Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
24.05.2017
Ihr Newsletter vom Umweltinstitut – unabhängig, kritisch, engagiert.
Spenden  |  Fördermitglied werden  |  Über uns  |  Kontakt
Menschenkette gegen Tihange

Grenzenlose Proteste für ein Europa ohne Atomkraft

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

die belgischen Atomkraftwerke Tihange (Foto oben) und Doel sind von tausenden Rissen durchzogen und könnten bersten. Diese AKW bedrohen das Leben von Millionen Menschen in Belgien, in den Niederlanden und in Deutschland. Wir setzen jetzt ein Zeichen gegen diese und alle übrigen europäischen Schrottmeiler!

Am Sonntag, den 25. Juni, strahlt die Anti-Atom-Sonne über Europa. Die 90 Kilometer lange Menschenkette von Tihange (B) über Lüttich (B) und Maastricht (NL) bis nach Aachen (D) ist die größte Protestaktion von AtomkraftgegnerInnen im Jahr 2017.

Seien Sie dabei und motivieren Sie viele andere Menschen, sich einzureihen! Hier können Sie unser Materialpaket mit Postern, Flyern und Aufklebern bestellen.
Jetzt Aktionspakete bestellen!
Jetzt Aktionspaket bestellen!
Neues Gentechnikgesetz gescheitert
Gute Nachrichten: Neues Gentechnikgesetz gescheitert
Landwirtschaftsminister Schmidt ist mit seinem Entwurf für ein neues Gentechnikgesetz endgültig gescheitert. Mit dem neuen Gesetz sollte die Umsetzung der Opt-out-Richtlinie erfolgen. Diese ermöglicht es einzelnen EU-Mitgliedstaaten, den Anbau von genmanipulierten Pflanzen auf ihrem Gebiet zu verbieten, obwohl sie auf EU-Ebene zugelassen sind.

Doch der Entwurf hätte rechtssichere und bundesweite Anbauverbote von Gen-Pflanzen durch hohe bürokratische Hürden verhindert. Die Kontaminierung unserer Lebensmittel durch die unkontrollierbare Verbreitung genmanipulierter Pflanzen wäre nicht mehr aufzuhalten gewesen. In diesem Fall gilt: besser kein neues Gesetz als dieses. Nun liegt es an der nächsten Bundesregierung, Anbauverbote für genmanipulierte Pflanzen sinnvoll zu regeln – oder, noch besser: die Zulassungen schon auf EU-Ebene zu stoppen.

Mehr dazu lesen Sie in unserer aktuellen Meldung.

Interview: Bienengifte vor Gericht
Interview: Bienengifte vor Gericht
Den Honigbienen geht es nicht gut, zahlreiche Völker haben den Winter nicht überlebt. Sie leiden unter der industriellen Landwirtschaft und dem massiven Einsatz von Pestiziden. Besonders gefährlich sind Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide, die bereits in sehr geringen Mengen zum Tod von Bienen und anderen Insekten führen.

Die EU-Kommission hat ihre Nutzung deswegen mit Teilverboten belegt. Doch Pestizidhersteller, darunter die deutschen Konzerne Bayer und BASF, haben vor dem Europäischen Gericht gegen diese Teilverbote geklagt und drohen mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe.

Walter Haefeker, der Präsident des Europäischen Berufsimkerverbands, war bei der Gerichtsverhandlung dabei. In einem Interview hat er uns erzählt, wieso ein Anwalt der Chemiekonzerne Bienengifte trinken würde und wie das Urteil des Gerichts ausfallen könnte.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Team des Umweltinstitut München

Honig ums Maul...
..schmieren möchten wir Ihnen mit echtem deutschen Bienenhonig von einem kleinen Imker aus Oberbayern. Als Dank für Ihre dauerhafte Unterstützung als Fördermitglied erhalten Sie von uns ein Glas Bio-Blütenhonig sowie ein Glas Bio-Honig "Sommertracht". Herzlichen Dank und guten Appetit! Oder Sie wählen eine unserer weiteren attraktiven Prämien.
Jetzt Fördermitglied werden
Fördermitglied werden!
Online spenden!
oder schnell und bequem per
Termin
2. - 6. August 2017
in der Bundesakademie Wolfenbüttel
Sommerakademie „Atomares Erbe“

Das Fachportal „Atommüllreport“ veranstaltet im August eine Sommerakademie zum Thema „Atomares Erbe – Herausforderungen für die nächste Generation“. Ziel ist es, junge AkademikerInnen und StudentInnen für die Hinterlassenschaften des Atomzeitalters zu interessieren, sie in die Atommülldebatte einzubinden und zum aktiven Mitmachen zu bewegen. Ausgewiesene ExpertInnen geben eine Einführung in die Probleme bei Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und zeigen berufliche Perspektiven auf.
Das Umweltinstitut unterstützt diese Veranstaltung.

Anmeldung unter: info@atommuellreport.de
Bewerbungsschluss: 15. Juni 2017
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München