Donnerstag, 20.11.2014

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Wo sind Pilze und Wild radioaktiv belastet?
Interaktive Karte mit Messergebnissen online

 
 
 
Karte mit Messergebnissen bei Wildprodukten
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

seit der Katastrophe von Tschernobyl untersuchen wir unter anderem Wildpilze, Waldbeeren und Wildfleisch, die auch 28 Jahre nach dem Super-GAU noch erheblich mit radioaktivem Cäsium belastet sind.

Nun haben wir die Messergebnisse in eine interaktive Karte eingespeist: So können Sie sich einen Überblick verschaffen, ob auch Ihre Gegend zu den belasteten Regionen gehört. Bequem können Sie nach Postleitzahl oder Ort, aber auch nach einer bestimmten Pilzart suchen und erfahren, wo mit welcher Belastung zu rechnen ist.

Zusätzlich haben wir eine Karte der radioaktiven Belastung von Wildschweinen in Bayern erstellt. Die Daten bekamen wir von einem engagierten Bürger, der sowohl eigene Messungen durchführt als auch Messwerte von bayerischen Jägern sammelt. Das bayerische Umweltministerium weigert sich bislang, die Daten der Jäger zu veröffentlichen.

Die erschreckenden Daten der bayerischen Wildmessungen finden Sie hier.

Hier finden Sie die Messergebnisse für Pilze und andere Waldprodukte.

 
 
 

Gen-Food: Dank TTIP bald auch auf Ihrem Teller?

 
 
 
Stop TTIP

Fast 100 verschiedene genmanipulierte Pflanzen sind in den USA für den Anbau zugelassen -  in der EU ist es nur eine Maissorte, und die wird fast nirgendwo angebaut. Das haben wir uns hart erkämpft.

Doch unsere vergleichsweise strengen Auflagen für die Agro-Gentechnik sind gefährdet: Das geplante Freihandelsabkommen TTIP droht Tür und Tor für den Import und Anbau von genmanipulierten Pflanzen in Europa zu öffnen. Weitere Fortschritte, etwa bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln aus Gen-Fütterung, wären kaum mehr durchsetzbar, wie ein neues Gutachten im Auftrag des Bundestags zeigt.

In einem eindringlichen Appell haben sich nun zivilgesellschaftliche Gruppen aus Amerika an uns Europäer gewandt: Die Erfahrungen mit der Gentechnik in den USA sind katastrophal, haltet sie von euren Äckern fern!

Lassen wir uns bei TTIP nichts vormachen: Ein Abkommen, das die Profitinteressen von Monsanto und Co. über den Verbraucher- und Umweltschutz stellt, darf es nicht geben!

Unterschreiben Sie deshalb jetzt die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP:

Stop TTIP
 
 
 
 

Fracking-Gesetz wird weiter aufgeweicht

 
 
 
Aktuelle Meldung: Fracking-Gesetz wird weiter aufgeweicht
 

Wie wir letzte Woche berichteten, lag das geplante Fracking-Gesetz zuletzt aufgrund von Unstimmigkeiten innerhalb der Regierungsfraktionen im Kanzleramt auf Eis. Nun haben sich die Regierungsparteien auf einen Kompromiss geeinigt, der die Verbotsregelungen weiter aufweicht. Der rechtliche Rahmen wandelt sich immer mehr zum Fracking-Ermöglichungsgesetz.

Auf Druck der Energielobby soll es eine sechsköpfige wissenschaftliche Kommission geben, die Fracking-Vorhaben prüfen und für „unbedenklich“ erklären kann. Dabei sollen oberhalb der 3000-Meter-Grenze nicht nur Probebohrungen möglich sein, sondern „in Ausnahmefällen“ auch Fracking-Vorhaben für wirtschaftliche Zwecke. Damit wird Fracking in Deutschland Tür und Tor geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Meldung zum Thema. Hier können Sie auch den offenen Brief einsehen, in dem wir die Bundesregierung letzte Woche aufgefordert haben, den Willen der BürgerInnen und nicht den der Industrie zu vertreten.

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Die Pläne der Bundesregierung dürfen nicht unwidersprochen bleiben!

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Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
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