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23.09.2021
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Wie ungemütlich es wird, entscheiden Sie an diesem Wochenende
Wie ungemütlich es wird, entscheiden Sie an diesem Wochenende

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

mit Klimaschutz können wir so viel gewinnen – saubere Luft und weniger Verkehrslärm in unseren Städten, aber vor allem eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkel. Doch die politischen Diskussionen drehen sich zu oft um vermeintlich hohe Kosten des Klimaschutzes. Ich möchte Sie heute zu einem Gedankenexperiment einladen. Werfen Sie mit mir einen Blick auf die andere Seite der Medaille: auf die Kosten unseres Nicht-Handelns – für uns selbst und für künftige Generationen.

Fest steht: Es wird unbequem. Die Bedingungen, unter denen wir 2050 leben, sind in vielerlei Hinsicht bereits entschieden. Denn das Klimasystem reagiert träge. In einem jüngst erschienenen Buch machen die preisgekrönten Journalisten Nick Reimer und Toralf Staud das Jahr 2050 hier in Deutschland hautnah erlebbar. Nicht in vagen Szenarien, sondern in wissenschaftlich abgesicherten Prognosen für verschiedene Landesteile. Bedingungen, gegenüber denen sich Menschen im globalen Süden schon heute behaupten müssen, werden bis dahin auch bei uns Realität: Sintflutartige Regenfälle bleiben keine Seltenheit. Die Temperatur steigt und auch Phasen extremer Trockenheit und Hitze nehmen zu.

Die Folgen für unsere Gesundheit, die Landschaft und unsere Sicherheit sind gravierend. Stellen Sie sich darauf ein, dass der Wald, wie wir ihn heute kennen, nicht mehr existieren wird. Auch unsere Tierwelt wird 2050 eine andere sein, weil viele heute heimische Arten den Temperaturanstieg nicht verkraften. Asiatische Tigermücken werden zu Überträgern hierzulande kaum bekannter Krankheiten. Und die heute so sichere Trinkwasserversorgung ist in Gefahr.

Zu apokalyptisch? Gegenüber den Folgen einer weiter ungebremsten Klimaerwärmung wirkt all das fast noch wie ein Spaziergang. Auf einer um drei Grad oder mehr erwärmten Erde werden sich die Lebensbedingungen weiter zuspitzen – auch in Deutschland. Die globale Politik und Wirtschaft bleibt von einer ungehemmten Klimakrise nicht unbeeinflusst. Folgen wie Hungersnöte, die Zunahme bewaffneter Konflikte oder hunderte Millionen Klimaflüchtlinge sind keineswegs unrealistisch. Doch wie lebenswert die Zukunft unserer Kinder und Enkel:innen sein wird, darauf haben wir hier und heute Einfluss!

Am kommenden Wochenende haben Sie gleich zwei wichtige Chancen, diese Zukunft zu verändern: Demonstrieren Sie beim großen Klimastreik von Fridays for Future am morgigen Freitag gemeinsam mit uns, um der Politik zu zeigen, dass sie diese existenzielle Krise der Menschheit endlich als solche behandeln muss. Und nutzen Sie bei der Bundestagswahl am Sonntag Ihre Stimme und wählen Sie die Partei, die für Sie die überzeugendsten Lösungen für die Klimakrise hat. Wir brauchen jetzt einen grundlegenden Kurswechsel in der Politik, wenn wir die ungehemmte Erwärmung um drei Grad oder mehr verhindern wollen!

Mit herzlichen Grüßen,

Fabian Holzheid

Politischer Geschäftsführer

Auf Ihren Beitrag kommt es an

„Deutschland 2050“ hat meinen Blick auf die Klimakrise verändert. Mit nüchterner Sachlichkeit zeichnen die Autoren ein detailliertes Bild davon, wie sich unsere Städte, Wälder und unsere Kulturlandschaft verändern werden, ganz ohne dabei pathetisch oder belehrend zu wirken. Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und erhalten Sie als Dankeschön eine Ausgabe von „Deutschland 2050“, zur Lektüre oder als Geschenk an Verwandte und Freund:innen. Oder wählen Sie eine andere Prämie aus unserem Programm.

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