, müssen die Kennzeichnungslücken bei Fleisch, Milch und Eiern von Tieren, die Gen-Futter erhalten, endlich geschlossen werden. Wir fordern eine lückenlose Kennzeichnungspflicht für alle genmanipulierten Lebens- und Futtermittel!

Nur durch Ihre tatkräftige Unterstützung können wir erreichen, dass die Machenschaften der Gentechnik-Industrie ans Licht kommen und sich die BürgerInnen auch in Zukunft gegen Gentechnik im Essen entscheiden können! Deshalb haben wir im Rahmen unserer Gen-Infokampagne zwei Aktionspakete mit unseren aktuellen, neu aufgelegten Flyern und unserer Gentechnik-Broschüre für Sie gepackt.

Sie haben drei Möglichkeiten, die Kampagne zu unterstützen:

1.) Ein Aktionspaket bestellen und Flyer verteilen

Auf jeden Karton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen.

2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Die standardisierten Aktionspakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Broschüren viel Geld. Durch eine Spende von 30 € ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.

3.) Förderer werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Fördermitglieder. Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie.

20.000 Einwendungen gegen tschechisches Atomprogramm

Mehr als 20.000 BürgerInnen haben innerhalb von nur drei Wochen im Rahmen unserer Online-Aktion eine Einwendung gegen das Energiekonzept an das tschechische Umweltministerium geschickt.

Laut dieses unsäglichen Konzepts soll die Atomkraft enorm ausgebaut und damit zum Grundpfeiler der tschechischen Energieversorgung werden. Dafür sollen neue AKWs an den bereits bestehenden Standorten gebaut werden und für die unsicheren alten Meiler soll die Laufzeit verlängert und die Leistung gesteigert werden. Damit nicht genug: Schnellstmöglich sollen weitere Standorte gesucht werden. Die Verfahrensprozesse für Neubauten sollen beschleunigt werden und die EU soll endlich Fördermöglichkeiten für die Atomkraft zulassen.

Das Umweltinstitut München hat gegen dieses dreiste Atomprogramm eine ausführliche Einwendung erarbeitet, die Sie hier nachlesen können.

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben und die uns mit einer Spende unterstützt haben!

Auf Ihren Beitrag kommt es an!

Button: Fördermitglied werden

Button: Online spenden

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

 

Harald Nestler
Vorstand

 

Termine

 

Energiewende retten!
Samstag, 22. März 2014

Am 22. März werden in sieben Landeshauptstädten Aktionen und Demos für eine echte, ernsthafte Energiewende veranstaltet. Die Demonstrationen werden von einem großen Bündnis aus Umweltverbänden und -organisationen organisiert.

Von 12:00 bis 14:00 Uhr findet die Aktion in München am Fuß des Fröttmaninger Windrades statt. Ein buntes Programm mit Musik, Informationen und Aktionen wartet auf alle, die Horst Seehofers Wendungen satt haben und sich dafür einsetzen, dass in Bayern die erneuerbaren Energien ausgebaut und nicht ausgebremst werden. Auch das Umweltinstitut München ist dabei.

Weitere Infos zur Veranstaltung

 
 

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