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20.05.2020
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So schieben wir die Solaroffensive an!
So schieben wir die Solaroffensive an!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

mehr als 28.000 Aufrufe, endlich die „Sonne reinzulassen“, hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier in den letzten Wochen von UnterstützerInnen des Umweltinstituts per E-Mail erhalten. Auch WissenschaftlerInnen, Unternehmen aus der Solarbranche und andere Organisationen machten Druck. Jetzt geht das Wirtschaftsministerium einen ersten Schritt und schafft den Solardeckel ab. Er hätte andernfalls dafür gesorgt, dass neue Solaranlagen demnächst keine Einspeisevergütung mehr erhalten – 18.000 Jobs standen auf dem Spiel. Diese Katastrophe für die Energiewende konnten wir nun abwenden.

Mit dem Wegfall des Solardeckels können wir einen ersten Haken auf unserem Forderungskatalog machen. Für eine massive Solaroffensive und eine echte Energiewende von unten müssen aber noch viel mehr Hürden abgebaut werden. Dazu gehören der „atmende Deckel“, der den jährlichen Ausbau begrenzt, und die Belastung von Eigenverbrauch und Mieterstrom mit der EEG-Umlage – die sogenannte „Sonnensteuer“.

Wir haben deshalb einen Zehn-Punkte-Plan für eine Solaroffensive erstellt und letzte Woche gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie (DGS) und dem anerkannten Solarexperten Prof. Volker Quaschning veröffentlicht. Die Bundesregierung kann die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen im Rahmen der bereits angekündigten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes umsetzen. Dafür werden wir uns in den nächsten Wochen weiter einsetzen!

Zum Zehn-Punkte-Plan  
Erfolg gegen Patente auf Leben!
Im September letzten Jahres haben wir mit Ihrer Hilfe mehr als 23.000 Stellungnahmen bei der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA) eingereicht. Unserer Forderung, sich für ein Verbot von Patenten auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere auszusprechen, ist die Beschwerdekammer nun gefolgt. Das ist ein wichtiger Etappensieg hin zu einem klaren und umfassenden Verbot derartiger Patente!
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Panne am Forschungsreaktor
Panne am Forschungsreaktor
Der Forschungsreaktor FRM II in Garching steht aktuell wegen der Corona-Maßnahmen still. Trotzdem kam es Ende März und noch einmal Anfang April zur Freisetzung von Radioaktivität. Dabei wurde der Jahresgrenzwert für Emissionen des Kohlenstoffisotops C-14 überschritten. Warum der Vorfall erst jetzt, also Wochen nach der Freisetzung, bekannt wurde und welche Konsequenzen wir aus dem Zwischenfall fordern, lesen Sie in unserer Meldung.
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Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München
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Erst die Beiträge unserer SpenderInnen und Fördermitglieder ermöglichen unsere kontinuierliche Arbeit für die Abschaltung aller Atomanlagen und den entschlossenen Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie. Wenn Sie jetzt Fördermitglied werden, erhalten Sie als Dankeschön die Kurzserie „Chernobyl“ auf DVD. Basierend auf historischen Daten zeigt die Serie in fünf Folgen den Hergang und die katastrophalen Konsequenzen des Atomunfalls in Tschernobyl. Starke Nerven vorausgesetzt wird greifbar, was ein nuklearer Super-GAU auch heute noch bedeuten kann. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.

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Mi., 3. Juni 2020, 19 Uhr
Online-Vortrag
Strahlengefahren durch Atomkraft
In der Reihe „Sackgasse Atomkraft: Irrungen im Namen der Klimakrise“ spricht unser Referent für Radioaktivität
Dr. Hauke Doerk über Strahlengefahren durch Atommüll - mit einem Fokus auf schwach- und mittelaktive Abfälle.
Weitere Informationen hier
Umweltinstitut München e.V.
Goethestr. 20 • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

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