Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
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23.04.2020
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Worauf Sie sich verlassen können
Worauf Sie sich verlassen können

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

am 26. April 1986 explodierte Reaktor 4 des Atomkraftwerks in Tschernobyl. Große Teile Europas wurden daraufhin radioaktiv verstrahlt. Heute, 34 Jahre später, ist Tschernobyl wieder in den Medien. Denn seit fast drei Wochen brennen in der stark kontaminierten Sperrzone die Wälder und drohen so erneut Radioaktivität freizusetzen.

Nach dem Super-GAU 1986 spielten viele Regierungen das Ausmaß der Katastrophe herunter. Die Informationslage war dürftig. Das Umweltinstitut gründete sich in dieser Situation, um die Öffentlichkeit seriös und unabhängig über die Strahlenbelastung zu informieren. Seitdem überwachen wir mit einer eigenen Messstation die Radioaktivität der Außenluft. Zudem können BürgerInnen bei uns Pilze und Waldprodukte untersuchen lassen – denn auch 34 Jahre nach der Reaktorkatastrophe sind diese teilweise so belastet, dass sie nicht verzehrt werden sollten.

Atomkraft ist und bleibt ein Risiko. Deshalb können Sie sich darauf verlassen, dass wir weiter wachsam bleiben und unabhängig informieren werden. Mit einer Fördermitgliedschaft helfen Sie uns dabei, unsere Messungen dauerhaft zu finanzieren.

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Als Teil der Anti-Atom-Bewegung wollen wir das Wissen dieser Bewegung bewahren und an jüngere Generationen weitertragen. Dazu unterstützen wir das Archiv Atomerbe und organisieren im Rahmen des Projekts „Atommüllreport“ jährlich eine Sommerakademie. Dort können junge Menschen Fachkenntnisse erwerben, um in der Debatte um die Lagerung der radioaktiven Hinterlassenschaften des Atomzeitalters mitzumischen.

Auch in Deutschland ist der Atomausstieg noch lange nicht Geschichte. Noch immer laufen hier sechs der größten Reaktoren. Und die Atomfabriken in Gronau und Lingen verfügen über eine unbegrenzte Betriebsgenehmigung. Weltweit beliefern sie AKW mit Brennstoff. Gegen einen Transport von Brennelementen an die maroden Altmeiler im belgischen Doel legten wir deshalb diese Woche zusammen mit Bündnispartnern Widerspruch ein. Unser Ziel: die Stilllegung der Atomanlagen und damit ein echter Atomausstieg!
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Erst die Beiträge unserer SpenderInnen und Fördermitglieder ermöglichen unsere kontinuierliche Arbeit für die Abschaltung aller Atomanlagen und den entschlossenen Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energie. Wenn Sie jetzt Fördermitglied werden, erhalten Sie als Dankeschön die Kurzserie „Chernobyl“ auf DVD. Basierend auf historischen Daten zeigt die Serie in fünf Folgen den Hergang und die katastrophalen Konsequenzen des Atomunfalls in Tschernobyl. Starke Nerven vorausgesetzt wird greifbar, was ein nuklearer Super-GAU auch heute noch bedeuten kann.
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Vielen Dank und herzliche Grüße!

Dr. Hauke Doerk

Referent für Radioaktivität

Umweltinstitut München e.V.
Goethestr. 20 • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

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