Dienstag, 01.12.2015

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Genmanipulierter Lachs in den USA zum Verzehr zugelassen

 
 
 
Gen-Lachs in den USA zugelassen
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

es ist weltweit das erste Mal, dass ein gentechnisch verändertes Tier als Lebensmittel zugelassen wird. Es handelt sich um den sogenannten „Turbolachs“, der von der amerikanischen Lebensmittelbehörde FDA für den US-Markt zugelassen wurde. Dem Turbolachs wurden Gene eingefügt, die ihn doppelt so schnell wachsen lassen wie seine wilden Artgenossen. Zusätzlich wurde der Fisch gegen Kälte resistent gemacht. So soll das Tier ganzjährig gemästet werden können und der Lebensmittelindustrie satte Profite einbringen.

Großgezogen werden die genmanipulierten Fische in einer Anlage in Panama. Entweichen Exemplare aus dieser Anlage und vermehren sich, hätte das katastrophale Auswirkungen auf das Ökosystem Meer.

Die Zulassung des "Frankenfisch" fällt mitten in die Debatte um die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Mit Hilfe der Abkommen will die Lebensmittelindustrie den europäischen Markt für Gen-Food öffnen.

Mehr zum Turbolachs und den Plänen der Biotech-Unternehmen erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.

 
 
 

Harte Kost: Wie unser Essen produziert wird

 
 
 
Buch "Harte Kost"

Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf fast zehn Milliarden Menschen anwachsen. Um sie zu ernähren, müssen wir 70 Prozent mehr Lebensmittel produzieren, prophezeien die Agrarkonzerne. Und das gehe nur mit mehr Chemie, mit Gentechnik und Massentierhaltung. Aber ist das wirklich der einzig gangbare Weg?

Journalist Stefan Kreutzberger und Filmemacher Valentin Thurn begeben sich auf eine weltweite Suche nach zukunftsfähigen Lösungen für eine Nahrungsmittelproduktion, die Mensch und Tier respektiert und die knappen Ressourcen schont. Sie besuchen Visionäre aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, treffen Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besuchen urbane Gärten und Industrieschlachthöfe, Insekten- und Genlachsfarmen.

Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und wählen Sie das Buch "Harte Kost" als Prämie! Zusätzlich können Sie als neues Fördermitglied eine Woche Urlaub auf dem Bio-Bauernhof gewinnen. Mit Ihrer Fördermitgliedschaft leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Finanzierung unserer Arbeit für eine ökologische und kleinbäuerliche Landwirtschaft.

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Aktion beim CSU-Parteitag: Bayern sagt Nein zu TTIP und CETA!

 
 
 
CSU-Parteitag
 

Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern versammelten wir uns letzten Freitag trotz Dauerregen mit bunten Schildern, Fahnen und einem acht Meter großen trojanischen Pferd vor dem CSU-Parteitag in München, um gegen TTIP und CETA zu protestieren.

Rund 400.000 Menschen aus Bayern haben die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA unterschrieben – mehr als in jeder anderen Region Europas. Diese Unterschriften überreichten wir bei der Aktion an Christian Schmidt, den Bundeslandwirtschaftsminister und stellvertretenden Vorsitzenden der CSU.

Schmidt wollte uns nichts versprechen, brüstete sich aber damit, dass die CSU traditionell „nah an der Basis und den Sorgen der Menschen“ sei. Wenn das so ist, muss sich die CSU jetzt gegen TTIP und CETA stellen, denn nach einer aktuellen Emnid-Umfrage lehnt die Mehrheit der Menschen in Bayern die Abkommen ab.

Einen Bericht von der Aktion und eine Bildergalerie finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Bildergalerie CSU-Übergabe

 

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 Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

Termine

 
 
 
 

Podiumsdiskussion "Mordshunger"

Montag, 30. November, Buchvorstellung ab 20:00 Uhr, Podiumsdiskussion ab 20:30 Uhr, Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1

Bei den 8. Münchner Hochschultagen geht es dieses Jahr um das Thema "Klimagerechtigkeit". Besonders einladen wollen wir Sie zu einer Veranstaltung am Montag, den 30.11.: Nach einem kleinen Empfang stellt der luxemburgische Diplomat Jean Feyder sein Buch "Mordshunger" vor. Es geht darin darum, wie die reichen Länder vom Hunger in der Welt profitieren. Anschließend diskutiert Herr Feyder seine Thesen mit einem Vertreter des Bundsministeriums für Entwicklungszusammenarbeit und des Umweltinstitut München.

 
 
 
 
 
 

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