Mittwoch, 28. Mai 2014
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Bundesbehörden rudern zurück:
Glyphosat doch nicht so unbedenklich?

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinsitut München,

das Bundesinstitut für Risikobewertung behauptet nach wie vor, dass Glyphosat – der Wirkstoff, der in Pflanzengiften wie Roundup enthalten ist - absolut unbedenklich ist. Trotzdem hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nun mit sofortiger Wirkung den Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenvernichtungsmitteln begrenzt. Laut Aussage der Behörde soll so das Grundwasser vor Glyphosatrückständen "geschützt" werden. Auch bei der Sikkation, also dem Totspritzen des Getreides kurz vor der Ernte, dürfen die Spritzmittel in Zukunft nicht mehr zur Optimierung des Erntetermins, sondern „nur“ noch zum gleichmäßigen Abreifen eingesetzt werden. 

Somit hat unsere Unterschriftenaktion einen ersten Teilerfolg erzielt. Ein vollständiges Verbot wäre allerdings die richtige Lösung gewesen. In El Salvador ist man weiter. Dort wurde Glyphosat jüngst komplett verboten. In Österreich ist die gefährliche Vorerntespritzung gänzlich verboten.

Auch im Klein- und Hausgartenbereich ist der Einsatz von Glyphosat streng reglementiert. Da Privatpersonen glyphosathaltige Spritzmitteloft oft sogar illegal auf versiegelten Flächen einsetzen, appellieren wir, solche Pflanzengifte generell nicht zu verwenden. Lesen Sie dazu unseren Offenen Brief, informieren Sie sich mit Hilfe unseres Flyers über Glyphosat und Roundup  oder bestellen unseren Flyer, um Nachbarn, Freunde und Bekannte zu informieren.

Globaler Aktionstag gegen Gentechnik

Am vergangenen Wochenende gingen auf allen Kontinenten Menschen auf die Straße, um sich beim "March against Monsanto" gegen Gentechnik, Korruption und die Patentierung von Leben zu wehren. Die Machenschaften des größten Saatgut- und Chemiekonzerns Monsanto standen dabei auch für andere Konzerne, die sich unsere Lebensgrundlagen aneignen und mit Giften auf den Äckern Geld verdienen, wie Pioneer/DuPont, BASF, Bayer und Syngenta.  

Auch in 13 deutschen und vier österreichischen Städten gab es zum internationalen Aktionstag Demonstrationen und Straßenfeste.  In München stand unter dem Motto "Konsum rEvolution" die Macht der Einzelnen im Vordergrund, sich Essen, Saatgut und Landschaft wieder anzueignen. Das Umweltinstitut München e.V. war den ganzen Tag mit einem Infostand und Redebeiträgen beteiligt. Einen Tag vor der Europawahl machten viele Gäste auch ihrem Unmut über das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP Luft.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

 

Harald Nestler
Vorstand

 

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