Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
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21.12.2017
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Herzlichen Dank
Vielen Dank für Ihr Engagement!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

die wichtigste Botschaft dieses Newsletters wollen wir gleich zu Beginn an Sie richten: Vielen Dank für Ihr Engagement! Ohne Ihre Unterschrift, Ihre Spenden und Beiträge oder Ihren persönlichen Einsatz „auf der Straße“ gäbe es keinen effektiven Umweltschutz in Deutschland. Durch Ihr Engagement tragen Sie aber auch zu einer starken Zivilgesellschaft bei – und die brauchen wir heute mehr denn je.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe Feiertage und ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2018.

Wir haben für Sie einen kurzen Jahresrückblick mit drei unserer vielen Kampagnen aus 2017 zusammengestellt. Diesen finden Sie weiter unten in dieser Mail.
Auch im neuen Jahr kommen wichtige Aufgaben auf uns zu: Wenn sich die neue Regierung bildet, dann dürfen Umwelt- und Verbraucherschutz nicht einfach unter den Tisch fallen. Wir werden uns auch in den kommenden Koalitionsverhandlungen für mehr Klimaschutz, die längst überfällige Wende in unserer Landwirtschaft und eine gerechtere Handelspolitik einsetzen – und den Parteien genau auf die Finger schauen!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Das war unser Jahr 2017:
Kampf gegen Glyphosat
Glyphosat: Ein nationales Verbot ist möglich und nötig

Seit vielen Jahren kämpfen wir gegen die Wiederzulassung des gefährlichen Unkrautvernichters Glyphosat. Noch bis November sah es gut aus: Sechsmal war die EU-Kommission schon damit gescheitert, das Gift neu zuzulassen, ein endgültiges Ende war nur noch eine Frage von Wochen.

Dann der Paukenschlag: Agrarminister Schmidt (CSU) entscheidet im Alleingang gegen die mitregierende SPD für die Zulassung des Ackergifts. Seine Stimme gab den Ausschlag, der Europa fünf weitere Jahre Glyphosat beschert. In kürzester Zeit unterzeichneten darauf mehr als eine halbe Million Menschen für ein nationales Glyphosat-Verbot – eine Forderung, die wir der CSU bei ihrem Parteitag auch eindrucksvoll mitgeteilt haben (siehe Foto). Der Kampf um ein nationales Verbot ist noch lange nicht entschieden, wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass das Gift von unseren Äckern verschwindet!


Deutschlands unsicherstes AKW Gundremmingen
Kampf gegen Deutschlands unsicherstes AKW

Gundremmingen ist der letzte Siedewasserreaktor und damit das gefährlichste Atomkraftwerk Deutschlands. Block B wird Ende des Jahres abgeschaltet, der baugleiche Block C soll jedoch am Netz bleiben.

Inzwischen fordern bereits PolitikerInnen aus unserem Nachbarland Österreich die Überprüfung der Sicherheitsstandards. Die Bundesregierung hingegen will uns noch weitere vier Jahre Risiko zumuten. Wir haben uns mit zahlreichen Aktionen und zusammen mit über 40.000 Menschen dafür stark gemacht, auch Block C zum Ende des Jahres vom Netz zu nehmen.





Klimaschutz selbst gemacht
Klimaschutz selbst gemacht

Während in den Jamaika-Verhandlungen in Berlin noch hart um den Klimaschutz gerungen wurde, haben wir in München Tatsachen geschaffen: Per Bürgerentscheid haben sich die Münchnerinnen und Münchner zum vorzeitigen Ausstieg aus der Kohlekraft entschieden. Statt 2035 soll das Kohlekraftwerk im Norden der Stadt nun schon 2022 vom Netz gehen.

Der erfolgreiche Bürgerentscheid ist auch ein starkes Signal an die künftige Regierung, wie immer sie auch aussehen mag: Wir brauchen deutschlandweit den Kohleausstieg, um das Klima zu retten!

Nur noch bis 31. Dezember: Fördermitglied werden und gewinnen!

Ob es um die Agrarwende oder den vollständigen Atomausstieg geht: Unsere kritische und unabhängige Arbeit ist nur möglich durch die Hilfe von Menschen wie Ihnen. Wenn Sie sich bis zum Jahresende entscheiden, uns als Fördermitglied regelmäßig zu unterstützen, können Sie einen Urlaub in der ersten pestizidfreien Gemeinde Europas und weitere attraktive Preise gewinnen!

Außerdem erhält jedes neue Fördermitglied eine unserer Begrüßungsprämien nach eigener Wahl.
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