Donnerstag, 29.10.2015

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Stoppt die Keime aus dem Stall!
 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

jedes Jahr sterben mehr als 25.000 Menschen in Europa an multiresistenten Keimen. Diese Gefahr wird größer und größer: Immer häufiger treten Bakterien auf, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Einfache Infektionen werden so zu tödlichen Krankheiten.
    
Eine wichtige Ursache für diese Entwicklung liegt in der Massentierhaltung. Dort werden Tiere nicht wie Lebewesen behandelt, sondern wie Industriegüter. Damit sie die katastrophalen Zustände überstehen und dabei immer mehr „Leistung“ bringen, werden riesige Mengen von Arzneimitteln eingesetzt. Die Folge: Krankheitserreger passen sich an und werden resistent.

Derzeit berät das Europäische Parlament einen Vorschlag für ein neues Tierarzneimittelrecht. Doch statt die Gefahr durch die Keime endlich anzugehen, stellt sich die EU-Kommission auf die Seite der Agrar- und Pharmaindustrie und plant, den Einsatz von Tierarzneimitteln sogar noch zu vereinfachen! Jetzt muss das Parlament die Stimmen der Verbraucherinnen und Verbraucher hören.

Machen Sie mit bei unserer Online-Aktion und wenden Sie sich an Ihre Abgeordneten im Europäischen Parlament. Machen Sie sie auf das Thema aufmerksam und fordern Sie strenge Regeln für den Einsatz von Tierarzneimitteln. Es geht dabei um unsere Gesundheit, doch unsere Kampagne ist auch ein wichtiger Schauplatz im Kampf gegen die Massentierhaltung: Denn ohne den massiven Einsatz von Medikamenten funktioniert die industrielle Tierhaltung nicht.

Jetzt mitmachen

 
 
 

Landwirtschaftsminister Schmidt ergreift Partei für die Gentechnik-Industrie

 
 
 

Offener Brief an Minister SchmidtBeim Treffen der europäischen Agrarminister am letzten Donnerstag hat sich Landwirtschaftsminister Schmidt dafür ausgesprochen, neu entwickelte Methoden der Genmanipulation nicht über das Gentechnikrecht zu regulieren.

Zum wiederholten Male führt Schmidt damit die unrühmliche Tradition der CSU fort: Zu Hause in Bayern Gentechnikfreiheit fordern und auf der europäischen Ebene das Gegenteil beschließen. Nun stellt auch er sich offen auf die Seite der Gentechnik-Industrie, nachdem seine Behörde bereits Anfang des Jahres einen Freifahrtschein für den genmanipulierten Cibus-Raps erteilte, ohne dafür autorisiert zu sein.

Im Vorfeld des Treffens hatte das Umweltinstitut gemeinsam mit anderen Umwelt- und Anbauverbänden einen offenen Brief an Schmidt geschickt. Die Forderung: Der vorsorgende Schutz der Umwelt, von Verbraucherinnen und Verbrauchern muss im Vordergrund stehen! Wir kämpfen dafür, dass auch neue Methoden der Erbgutveränderung als Gentechnik gelten und als solche gekennzeichnet werden müssen.

 
 
 
 

Jetzt Fördermitglied werden und die DVD "10 Milliarden" als Prämie erhalten

 
 
 
DVD "10 Milliarden"

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

Der Regisseur und Autor Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen und erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion.Thurn sucht dabei nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und wählen Sie die DVD "10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?" als Prämie. Mit Ihrer Fördermitgliedschaft leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Finanzierung unserer Arbeit für eine ökologische und kleinbäuerliche Landwirtschaft.

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Harald Nestler
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