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26.10.2017
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Spenden für das Glyphosat Endspiel!
Endspiel im Glyphosat-Krimi

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

so langsam dürften die Herrschaften in der Chef-Etage von Monsanto nervös werden. Denn in dieser Woche sind wir einem Verbot ihres Bestsellers Glyphosat gleich zwei große Schritte nähergekommen: Am Dienstag forderte das Europäische Parlament mit deutlicher Mehrheit ein Verbot innerhalb von fünf Jahren. Die Entscheidung liegt jedoch bei den Mitgliedstaaten. Diese konnten sich am Mittwoch schon zum fünften Mal nicht auf die Wiederzulassung einigen.

Der Vorschlag der EU-Kommission, Glyphosat für weitere zehn Jahre zu genehmigen, ist damit vom Tisch. Sie wird nun voraussichtlich eine kürzere Zulassungsperiode vorschlagen. Anders als das Parlament will die Kommission jedoch die Türen für eine Wiedergenehmigung nach Ablauf dieser Zeit offen lassen. Das müssen wir verhindern – zu dramatisch sind die Auswirkungen auf die Artenvielfalt, zu groß die Gefahren für die Gesundheit. Wir brauchen jetzt ein fixes Datum für den Glyphosat-Ausstieg. Je schneller das Gift von den Äckern verschwindet, desto besser!

Wir werden in den nächsten Wochen weiter Druck machen, um einen faulen Kompromiss zu verhindern. Bitte unterstützen Sie uns dabei jetzt mit einer Spende.

In unserem Einsatz gegen Glyphosat haben wir schon viel erreicht: Als wir 2014 mehr als 200.000 Unterschriften für ein Glyphosat-Verbot an das Agrarministerium übergaben, sprach Staatssekretär Kloos von einem „Bauchgefühl“, auf das er keine Rücksicht nehmen könne. Heute teilen eine Mehrheit des Europäischen Parlaments und die Regierungen von zehn EU-Mitgliedsstaaten unsere Haltung.

Ohne die kontinuierliche Unterstützung unserer Fördermitglieder und SpenderInnen wären wir nie so weit gekommen. Dank ihrer Spenden und Beiträge konnten wir Glyphosat in Bier nachweisen und so international die Medien darauf aufmerksam machen, dass der Unkrautvernichter längst in unserer Nahrung ist. Mit Gutachten konnten wir die Fehler der Behörden aufdecken und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung einreichen.

Jetzt stehen wir kurz davor, endlich das Verbot durchzusetzen. Bitte helfen Sie uns jetzt, das Endspiel um Glyphosat zu gewinnen:

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Cover Die Akte Glyphosat
Die Akte Glyphosat

Bei unserem Kampf gegen Glyphosat arbeiten wir eng mit unserem österreichischen Kollegen Helmut Burtscher zusammen. In seinem Buch „Die Akte Glyphosat“ zeigt der Biochemiker und Umweltaktivist auf, mit welchen Machenschaften die Industrie versucht, Glyphosat weiter auf dem Markt zu halten. Er beschreibt aber auch, wie es der Umweltbewegung gelungen ist, erfolgreich dagegen zu halten.



Wenn Sie sich jetzt entscheiden, uns dauerhaft als Fördermitglied zu unterstützen, schenken wir Ihnen das Buch als Dankeschön. Schnell sein lohnt sich: Die ersten hundert Exemplare werden vom Autor handsigniert.

Jetzt Fördermitglied werden
Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

Termin

Sa., 04. November
ab 12:00 Uhr Münsterplatz, Bonn


Demo: Klima schützen – Kohle stoppen





Wenn sich im November die Staatschefs zur 23. Weltklimakonferenz in Bonn treffen, fressen sich nur 50 Kilometer entfernt im rheinischen Revier riesige Kohlebagger in die Erde. Wir nehmen dies zum Anlass unsere Forderungen auf die Straße zu tragen: Für einen schnellen Kohleausstieg und eine entschlossene und gerechte Klimapolitik!


Alle Infos zur Demo hier.

Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64 a • 80336 München
E-Mail:
info@umweltinstitut.org
Spendenkonto
Kto. 8831101, BLZ 70020500
IBAN: DE 70 7002 0500 0008 8311 01 • BIC: BFSWDE33MUE

Bank für Sozialwirtschaft München