Donnerstag, 29.09.2016

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Erste Erfolge gegen Hormongifte

 
 
 

Hormongifte stoppen - jetzt mitmachen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

unser gemeinsamer Protest und die kritische Haltung einiger EU-Mitgliedstaaten hat eine erste Wirkung gezeigt: Die EU-Kommission muss ihre Vorschläge zur Identifizierung von hormonell wirksamen Substanzen überarbeiten.

In der jetzigen Fassung der Verordnung könnten nur wenige Stoffe als hormonell wirksam eingestuft und verboten werden, obwohl diese Substanzen mit zahlreichen Krankheiten in Verbindung gebracht werden und insbesondere für Schwangere und Kinder gefährlich sind. Die Kommission ignoriert damit das im EU-Recht verankerte Vorsorgeprinzip. Länder wie Schweden, Dänemark und Frankreich beanstanden, dass die Vorschläge den Schutz vor Hormongiften nicht gewährleisten und verlangen Nachbesserungen. Auch die deutsche Bundesregierung hätte die Möglichkeit, Einfluss auf die Entwürfe zu nehmen, bevor eine Abstimmung darüber stattfindet und die Verordnung rechtskräftig wird. Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, sich jetzt der Kritik anzuschließen.

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Geschäftsgeheimnis Bienensterben

 
 
 

Biene vor Flugloch

Für das große Bienensterben sind die in der Landwirtschaft eingesetzten Insektengifte mitverantwortlich. Grund genug, bei der Genehmigung von neuen Wirkstoffen besondere Vorsicht walten zu lassen. Doch davon kann bei den deutschen Behörden keine Rede sein.

Im Gegenteil, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bemüht sich, die Zulassungsverfahren geheim zu halten und schnell Genehmigungen zu erteilen. Für die Behörde gilt bereits die Tatsache, dass eine Firma einen Antrag auf Zulassung für ein neues Gift stellt, als Geschäftsgeheimnis. Diese Rechtsauffassung ist völlig inakzeptabel und skandalös: ImkerInnen, Umweltorganisationen und die Presse erfahren erst etwas, wenn das neue Insektengift schon genehmigt ist.

Durch Zufall haben wir erfahren, dass die Firma Dow Chemical beim BVL die Zulassung für Pestizide mit dem bienengefährlichen Wirkstoff Sulfoxaflor beantragt hat. Wir haben daraufhin die Bundesregierung aufgefordert, die Zulassung nicht zu erteilen. Noch verstecken sich Landwirtschaftsminister Schmidt und Umweltministerin Hendricks hinter ihren Behörden – doch die öffentliche Diskussion hat begonnen.

Mehr zu Sulfoxaflor und unseren Briefwechsel mit den Behörden und Ministerien finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

 
 
 

Die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen

 
 
 

Unterrichtsheft Mach mit, bleib fit!Mit unserem Schulheft „Mach mit, bleib fit!“ bringen wir die Themen gesunde Ernährung und Ökolandbau in die Klassenzimmer.

Das Heft informiert über die Grundlagen einer gesunden Ernährung und schult den kritischen Blick auf die im Supermarkt angebotenen Nahrungsmittel. Außerdem werden die Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf Tiere und Umwelt beleuchtet und der Ökolandbau als Beispiel einer nachhaltigen Form der Lebensmittelproduktion vorgestellt. Zahlreiche Bilder, Aufgaben und Aktionsvorschläge laden zum Entdecken, Mitmachen und Erleben ein.

„Mach mit, bleib fit!“ ist für Schülerinnen und Schüler der dritten bis fünften Klasse geeignet und kann kostenlos über unsere Homepage bestellt werden.

Wir laden alle Lehrerinnen und Lehrer ein, das Heft in ihrem Unterricht anzuwenden. Außerdem freuen wir uns, wenn Eltern unser Angebot an ihrer Schule bekannt machen.

Jetzt online lesen und im pdf-Format herunterladen

Die Printausgabe können Sie hier bestellen.

 

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 

 

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Referent/in für Radioaktivität, Atom- und Energiepolitik

 

 
 
 

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