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21.01.2021
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Jetzt mitmachen: Kein Antibiotika-Missbrauch im Stall!

Jetzt mitmachen: Kein Antibiotika-Missbrauch im Stall!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

die Corona-Krise führt uns vor Augen, welche Gefahren von einzelnen Viren für uns Menschen ausgehen können. Doch nicht nur Viren, auch Bakterien können schwere Krankheiten verursachen. Gegen eine Vielzahl bakterieller Erkrankungen sind Antibiotika bisher eine wirksame Waffe. Doch diese droht zu einem stumpfen Schwert zu werden. 

Schon jetzt sterben in Europa jedes Jahr mehr als 33.000 Menschen an Infektionen mit resistenten Keimen, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Diese beunruhigende Entwicklung liegt auch am massiven Antibiotika-Einsatz in der Tiermast. Dass dort jährlich hunderte Tonnen der Medikamente benötigt werden, ist den katastrophalen Haltungsbedingungen geschuldet.

Besonders problematisch: Auch sogenannte Reserve-Antibiotika werden dort verabreicht. Diese sollten eigentlich humanmedizinischen Notfällen vorbehalten sein, wenn kein herkömmliches Antibiotikum mehr hilft. Durch die Verabreichung in der Massentierhaltung besteht die Gefahr, dass immer mehr Krankheitserreger auch gegen diese Medikamente Resistenzen entwickeln. Mit unserer neuen Aktion fordern wir deshalb von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Gesundheitsminister Jens Spahn, Reserve-Antibiotika endlich aus den Ställen zu verbannen und stattdessen für eine tiergerechte Haltung zu sorgen.

Jetzt online teilnehmen!
Die Politik ist sich des Problems durchaus bewusst. So wird auf EU-Ebene gerade über die Umsetzung der neuen Tierarzneimittelverordnung beraten. Diese sollte Reserve-Antibiotika in der Tierhaltung eigentlich verbieten. Doch auf Druck der Agrarlobby droht dieses Verbot aufgeweicht zu werden. Begründet wird das ausgerechnet mit dem Tierwohl. Vor dem Hintergrund des Leids in der industriellen Tierhaltung ist das zynisch. Statt Schweine, Hühner oder Puten mit Medikamenten bis zum Schlachttag irgendwie am Leben zu halten, fordern wir eine artgerechte Haltung der Tiere, die auch den Bedarf an Medikamenten reduzieren würde.

Rufen Sie jetzt gemeinsam mit uns Agrarministerin Klöckner auf, sich bei den Verhandlungen in Brüssel gegen den Einsatz von Reserve-Antibiotika in der Tierhaltung auszusprechen. Auch Gesundheitsminister Spahn muss sich in die Beratungen einbringen, denn der Kampf gegen resistente Keime ist für die Humanmedizin entscheidend und darf nicht allein den Agrarpolitiker:innen überlassen werden.
Jetzt online teilnehmen!

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Christine Vogt

Referentin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Pestizidprozess verschoben
Der für den 14. Januar angesetzte Verhandlungstag im Südtiroler Pestizidprozess gegen unseren Agrarreferenten Karl Bär und den Autor und Filmemacher Alexander Schiebel wurde auf den 28. Mai verschoben. Grund dafür ist der tragische Tod eines der Prozessbevollmächtigten der Nebenklage bei einem Lawinenunglück Anfang Januar.

Termin

Sa., 30. Januar, 10 - 16 Uhr

Online
17. Atommüllkonferenz
Auf der jährlichen Atommüllkonferenz treten Anti-Atom Initiativen und interessierte Bürger:innen in Austausch. Inhaltlich steht ein kritischer Blick aufs Standortauswahlverfahren im Mittelpunkt, sowie die Frage, welche Lehren aus Gorleben sich für Schacht KONRAD und das Bereitstellungslager Würgassen ergeben. Anmeldung unter: info@atommuellkonferenz.de
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Erst die Beiträge unserer SpenderInnen und Fördermitglieder ermöglichen unsere Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns mit einem regelmäßigen Beitrag zu fördern, erhalten Sie von uns als Dankeschön eine Thermo-Trinkflasche aus hochwertigem Edelstahl, der Bambus-Deckel ist mit dem Logo des Umweltinstituts verziert. Die Flasche hat 750 Mililiter Fassungsvermögen. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.

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