Donnerstag, 25.09.2014

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Jetzt unterschreiben:
Endspurt gegen Fracking!

 
 
 
Fracking verbieten!
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

am kommenden Dienstag ist es soweit: Wir übergeben Ihre Unterschriften für ein generelles Fracking-Verbot an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. In Kürze wird die Ministerin einen gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium erarbeiteten Gesetzesentwurf in das Bundeskabinett einbringen, der Fracking künftig regeln soll. Davor werden wir mit der Übergabe der Unterschriften noch einmal ein deutliches Zeichen setzen und der Regierung zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung Fracking ablehnt.

Aktuell haben fast 140.000 Menschen unsere Mitmach-Aktion gegen Fracking unterstützt. Mobilisieren Sie Ihren Freundes- und Bekanntenkreis: Mit Ihrer Hilfe können wir die 150.000 erreichen!

Zur Onlineaktion


Wir suchen MitstreiterInnen: Sie sind aus Berlin und Umgebung und möchten uns gerne vor Ort unterstützen? Vor der Unterschriftenübergabe planen wir eine Aktion, für die wir noch engagierte UnterstützerInnen suchen. Wenn Sie Zeit und Lust haben, am kommenden Dienstag von 14 bis 16 Uhr vor dem Umweltministerium in der Stresemannstraße 128-130 in Berlin mit uns gegen Fracking Position zu beziehen, schreiben Sie uns unter info@umweltinstitut.org oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter 089/30774917.

 
 
 

CETA: Ringen um das Freihandelsabkommen mit Kanada

 
 
 
CETA-Abkommen

Schon am Freitag sollen auf dem EU-Kanada-Gipfel in Ottawa die Verhandlungen um das Freihandelsabkommen CETA für abgeschlossen erklärt werden – zumindest wenn es nach der Europäischen Kommission geht. Bis zur letzten Minute ist jedoch nicht klar, ob das Abkommen überhaupt auf der Tagesordnung stehen wird. Im Hintergrund wird noch gestritten.

Ein wichtiger Akteur dabei ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Erst letzten Samstag hat die SPD ‚rote Linien’ für TTIP definiert. Abgelehnt wurden unter anderem Klauseln zum Investorenschutz (ISDS). Diese sehen vor, dass Unternehmen vor internationalen Schiedsgerichten klagen können, wenn sie sich durch die Gesetzgebung eines Vertragslandes benachteiligt sehen. Wenn die SPD die eigenen Beschlüsse ernst nimmt, kann sie in der Bundesregierung CETA nicht zustimmen. Im Wirtschaftsausschuss des Bundestags lehnte die große Koalition jedoch noch am Mittwoch einen Antrag der Grünen ab, ISDS aus CETA herauszunehmen.

Das Abkommen steht also nach wie vor auf wackeligen Beinen. Deshalb ist es wichtig, dass unser Widerstand gegen ungehemmten Freihandel jetzt nicht nachlässt. Anfang Oktober startet die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA. Helfen Sie uns, möglichst viele Menschen zu erreichen! Bestellen Sie schon jetzt Infomaterial und Unterschriftenlisten:

Infomaterial bestellen
 
 
 

NRW verhindert insolvenzsichere Rückstellungen für Atomkraftwerke

 
 
 
Atomkraftwerk

Nordrhein-Westfalen hat eine Bundesrats-Initiative für die Sicherung der AKW-Rückstellungen zum Scheitern gebracht. Ein Antrag, die Rückstellungen der Konzerne für Rückbau und Entsorgung der Atomkraftwerke insolvenzsicher zu verwahren, war zuvor bereits von allen Ausschüssen gebilligt worden. Dennoch hat der Bundesrat auf Betreiben von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Entscheidung nun in letzter Minute vertagt.

Dass diese Blockade ausgerechnet von einer rot-grünen Landesregierung ausgeht, ist fatal. Dies ist ein Kniefall vor den Strom-Konzernen mit dem offensichtlichen Ziel, zusätzliche Belastungen für RWE und E.ON – mit ihren klimaschädlichen Kohlekraftwerken große Steuerzahler in NRW – zu vermeiden.

In einem offenen Brief haben wir Ministerpräsidentin Kraft eindringlich aufgefordert, die Blockade-Haltung aufzugeben und sich ohne Einschränkung für eine Sicherung der Gelder einzusetzen.

Mehr als 60.000 Unterstützer haben sich bereits an der gemeinsamen Online-Aktion "Wir zahlen nicht für euren Müll" der Organisationen ausgestrahlt und dem Umweltinstitut München beteiligt. Denn die Praxis der Stromkonzerne, Gewinne zu privatisieren und Kosten zu sozialisieren, nehmen wir nicht hin.

Machen Sie mit! Hier können Sie die Aktion unterstützen:

Zur Onlineaktion

 

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

Termine

 
 
 
 

"Unser täglich Brot" – Filmvorführung im Rahmen des Münchner Klimaherbstes

Donnerstag, 09. Oktober 2014

Werkstattkino, Fraunhoferstraße 9, München

Im Rahmen des Münchner Klimaherbstes zeigen wir den Film „Unser täglich Brot“.
Der Film zeigt die Nahrungsmittelproduktion in Europa, wie sie in der Realität aussieht. Manchmal eklig, manchmal steril, entwickelt der Film zum Rhythmus der Maschinen einen ästhetischen Blick auf Dinge, die nicht immer leicht verdaulich sind. Ganz ohne Worte entsteht Kritik an der industriellen Lebensmittelproduktion.

Weitere Infos zur Veranstaltung

 
 
 
 
 
 

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