Freitag, 23.01.2015

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Freie Fahrt für Fracking? Nicht mit uns!

 
 
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Faktenblatt zu Frackingdie künftige Regelung von Fracking geht in die heiße Phase: Noch in diesem Quartal sollen die Gesetzesentwürfe im Bundeskabinett beschlossen werden, danach geht es weiter mit der parlamentarischen Beratung und Abstimmung im Bundestag. Wir haben im Rahmen der Länder- und Verbändeanhörung zu den Referentenentwürfen, die heute endet, eine Stellungnahme eingereicht.

Darin üben wir scharfe Kritik an den Vorschlägen von Umwelt- und Wirtschaftsministerium: Das gefährliche Kohleflöz- und Schiefergasfracking, wie es in den USA praktiziert wird, soll unterhalb von 3000 Metern erlaubt werden – also gerade dort, wo ein Großteil der Vorkommen liegt. Oberhalb von 3000 Metern gilt zwar ein Verbot – aber auch nur bis 2018. Fracking in dichtem Sandgestein zur Förderung von Tight Gas soll sogar generell, ohne Einschränkungen bei der Tiefe, möglich gemacht werden.

Anhand der Entwürfe für die geplanten Gesetzesänderungen haben wir ein ausführliches Faktenblatt mit den wichtigsten Kritikpunkten für Sie zusammengestellt.

Hier können Sie das Faktenblatt herunterladen

 
 
 
 

AKW Hinkley Point: Beschwerde gegen EU-Pläne zur Atomförderung

 
 
 

AKW Hinkley PointKurz vor Amtsende genehmigte die scheidende EU-Kommission großzügige staatliche Hilfen für den Neubau des britischen AKW Hinkley Point C. Und das, obwohl sie eine staatliche Finanzierung noch vor einem Jahr selbst ausgeschlossen hatte, denn die Beihilferichtlinien lassen eine solche Förderung nicht zu.

Diese Entscheidung ist ein fatales Signal, da sie alte Begehrlichkeiten in atomfreundlichen Ländern weckt. Neben Großbritannien wollen nun auch Polen, Tschechien, Lettland, Rumänien und die Slowakei in die Atomkraft investieren.

Das Umweltinstitut hat sich dazu bereits mehrfach an die Kommission gewandt, nun legten wir eine Beschwerde ein, in der wir die Rücknahme der Genehmigung fordern.

Hintergrundinfos dazu finden Sie auf unserer Homepage.

 
 
 

Großdemo in Berlin:
50.000 Menschen haben es satt!

 
 
 
Wir haben es satt! Demo 2015

Am vergangenen Samstag füllten 50.000 Menschen die Straßen Berlins, um gegen Gentechnik, Massentierhaltung, Ackergifte und die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA zu  protestieren. Die Demonstranten, darunter BäuerInnen, ImkerInnen und VerbraucherInnen, forderten eine radikale Wende der Agrarpolitik und ein Ende der Verhandlungen über das Handelsabkommen TTIP.

Angeführt wurde der Marsch vom Potsdamer Platz bis vor das Bundeskanzleramt von 90 Traktoren. Als die ersten DemonstrantInnen schon am Kanzleramt angekommen waren, stand der Schluss des Demonstrationszuges noch am Ausgangspunkt. Das Umweltinstitut gehört zu den Trägern der Demo und war mit einem Infostand präsent.

Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen, die zusammen mit uns für eine kleinbäuerliche und ökologische Landwirtschaft demonstriert haben!

Zahlreiche Fotos der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie auf Facebook.

 

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 
 
 
 
 
 
 

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