Freitag, 29.04.2016

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In drei Schritten zur Pestizid-Zulassung:
Die Superschurken machen's vor!

 
 
 

Video: Zur Pestizidzulassung in drei Schritten

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

stellen Sie sich vor, Sie leiten einen Konzern, der Milliarden scheffelt – aber leider mit einem gefährlichen Pestizid, das sofort verboten werden müsste. In unserem neuen Video erklärt Ihnen unser fiktiver Superschurke Dr. Böse, wie Sie Ihr Ackergift in drei einfachen Schritten trotzdem durch die Zulassung bringen.

Jetzt Video ansehen

Das finden Sie nun doch etwas weit hergeholt? Leider läuft es bei der Wiederzulassung von Glyphosat, dem weltweit meistgenutzten Unkrautvernichter, gerade ganz ähnlich ab: Die Hersteller haben die wichtigsten Studien selbst geschrieben und halten diese bis heute unter Verschluss. Wichtige unabhängige Studien sind im Zulassungsverfahren systematisch ausgeschlossen oder falsch interpretiert worden. Und die Prüfbehörden? Verteidigen bis heute die Position, dass Glyphosat ungefährlich ist – entgegen aller Hinweise auf eine krebserregende Wirkung.

Sehen Sie jetzt was Sie tun können, um uns im Kampf gegen Glyphosat zu unterstützen, damit den „Superschurken“ doch noch das Lachen vergeht.

 
 
 

90.000 zeigen Merkel und Obama:
TTIP stoppen? Yes we can!

 
 
 

TTIP Demo

Am Wochenende wollten Kanzlerin Merkel und US-Präsident Obama in Hannover neuen Schwung in die TTIP-Verhandlungen bringen. Doch wir waren schon da und haben ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht: Rund 90.000 Menschen demonstrierten am Samstag für einen fairen Welthandel. Statt einer unkritischen Werbe-Show für TTIP liefen die Bilder unserer Demo über die Bildschirme.

Mit dieser eindrucksvollen Demonstration haben wir einmal mehr unter Beweis gestellt: Die Bewegung ist groß, an uns kommen selbst Merkel und Obama nicht vorbei. Wir bedanken uns bei allen, die in Hannover dabei waren und dazu beigetragen haben, die Demo zum Erfolg zu machen!

Auf unserer Website haben wir für Sie die schönsten Bilder aus Hannover zusammengestellt. Dort lesen Sie auch, was wir in den nächsten Monaten planen, um TTIP und CETA zu Fall zu bringen.

Polaroids TTIp Demo

 
 
 

30 Jahre Tschernobyl – Geburtsstunde des Umweltinstituts

 
 
 

Reaktorruine in TschernobylVor 30 Jahren ereignete sich das, was eigentlich nie vorkommen sollte: der Super-GAU. In Tschernobyl explodierte ein Atomreaktor, Unmengen an Radioaktivität wurden freigesetzt. Weite Teile Europas, darunter Bayern, wurden radioaktiv verseucht. 

Zur heutigen Situation lesen Sie unsere aktuelle Meldung „Tschernobyl – noch immer nicht gegessen“

Die bayerischen Behörden haben damals die Bevölkerung buchstäblich im radioaktiven Regen stehen lassen. Obwohl sie um die lokale Verstrahlung von Luft und Boden wussten, haben sie die Informationen absichtlich zurückgehalten, um die Bevölkerung nicht „in Panik zu versetzen“.

Dies war für uns der Grund, selbst aktiv zu werden. So begannen wir, unabhängig Lebensmittel, Bodenproben und Spielsand auf Radioaktivität zu untersuchen. Die Ergebnisse haben wir, ganz anders als die bayerische Staatsregierung, zusammen mit Warnungen und Schutzempfehlungen an die Öffentlichkeit und die Medien weitergegeben. Dies war die Geburtsstunde des Umweltinstitut München e.V.!

Bis heute messen wir Radioaktivität in Lebensmitteln und in der Luft. Messwerte von Pilzen und Wildschweinen haben wir in eine interaktive Karte eingestellt.

 

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Unsere Ziele haben sich bis heute nicht geändert. Ihre Spenden und Beiträge sichern unsere unabhängige Arbeit für die Umwelt und den Verbraucherschutz. Jedes neue Fördermitglied erhält von uns als Dankeschön zwei Gläser Bio-Honig oder eine andere Prämie nach Wahl.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

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eine/n Referent/in und Campaigner/in für Landwirtschaft und Gentechnik

 
 
 

Termine

 
 
 
 

Radioaktive Belastung 30 Jahre nach Tschernobyl

Freitag, 29. April 2016, 20:00 Uhr in der Stadtbücherei Hof, Wörthstraße 18, 95028 Hof

Pilze und Wild sind nach wie vor radioaktiv belastet – auch wenn sich die Explosion des Atomkraftwerks vor inzwischen 30 Jahren ereignete. Christina Hacker vom Umweltinstitut München referiert über die radioaktive Belastung der Lebensmittel heute und den Stand der Atomkraft in Deutschland und Europa.

 
 
 
 
 
 

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