Donnerstag, 21.01.2016

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Bunter Protestzug für die Agrarwende

 
 
 
Wir haben es satt!
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

es war ein bunter und lautstarker Protestzug, der am letzten Samstag durch Berlins Mitte zog. Rund 23.000 Menschen trotzten mit uns gemeinsam der eisigen Kälte und gingen für die Agrarwende auf die Straße – viele von ihnen in bunten Tierkostümen und mit kreativen, selbstgemalten Plakaten.

Auch viele Bäuerinnen und Bauern haben das vorherrschende System der Agrarindustrie satt und beteiligten sich an der Demo. Mehr als 100 Traktoren rollten durch das Zentrum der Hauptstadt, um klar und deutlich zu zeigen: Wir brauchen die Agrarwende jetzt!

Die Demonstrantinnen und Demonstranten eint der Wunsch nach einer anderen Landwirtschaft: Einer Landwirtschaft, die uns mit gesunden Lebensmitteln versorgt ohne dabei die Natur zu zerstören, Tiere zu quälen, die Böden zu vergiften oder Bäuerinnen und Bauern durch immer niedrigere Preise in den Ruin zu treiben.

Die Demo vom Samstag macht Mut. Sie zeigt, dass wir mit diesem Wunsch nicht allein sind. Und der kreative, bunte Protest macht Lust auf mehr. Lassen auch Sie sich inspirieren:

In unserer Bildergalerie finden Sie die schönsten Eindrücke von der Demo

Polaroids Bildergalerie

 
 
 

Erfolg für Volksbegehren gegen Massentierhaltung

 
 
 
Schweine im Stall

Das Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg war erfolgreich! Bis zum Ende der Frist am 14. Januar hatten sich rund 104.000 BürgerInnen in den Rathäusern eintragen lassen. Notwendig gewesen wären nur 80.000. Mit dem Volksbegehren soll dem Bau von Mega-Ställen und der Tierquälerei in der industriellen Landwirtschaft ein Riegel vorgeschoben werden. Unter anderem sollen das Kürzen von Schnäbeln bei Hühnern und das Abschneiden der Ringelschwänze von Schweinen in Brandenburg verboten werden.

Das Ergebnis ist ein wichtiger Erfolg im Kampf für mehr Tierschutz und gegen die industrielle Landwirtschaft, der weit über die Landesgrenzen Brandenburgs hinaus wirken dürfte.

Mehr zu den Forderungen der Initiative und wie es jetzt weitergeht, erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

 
 
 

Hamburg stoppt Glyphosat-Einsatz

 
 
 
Hamburger Flagge

Die Hansestadt Hamburg zieht Konsequenzen aus der hitzigen Debatte um das Pflanzengift Glyphosat. Die zuständige Behörde erklärte am Montag, dass der Einsatz auf öffentlichen Flächen wie Spielplätzen, Friedhöfen oder Parkplätzen verboten wird, um die BürgerInnen vor der wahrscheinlich krebserregenden Wirkung zu schützen. Das Moratorium gilt jedoch nur vorläufig, bis die Neubewertung des Wirkstoffes endgültig abgeschlossen ist. Nach derzeitigem Stand muss die Entscheidung über die Wiederzulassung bis Ende Juni diesen Jahres gefallen sein.

Hamburg folgt damit dem Vorbild einiger Baumärkte, die bereits letztes Jahr verkündet hatten, glyphosathaltige Mittel vorsorglich aus ihrem Sortiment zu verbannen. Die Großstadt bleibt damit hoffentlich nicht alleine. Mehr Städte und Gemeinden müssen nun ihrer Verantwortung gerecht werden und die Bevölkerung vor den katastrophalen Auswirkungen des gefährlichen Totalherbizids schützen!

Mehr Informationen zu Glyphosat finden Sie in unserem Faltblatt "Allestöter - Roundup und Glyphosat", das Sie hier bestellen können.

 

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Die Gewinnerin unserer Verlosung steht fest

Bio-Bauernhof im Ötztal

Brigitte M. aus Friedrichshafen ist die Gewinnerin unserer Verlosung.

Sie freut sich über eine Woche Urlaub auf einem Bio-Bauernhof im österreichischen Ötztal. Herzlichen Glückwunsch!

 
 
 
 

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

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Infotour zu Freihandelsabkommen

In den nächsten Wochen ist unser Referent Karl Bär wieder auf Tour – mit fundierten und kritischen Informationen zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA.

Die einzelnen Termine sind:

Montag, 01.02.2016 ab 19:00 Uhr, Kultur- und Tagungszentrum Murnau
Kohlgruber Straße 1, 82418 Murnau a. Staffelsee

Thema: "Was steckt in CETA?" mit einem Blick in die Originaltexte

Freitag, 12.02.2016 ab 19:00 Uhr, Räume der anstiftung
Daiserstr. 15, 81371 München

Thema: "Wie TTIP auf kleine Unternehmen wirkt"

Mittwoch, 17.02.2016 ab 19:30 Uhr, Gasthof "Zum Hirsch"
Sonthofener Str. 4, 87477 Sulzberg bei Kempten
Thema: "Konzerne auf Kaperfahrt - Wie TTIP Verbraucherschutz und Umwelt gefährdet"

 
 
 
 
 
 

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